ein Schönwetterfenster gut genutzt: beschauliche Runde über die Falkeflue
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Bereits wie wir bei der Post Oberdiessbach starten, zeigt sich über der Stockhornkette ein grösseres blaues „Fenster“; erste Wegpassagen legen wir allerdings noch unter leicht bewölktem Himmel zurück. Schnell erreichen wir durch die Allee einen architektonischen, historischen, Höhepunkt - einmal mehr (vor 7 ½ Jahren ein erstes Mal) bewundern wir das herrliche Neue Schloss Oberdiessbach.
Ab der östlichen Pforte steigt nun unsere Route leicht an; an (Trämelacher) vorbei gewinnen wir den Hof auf Zälg - vorher hat sich die Landschaft in beinahe Hodlerscher Farben- und Gestaltungskraft präsentiert
Wir traversieren nun zur waldigen Erhebung P. 767, unter welcher wir beim Weierchen abbiegen und wieder ansteigen zum Hof auf P. 788. Anschliessend zeigt sich der Weidehang hinauf zu P. 850 und zum kleinen, alten, von mächtigen Bäumen flankierten, Stall doch noch recht feucht. In der nachfolgenden Waldpassage gewinnen wir weitere Höhenmeter, bis wir zur grossen Lichtung oberhalb des Hofes auf Schwand hinaus treten. Am Waldrand queren wir nun zu den Gebäulichkeiten oberhalb der Falkenflühe - wiederum treffen wir hier auf die putzigen - heute jedoch eher schmalbrüstig wirkenden - Alpacas … Auf einer schwach erkennbaren Spur steigen wir im Wald zum höchsten Punkt der Falkeflue hoch; unscheinbar wie der Gipfel ist, und eh keine Aussicht bietet, wandern wir sofort weiter und verlassen den Wald wieder beim Hof auf Barichti. Wie wir, ab P. 1060, dem WW zum bewaldeten Rücken hoch folgen, machen wir kurz vor dessen Gratschneide (welche einen feinen Ausblick Richtung Thunersee und BO ermöglicht) die Bekanntschaft von Vroni und Annemarie; ein angeregtes Gespräch ergibt sich - schön, euch getroffen zu haben!
Nach einer kurzen Rast wandern wir am meist bewaldeten Kamm weiter zur nächsten Einsattelung, steigen über Franz wieder an, und gelangen so zur nach Norden offenen Äschlenalp. Via P. 1141, Äschlenalp, setzen wir die längere Kammwanderung in beschaulicher Art fort; auf sanften, meist von sonnigen Abschnitten durchsetzten, Wald- und Gratpartien halten wir auf P. 1180 zu.
Kurz, nachdem wir den heute höchsten Punkt, die Schafegg, überschritten haben, und einige Meter abgestiegen sind, lassen wir uns in der Nähe der Skilift-„Bergstation“ - mit Aussicht Richtung grosses Emmentalisches Schwingfest in Heimenschwand - zur Mittagsrast nieder. Überraschender- und erfreulicherweise finden sich Vroni und Annemarie auch hier ein - wir können auf das feine Zusammentreffen sogar miteinander anstossen :-)
Meist angenehm - nur in der kurzen Waldpassage nach Hinderi Flue, P. 1127, etwas ruppiger - verläuft anschliessend unser Abstieg zum Ziel unserer heutigen Wanderung. Nach P. 1070 können wir gemütlich über Oberbode, dann bereits das Dorf Linden unter uns vor Augen, via Chräjbel und Lingg ins Zentrum einmarschieren, wo eine grosse Gartenwirtschaft uns einlädt, die Zeit bis zur Abfahrt des Postautos mit adäquaten Getränken zu überbrücken.
unterwegs mit Jumbo
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