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am Toggenburger Höhenweg, Mai 2017, 1|3: Wald - Schwarzeberg - Höchhand - Habrütispitz - Chrüzegg


Published by Felix , 29 June 2017, 08h15. Text and phots by the participants

Region: World » Switzerland » Zürich
Date of the hike:23 May 2017
Hiking grading: T3 - Difficult Mountain hike
Waypoints:
Geo-Tags: Zürcher Oberland   CH-SG   CH-ZH 
Height gain: 1470 m 4822 ft.
Height loss: 820 m 2690 ft.
Route:Wald, Bahnhof - P. 689 - Unterhaltberg - Breitenriet - Haltbergholz - P. 779 - Boden - P. 1035 - Ramsel, P. 1135 - Brandegg - Gasthaus Alp Scheidegg - P. 1035 - P. 1041 - Wolfsgrueb, P. 970 - P. 1047 - Schwarzeberg Südgipfel - Schwarzeberg - P. 1261 - Höchhand - Grossboden - Hand - Habrüti - Ober Habrüti - Habrütispitz - P. 1197 - (Brüch) - Chrüzegg - Berggasthaus Chrüzegg
Access to start point:cff logo Wyssachen, Abzw. Roggengrat - Huttwil - Langenthal - Olten - Zürich - Rüti - cff logo Wald
Accommodation:Berggasthaus Chrüzegg
Maps:1113 - Ricken

Für drei Tage brechen wir mit ÖV auf, um Abschnitte am Toggenburger Höhenweg zu erkunden und abzuschreiten; die gesamte Tour soll - wenn es schneemässig möglich sein wird - in der Besteigung des Speers über den Klettersteig gipfeln. So viel voraus: wir fanden - wie geplant ;-) - mehrheitlich beste Wetterverhältnisse vor, und konnten unzählige schönste Aussichtsmomente Richtung Toggenburg und Säntis, wie auch zum Zürichsee und Glarner und Zentralschweizer Alpen erleben. Dabei legtn wir ~ 50 km zurück und bewältigen ~ 3330 m im Auf- und 3510 m im Abstieg …

 

Unser erster Bergwandertag beginnt bei vorsommerlichen Wetterbedingungen beim Bahnhof Wald; nach einem Kaffeehalt im sympathischen, verkehrsarm gehaltenen, Zentrum wandern wir an der Kirche vorbei zum Schulhaus hinauf. Rasch einmal biegen wir von der Strasse ab und streifen ab Unterhaltberg auf Wegen durch landwirtschaftliches Gebiet via Breitenriet zum angenehm kühlen Aufstieg im Wald nach Haltbergholz.

 

Wenig später führt der WW durch eine Mutterkuhhaltungsherde, sogar ein mächtiger Stier hält sich dort auf, welche wir jedoch ohne jegliche Probleme in relativer Nähe passieren können. Nach Hintererli, P. 779, folgen wir dem WW weiter - stets durch blumengesäumte Wiesen - hinauf via Boden zum Abzweig vor Hischwil, wo der nun steile Aufstieg, bald einmal im Wald, via P. 1035 zum Ramsel (P. 1135) erfolgt.

 

Nach einer angenehmen, flacheren, Passage gewinnen wir auf guter Spur am Waldrand die offenen Flächen und schliesslich die Anhöhe beim Reservoir auf Brandegg.

 

(Hinweis: der „Südgipfel“ entspricht gemäss der LK dem Hauptgipfel - der auf Hikr so bezeichnete ist demnach der „Nordgipfel“.)

 

Eine erste kleine Verpflegungspause gönnen wir uns hier - und erfreuen uns ob der Aussicht zu Glarner und Zentralschweizer Gipfeln sowie Ober- und Zürichsee; zudem sind unsere nächsten Gipfelziele bereits gut einsehbar.

 

Gemütlich wandern wir anschliessend über satte Grünflächen hinab zum (geschlossenen) Gasthaus Alp Scheidegg; immerhin steht ein Getränkeautomat bereit, aus welchem wir uns mit einem gekühlten Getränk bedienen. (Aussergewöhnlich sind die zusätzlichen Öffnungszeiten - während der offiziellen Ruhetage - im Winter während der Hochnebelphasen)

 

Im meist lichterfüllten Wald steigen wir steiler ab zur Fahrstrasse, auf welcher wir sogleich das schmucke Pfadiheim Weisslingen (von aussen) inspizieren, dann zu P. 1041, und alsbald nach Wolfsgrueb weiter wandern.

 

Hier nun beginnt der längere, doch auf meist breiten Weg, unschwierige und eher gemächliche Anstieg im Wald bis zur Einmündung in den von der  Farneralp herauf führenden WW. Auf angenehmem Waldweg legen wir die weiteren Höhenmeter zum Schwarzeberg Südgipfel - und flach - zum Schwarzeberg zurück.

 

Locker gestaltet sich der Abstieg in den Übergang von Ober Boo nach Hintergoldingen; mächtige Bäume resp. Baumgruppen beeindrucken uns hier. Danach führt nun der BWW wieder hinauf zu P. 1261 ob Wirtsberg; eine (gegen NE) Felsabbrüche   aufweisende aussichtsreiche Passage leitet über zum kurzen Gegenanstieg zum nächsten Gipfelziel: wir verlassen den offiziellen Weg kurz vor Erreichen der Höchhand ob Ober Schwämi, und wandern dem buchengesäumten Gratrücken entlang direkt hinauf zum Gipfel.

 

Hier nun weist uns ein Schild darauf hin, dass der direkte Abstieg gesperrt sei („gefährliche Passage“); selbstverständlich folgen wir ihr nach einem kurzen Augenschein - rutschig und leicht abschüssig gestalten sich die ersten Meter, ein früher vorhandenes Seil ist entfernt worden, die dazugehörigen Sicherungsstangen sitzen nicht alle sehr fest …

Unten an der Steilstufe angekommen, belehrt uns eine identische Hinweistafel, dass wir eine gesperrte Passage benutzt hätten …

Einfach, schliesslich über Weidegelände, erreichen wir, etwelche Höhenmeter absteigend, den Übergang auf Hand.

 

Bereits vorher konnten wir unseren nächsten Gegenanstieg und Gipfel begutachten; auf dem WW bewältigen wir dessen ersten Abschnitt bis Habrüti, kürzen wenige Meter weglos ab und wandern hoch nach Ober Habrüti. Kurz vor dem oberhalb errichteten Kreuz mit von weitem erkennbarer, roter, Ruhebank, gilt es schliesslich weglos die letzten fünfzig Höhenmeter zum Habrütispitz unter die Füsse zu nehmen.

 

Weglos folgen wir dem Grat entlang hinunter zum Sattel auf P. 1197; ab hier schliesst sich in den „Brüch“ der für heute letzten Anstieg an. Dabei durchmessen wir im Wald eine seit mehr als 250 Jahren bekannte Bergsturzzone - witterungsbedingt lösten sich immer wieder Nagelfluhschichten und stürzten teilweise bis in die Täler hinunter. Heute zeugen einzelne grössere Gesteinsbrocken im bewaldeten Gratrücken von der instabilen Felsstruktur; zudem musste auch das Berggasthaus Chrüzegg 1998 wegen Rissen und Neigungen im Vorgängerbau auf stabilerem Untergrund neu erstellt werden. Auf einem sanft abfallenden begrasten Hang streben wir über Chrüzegg dem aussichtsreich gelegenen heutigen Endpunkt zu; auf der Terrasse genehmigen wir Apéro und Nachtessen und erfreuen uns ob des gelungenen Tageswerkes sowie der friedlichen Abendstimmung. 


Hike partners: Ursula, Felix


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Comments (2)


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Felix says: RE:
Sent 29 June 2017, 13h10
tatsächlich :-)

lg Felix


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