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Rock Metal Climbing im Lötschental


Published by DanyWalker , 22 June 2017, 20h55.

Region: World » Switzerland » Valais » Mittelwallis
Date of the hike:20 June 2017
Hiking grading: T4- - High-level Alpine hike
Via ferrata grading: PD
Waypoints:
Geo-Tags: CH-VS 
Time: 2 days
Height gain: 1080 m 3542 ft.
Height loss: 1350 m 4428 ft.
Route:22.5 Km

Ins Lötschental zog es uns schon einigemale. Diesmal sollten es aber gleich zwei Tage am Stück sein. Mit einer Übernachtung in der Anenhütte, und einem Hikr jungfräulichen Klettersteig.

1.Tag
Unsere zweitägige Tour starten wir auf der Lauchernalp. Wir wandern den Klassiker via Schwarzsee zur Fafleralp. Bis zum Schwarzsee sind es nicht ganz zwei Stunden, wo wir natürlich die obligate Pause einlegen.
Danach ist es nur noch ein Katzensprung bis zur Fafleralp. Da wir es nicht eilig haben, gönnen wir uns auch hier eine kleine Kaffee-Pause.
Dann ist es aber langsam aber sicher Zeit, den härtern Teil der Wanderung in Angriff zu nehmen.
Wir wandern zum Grundsee. Von dort aus zeigt uns erstmals ein Schild die Richtung zum Gletschererlebnisweg.
Doch noch ist der Weg lang bis dorthin. Denn erst etwa eine Halbestunde vor der Hütte teilt sich der Weg. Links auf direktem Weg zur Hütte, oder dann rechts, auf dem längeren, blau-weiss markierten Gletschererlebnisweg.
Auf diesem Weg hat man eine tolle Sicht zum Gletschertor. Nur deshalb schon empfiehlt sich diese Route. Und dann natürlich die Stellen wo es über grosse glatte Steine geht, gesichert mit Seilen. Nützliche Hilfe wenn auch nicht immer zwingend notwendig.
Irgendwo hier müsste auch der Rock Metal Climbing Klettersteig sein. Wir sehen ihn jedoch nirgends.
Nun wir werden für die morgige Tour noch genauere Infos einholen müssen.
Nach anstrengenden Fünfeinhalb Stunden erreichen wir die Anenhütte. Das ganze Hüttenteam ist überaus freundlich und hilfsbereit. Wir kriegen auch ihre ganze aufmerksamkeit, sind wir heute doch die einzigen Gäste die auch hier nächtigen werden.
Nach einem sehr üppigen und überaus köstlichem Abendessen, spazieren wir noch ein wenig um die Hütte. Somit hat danach auch das Dessert noch Platz.

2. Tag
Nach einer herrlichen Nacht beim Gletscher, machen wir uns auf den Weg zum Klettersteig. Natürlich nochmals nachegefragt wo denn der genau ist. Für alle die ihn suchen. Beim Gletschererlebnisweg bis zur Holzbrücke. Bei dieser kurz davor beim grossen Stein links weg, hinunter zum Bach. ( Keine Wegweiser vorhanden) Diesen irgendwie überqueren und ca. 50 Meter Weglos Bergabwärts gehen. Dann solte man den Steig finden. Wir haben doch ne Weile gebraucht bis wir ihn gefunden haben.
Zum Steig selber: Ich habe nirgends eine genau Schwierigkeitsbeschreibung gefunden. Lediglich dass er einfach sei. Darum sind die Angaben hier, von mir persönlich, und  lediglich meine Einschätzung und nicht offiziell.
Der Einstieg, sofern nicht wie bei uns noch ein grosses Schneefeld liegt, ist einfach (A). Danach kommt wohl die Schlüsselstelle. Eine fast Senkrechte Wand (B) mit sehr viel Eisen und kurz abgesteckten Sicherungsabschnitten. Die Wand flacht dann gegen oben etwas ab. Das viele Eisen wurde extra gemacht, dass auch Kinder diesen Steig absolvieren können. Was für Kinder sehr gut ist, ist aber für Erwachsene ein wenig zuviel Eisen.
Danach verläuft der Steig einfacher und mit kurzen Abschnitten auch weniger Steil. (A)
Nach etwa zwei Drittel gibt es eine gute Möglichkeit eine Pause einzulegen. Das geht weiter unten zwar auch, aber hier gibts sogar eine kleine Sitzbank.
Danach kommt nochmals ein steilerer Aufstieg (B) Bevor es (A/B) zum Ausstieg geht. Dieser ist am Schluss nicht ganz unproblematisch, da das Sicherungsseil etwas gar früh aufhört.
Vom Ausstieg bis zur Hütte sinds dann noch 10 Minuten zu wandern. Insgesamt braucht man etwa eine Stunde vom Einstieg bis zur Hütte
Wir stärken uns auf der Terasse, bevor wir uns auf den Weg zur Fafleralp machen. Wir wählen dabei den Weg über den Guggisee.
Eigentlich zweigt der Weg kurz vor dem See ab, aber diese extra Meter lohnen sich.
Nach dem Guggisee geht es dann aber nicht mehr allzuweit, dafür an hunderten von Alpenrosen vorbei zum Postauto auf der Fafleralp.





Hike partners: DanyWalker


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