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Skitour im Bereich des Skigebietes "Hochzillertal"


Published by Abenteurer&Bergrebell Ötzi II , 10 February 2018, 16h39.

Region: World » Austria » Zentrale Ostalpen » Tuxer Alpen
Date of the hike: 9 February 2018
Ski grading: PD
Waypoints:
Geo-Tags: A 
Time: 6:00
Access to start point:Züge von Garmisch nach Kaltenbach-Stumm
Access to end point:Züge von Kaltenbach-Stumm nach Garmisch

Mit der Zillertalbahn um 11.04 Uhr in Kaltenbach angekommen, ging ich das kurze Stück zur Hochzilltertalbahn zu Fuß. Ich fuhr mit ihr hinauf. Da es für Skitourengänger keine Karte gibt, musste ich die Talfahrt mitbezahlen.

An der Bergstation angekommen, wanderte ich nordwestwärts über die schneebedeckte Zillertaler Höhenstraße zur Kaltenbacher Skihütte. Von dort stieg ich über einen Hang abseits der Piste auf den Arbiskopf, den ich wegen einer Schartenhöhe von weniger als 20m nicht als Gipfel betrachte. Dort hatte ich aber eine schöne Aussicht.

Ich stieg anschließend weiter über den mit Skispuren übersäten Hang bis zur Piste unter dem Gedrechter auf. Ich kam an einen Speichersee u. ging links um ihn herum. Ich machte einen Abstecher auf zwei unbedeutende Erhebungen, darunter der Drisslkopf. Wegen der durch bauliche Maßnahmen verursachten Veränderungen kann ich seine ursprüngliche Schartenhöhe nicht feststellen. Jedenfalls überragt er den Weg am Speichersee um kaum 20hm.

Am Rand der Piste stieg ich dann zur Scharte unter dem Gedrechter auf, von dort mit Skier über seinen Südgrat mit einer kurzen Steilstelle auf seinen Gipfel. Dort traf ich auf zwei Pistenfahrer. Ich fuhr wieder ab u. wanderte abseits von Pisten unter dem Wimbachkopf vorbei bis kurz vor die Wedelhütte. Das nahm mehr Zeit in Anspruch, als ich gedacht hatte. Auf der Wanderkarte sind es kaum mehr als ca. 2cm.

Über den steilen Osthang u. zuletzt am Ostgrat stieg ich mit Skier mühsam auf den Gipfel des Wimbachkopfs. Ein im Alter fortgeschrittener Snowboardfahrer hatte sich ebenfalls die Mühe gemacht. Es war kalt u. ich packte deshalb meine Thermosflasche mit heißem Tee aus.

Vom Gipfel aus sah ich den auf der Wanderkarte eingetragenen Krösser, 2243m, im SO-Grat des Marchkopfs. Dieser erwies sich als Gratschulter, nicht als Gipfel, sodass ich keinen Abstecher dorthin machen wollte. Ich habe mir ja vorgenommen, in den Tuxer Alpen auf alle Gipfel mit mindestens 2000m Höhe zu steigen.

Ich fuhr vom Wimbachkopf nordostwärts kurz in die Scharte vor einer etwas niedrigeren Erhebung ab, von der ich später auf einer 1:25000-Karte den Namen "Graukopf" erfuhr u. bestieg diese in Kürze zu Fuß. Interessanter wäre es wohl gewesen, vom Skigebiet aus diesen Kamm süd- u. dann westwärts bis zum Wimbachkopf zu begehen. Dabei hätte ich Steilstellen zwischen felsigem Gelände meistern müssen. Eigentlich hatte ich zur Wedelhütte gehen wollen, um dort kurz einzukehren, es dann aber vorgezogen, doch gleich den Anstieg zum Wimbachkopf in Angriff zu nehmen.

Mit den Skier fuhr ich ostwärts ins Skigebiet ab. Dort machte ich einen kurzen Abstecher zum Öfelerjoch, das die benachbarte Scharte um weniger als 20m überragt. Anschließend fuhr ich die nördlichste Piste Richtung Tal ab. Da ich harte Pisten nicht mag, verließ ich sie dann nach links auf einen Forstweg. Dieser zeigte sich aber doch als etwas flach. Ich folgte Skispuren in einen steilen Hang u. dann in den Wald. Zwischen den Bäumen abzufahren, war nicht ganz einfach. Ich gelangte wieder auf den Forstweg u. über ihn auf die Piste, die ich zur Talstation der Hochzillertalbahn abfuhr. Dort holte ich mir die 2 Euro Pfand für die Karte der Berg- u. Talfahrt ab.

Ich marschierte zur Haltestelle der Zillertalbahn, wo ich um 17.47 Uhr ankam. Eine Minute später kam ein Bus, mit dem ich nach Jenbach hätte fahren können. Der Bus hatte Verspätung, sonst hätte ich nicht den Busfahrer ansprechen können. Er sagte mir fälschlicherweise, dass bald eine Bahn käme. Ich hätte einfach einsteigen sollen u. am Bahnhof in Jenbach wieder austeigen. Ich musste dann ägerlicherweise bis 18.11 Uhr auf den nächsten Zug warten. Wegen der langen Wartezeit von 1h13min am Innsbrucker Hbf. kam ich erst um 22.00 Uhr zuhause an.


Statistik:
1927. Gipfel in Tirol inkl. der auf den Außengrenzen liegenden



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