Sichle-Rundtour - mit Burst und Bluemhorn


Publiziert von Felix Pro , 22. September 2015 um 20:14. Text und Fotos von den Tourengängern

Region: Welt » Schweiz » Bern » Emmental
Tour Datum:15 September 2015
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Klettern Schwierigkeit: I (UIAA-Skala)
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-BE 
Aufstieg: 975 m
Abstieg: 975 m
Strecke:Innereriz, Schwändli, Parkplatz Gasthof Schneehas - P. 1066 - Undere Schöriz - P. 1274 - Oberschöriz - P. 1469 - Sichle - Stechelberg - Burst - Bluemhorn - (P. 1802) - (Oberhörnli) - P. 1465 - Schörizegg - Oberschöriz - Undere Schöriz - P. 1066 - Parkplatz Gasthof Schneehas, Innereriz
Zufahrt zum Ausgangspunkt:PW via Grünen, Eggiwil, Röthenbach, Oberei|Süderen und Eriz nach Innereriz
Kartennummer:1208

„Durchzogene“ Wetterprognosen lassen uns in der Nähe eine von mir längst gewünschte, Ursula zu grossen Teilen bekannte, Tour unternehmen: wir starten in Innereriz beim „aus persönlichen Gründen“ geschlossenen Gasthof Schneehas.

 

Auf dem ausgeschilderten, gut markierten und anfänglich mühelos zu begehenden Wanderweg streben wir gemächlich aufwärts; erste etwas sumpfige Abschnitte treffen wir nach Undere Schöriz an - die Guschtis wirken interessiert an unserem Vorbeimarsch …

 

Nach wenigen zusätzlichen Feuchtstellen, doch ansonsten gut begehbaren Wegstrecken, erreichen wir Oberschöriz; das Wohnhaus ist überaus schmuck und blumengeschmückt.

 

Knapp oberhalb biegt der Weg in den Sulzigrabe ab; zwischen den zur Rechten hoch aufragenden Schörizflue und den Sibe Hängste „kämpft“ sich der Bergwanderweg zwischen vielen, teilweise immensen, Schuttrinnen hindurch, bis zur Sichle hinauf - hier ist trotz des eher trüben Wetters, der Blick einerseits nach Innereriz, anderseits, gleichzeitig, ins Justistal hinab, doch ein erfreulicher.

Unsere Pause verlegen wir unter die windgeschützteren Felsen des SE-Ausläufers des Bursts - danach queren wir in einer etwas abschüssigen Geröllhalde hinüber zum seit Neuerem wrw markierten Aufstieg Richtung Stechelberg.

 

Wir können feststellen, dass einige Wegabschnitte doch gut ausgebaut worden sind (kleine Felsstücke ausgebrochen, Wegabschnitte im Erdreich verbreitert, und sogar an der abschüssigsten Stelle ein Seil angebracht). Nach dem unteren, zwar sehr steilen, doch gut angelegten Aufstieg, holt der Bergwanderweg weit aus Richtung P. 1953, bevor er, nun meist auf derselben Höhe verlaufend, bis zur lauschigen, sehr grünen, kleinen Hochfläche leitet, wo unsere zwei zu erreichenden Gipfel in unmittelbarer Nähe oder doch in Sichtweite zu erkennen sind.

Erst beschreiten wir den nur noch sanft ansteigenden Grasrücken, überaus gut dotiert mit Schafdünger, und gewinnen so bald den Gipfel des Bursts; nicht sehr lange verweilen wir hier - ist doch die Wetterlage für eine längere Gipfelrast zu schlecht und windig; immerhin verlieren sich kurz einige Sonnenstrahlen ins tief unter uns liegendenJustistal.

 

Zurück beim lauschigen „Hochsitz“ vor dem Nachbargipfel - unzählige Schafe haben sich nun, nach der von uns beobachteten „Prozession“ unter den Schaflägerzähnen hindurch, hier eingefunden - lassen wir uns hier für eine Verpflegungspause nieder; unbehelligt von den nun hier friedlich weidenden und ruhenden Schafen.

Im Anschluss gönnen wir uns den zwar kurzen, doch überaus lohnenswerten, kurz kraxligen, Aufstieg aufs Bluemhorn (die Ier-Stelle bezieht sich darauf).

 

Zurück beim Sattel, wenden wir uns dem Abstieg der WNW-Seite der anspruchsvollen Zähne, dem Hinders Schafläger zu; am ausgetrockneten Seelsein bei (P. 1802) vorbei beschreiten wir den Bergwanderweg, kürzen vor P. 1784 weglos ab, um den nun teilweise steilen Abstieg im bewaldeten Ausläufer des WNW-Grates des Bluemhorns zu begehen und nach (Oberhörnli) abzusteigen.

Überraschend viele, und nachdenklich stimmende, Geröllrisis unterhalb der Flühe des Sädels, der NW-Abbrüche von Bluemhorn und Burst, haben wir nun auf dem Weg zur Schörizegg zu queren.

 

Hier legen wir noch einmal eine kurze Pause ein, bevor wir, zuerst auf schlecht erkennbarem Weg den Fahrweg abkürzend, danach auf diesem hinunter wandern nach Oberschöriz, wo wir vormittags den Weg zur Sichle eingeschlagen haben.

 

Auf demselben Weg schreiten wir abschliessend in der Nähe des Sulzibaches hinunter nach Undere Schöriz, überqueren ihn kurz vor unserem Ausgangspunkt und erreichen diesen, Innereriz, Schwändli, Parkplatz Gasthof Schneehas in relativer Kürze.

 

ñ           1 h 35 min bis Sichle

 

ñ            55 min bis Burst

 

ò                1 h bis Schörizegg

 

ò                   50 min bis Innereriz, Gasthof Schneehas 


Tourengänger: Ursula, Felix


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