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Soin(wand) ma moi wiada richtig Lacher(spitz)?


Published by bergmax82 , 23 January 2017, 09h34.

Region: World » Germany » Alpen » Bayrische Voralpen
Date of the hike:22 January 2017
Snowshoe grading: WT2 - Snowshoe hike
Waypoints:
Geo-Tags: D 
Time: 8:00
Height gain: 850 m 2788 ft.
Height loss: 850 m 2788 ft.
Route:8.4km
Access to start point:3€ Maut über den Tatzlwurm zum Parkplatz unteres Sudelfeld.

Das Wetter auf dieser Tour war nun wirklich zum lachen. 8 Stunden blauer Himmel und strahlender Sonnenschein. Was will man mehr für eine schöne Schneeschuhtour? Ach, stimmt, Schnee. Davon gabs natürlich auch reichlich. Perfekte Voraussetzungen also.

Wir starteten um kurz vor 9 Uhr am Parkplatz unteres Sudelfeld. Sehr viel später hätten wir auch nicht starten sollen da sich alle Parkplätze innerhalb der nächsten halben Stunde mit Skifahrern gefüllt haben. Kaum den Parkplatz verlassen sank man so tief in den Schnee ein dass die Schneeschuhe direkt aufgezogen wurden. Mehr oder weniger dem Sommerweg folgend ging es erst mal bis zur Talstation des Lifts. und von dort mehr oder weniger geradlinig zur Lacheralm. Von hier folgten wir Spuren bis links des Seewandköpfls von wo wir um den Lacherlift herum auf die Lacherspitz aufstiegen. Nur für die letzten Meter zum Gipfelkreuz mussten wir die Schneeschuhe ausziehen.

Vom Lacherspitz wieder abgestiegen umgingen wir wieder den Lacherlift und steuerten in Richtung des Sommerwegs rechts um die Kesselwand. Der Schnee dort war jedoch so tief und locker dass er bei kleiner Belastung abrutschte. Mit unseren Schneeschuhen hatten wir da keine Chance. Wir gingen also etwas weiter Bergab wo die Steigung in Richtung der verfallenen Naglhütte (eine der Sehenswüdigkeiten der Tour) vor der Soinwand, etwas flacher war und kamen so auf den Sommerweg. Hier folgten wir dem Kamm zur Soinwand und erfreuten uns den Gipfel und seine traumhafte Aussicht ganz für uns zu haben. Die Aussicht beinhaltete sogar den sagenumwobenen Rührkübel.

Der Abstieg war quasi identisch mit dem Aufstieg, nur stapften wir am Seewandköpfl vorbei um den vom Schneeschuhführer empfohlenen Weg abzusteigen den ich vom Sommer her kenne. Zu unserer Überraschung war der komplett ungespurt und wir hatten unseren Spaß durch den Tiefschnee zu stapfen. Leider haben genau hier die Batterien meines GPS wohl eine Unterkühlung erfahren und es fehlt daher ein Stück in der Strecke.

Alles in allem eine Hammertour, die uns wegen der wechselhaften Schneelage einen ganzen Tag Stapferei bei schönstem Wetter bescherte. Die Soinwand bleibt einer meiner Lieblingsgipfel auf dem man sich trotz seiner Lage und der traumhaften Aussicht meist alleine wiederfindet.

Hike partners: bergmax82


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