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Mieserenstock und Twäriberg


Published by carpintero , 13 November 2016, 13h38.

Region: World » Switzerland » Schwyz
Date of the hike: 1 November 2016
Hiking grading: T6- - Difficult High-level Alpine hike
Climbing grading: II (UIAA Grading System)
Waypoints:
Geo-Tags: CH-SZ   Östliche Sihltaler Alpen   Westliche Sihltaler Alpen 
Time: 7:45
Height gain: 1500 m 4920 ft.
Height loss: 1500 m 4920 ft.
Route:Gribschli - Lauiberghütte - Saaspass - Lauiberg - Mieserenstock - Höch Hund - Chläbdächer - Twäriberg - Twäriberglücke - Sihltalhütte - Gribschli
Access to start point:PW ins Sihltal (Parkplatz beim Gribschli)
Maps:1152 (Ibergeregg), 1153 (Klöntal)

Beim Gribschli wird mir erst nach einem Gespräch mit einer Wanderin klar, dass heute mit hoher Wahrscheinlichkeit kein Schiessbetrieb vom Erprobungszentrum Ochsenboden zu erwarten ist. Die Anrufe im Erprobungszentrum am Tag zuvor hat niemand entgegen genommen; vermutlich hat die Schiessleitung den Brückentag genutzt, heute ist Allerheiligen.
 
Auf dem Bergwanderweg wandere ich am Sihlseeli vorbei zum Saaspass. Die Aussicht ins Klöntal ist fantastisch und hilft mir darüber hinweg, dass ich meinen Znüni zu Hause vergessen habe. Gestärkt mit einem Biberli gewinne ich den Lauiberg von Norden entlang der Wegspur (Bild). Nachdem ich die Schreibarbeit erledigt habe, steige ich über den Grashang nach Südwesten ab. Auf einer deutlichen Wegspur folge ich dem Grat und überwinde dabei ein paar Felsaufschwünge. Der Aufstieg zu Punkt 2128 führt über einen sehr steilen, jedoch gut gestuften Grashang (Bild). Anschliessend erreiche ich über nun wieder einfacheres Gelände den Mieserenstock, hier halte Mittagsrast und geniesse die schöne Aussicht.
 
Nach der Mittagsrast folge ich dem zunehmend felsigen Grat zum Höch Hund. Nachdem ich mich im Gipfelbuch von Delta eingetragen habe, gelange ich nach einem kurzen Abstieg zum Teuf Hund und klettere, der Einstieg ist mit einem blauen Punkt markiert, entlang der felsigen Kante zum Gipfel der Chläbdächer hoch (Bild). Nach einem kurzen Besuch auf dem äusserst brüchigen Gipfelturm folge ich dem Grat bis unter die mächtige Felskante am Westende des Druesbergs. Eine Weile lang beobachte ich die äsenden Steinböcke in den sonnigen Hängen des Gämsstafels. Danach steige ich auf der gut sichtbaren Wegspur zur Twäriberglücke hinab.
 
Von der Twäriberglücke folge ich dem weiss-blau-weiss markierten Weg zum Gipfel des Twäribergs. Der Schlussaufstieg ist mit einem Fixseil gesichert und beim Gipfelkreuz befindet sich ein Davoser Schlitten, der sich hervorragend als Sitzgelegenheit eignet. Die Sonne steht schon tief als, ich mich auf den Rückweg mache. Zurück bei der Twäriberglücke muss ich wieder ein paar Meter in die Richtung von Punkt 2138 hochsteigen, bis ich bei der markierten Abzweigung den Weg ins hintere Sihltal einschlagen kann. Dank der deutlichen Wegspur und den zahlreichen blauen Markierungen ist die Orientierung kein Problem. Im Schatten der hinteren Grate des Sihltals erreiche ich über die Sihltalhütte wieder den Ausgangspunkt.
 
Mobility-Anekdote: Wieder zurück beim Wagen öffne ich ihn mit der Mobility-Card. Ich wechsle das T-Shirt, lockere die Schuhbändel, verstaue die Sonnenbrille sowie das GPS-Gerät und trinke noch den Rest des Tees. Währenddessen verriegelt ein Automatismus das Fahrzeug und ich halte meine Karte nochmals hin. Bereit zum Aufbruch drehe ich den Zündschlüssel, die Lämpchen leuchten, doch der Motor springt nicht an. Zudem steht auf dem Display irgendetwas von einem Sparmodus. Mein Blick fällt auf den Lichtschalter und mir wird klar, dass ich das Licht habe brennen lassen. Dem Allerheiligen sei Dank stehen noch zwei andere Fahrzeuge daneben und einer der Halter trifft gerade ein. Ich schildere ihm mein Problem und er hilft mir zu überbrücken, was bei diesem Fahrzeug gar nicht so einfach ist, denn die Batterie hat zwar haufenweise Anschlüsse, der Minuspol ist allerdings nicht zu erkennen und zu allem Überfluss sind alle Massenteile dick mit Farbe überzogen. Nach einigen erfolglosen Versuchen, ich weiss nicht warum, halte ich die Karte nochmals hin. Noch einmal drehe ich den Zündschlüssel und siehe da, der Motor läuft. Es liegt offenbar nicht an der Batterie (das Licht schaltet automatisch ab). Im Nachhinein ist klar, dass bei offenen Türen die automatische Verriegelung nach einer gewissen Zeit nur die Zündung blockiert, hält man die Karte hin wird das Fahrzeug abgeschlossen (die Zündung bleibt blockiert). Erst wenn man die Karte nochmals hin hält, wird das Fahrzeug vollständig entriegelt ...

Hike partners: carpintero


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