Hoch Fulen und mehr


Publiziert von Frangge Pro , 22. September 2015 um 18:32.

Region: Welt » Schweiz » Uri
Tour Datum:12 September 2015
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-UR 
Zeitbedarf: 8:00
Aufstieg: 1600 m
Abstieg: 1600 m

Als 'Ersatz' für eine ins Wasser gefallene Hochtour muss dann doch zumindest eine ganztägige Wanderung her. Gut ÖV erreichbar ab Zürich und Planungsaufwand im Rahmen sind gefragt, da hab ich mich erinnert, dass ich vor Jahren am Bälmeten war und unter der Nordseite des Gross Windgällen noch schöne Wanderungen darauf warte, durchgeführt zu werden.

Wir sind zu zweit in Schattdorf in die Seilbahn Haldi eingstiegen und haben uns so die untersten 600hm gespart. Als erstes Ziel wird ab hier das Wängihorn angepeilt. Zunächst verläuft der Weg recht flach teils durch Wald. Es gibt haufenweise Pilze, doch leider nichts Essbares. Im Pfaffenwald geht es dann endlich etwas steiler bergauf, Pilze zum Sammeln gibt es leider immer noch keine  - da waren wohl die Locals schon zu fleissig...

Kurz vor der Abzweigung am Pt 1766 queren wir den Bach und füllen noch einmal unser Wasser auf. Wir nehmen den rechten, direkten Weg zum Wängihorn, ich kürze schlussendlich die letzten Meter noch quer durch den Hang ab. Am Gipfel machen wir länger Rast, hungrig verschlingen wir unser z'Mittag und geniessen die Aussicht ins Lidernengebiet, zum Urnersee und natürlich in die andere Richtung zum Krönten und Windgällen, über die sich jeweils eine gewaltige Fönwalze liegt.

Richtig, es war windig. Bei dieser Wanderung nicht weiter schlimm, erzeugt aber eine teils interessante Stimmung, vor allem über den höheren Gipfeln.

Nach dem Wängihorn gab es sozusagen zum Dessert die Burg. Mehr querend als absteigend folgen wir dem Wanderweg und beigen abermals rechts ab Richtung Gipfel. Wobei der Wanderweg zwar am Gipfelkreuz hinter einem kleinem See endet, das Kreuz samt Gipfelbuch befindet sich aber dann doch ein Stück vom höchsten Punkt entfernt. Das gibt mir doch erneut Gelegenheit und eine Ausrede, den Wanderweg zu verlassen. Nach wenigen Minuten befinde ich mich auf dem Gipfel und erschrecke dort unabsichtlich ein paar Murmeltiere - schönes Pfeifkonzert!

Danach zieht sich der Weg zum Hoch Fulen noch etwas - es gilt noch eine Weile eher flach durch kalkiges Terrain zu gehen. Der Fön nimmt noch ein wenig zu. Die Motivation bei der weltbesten Mitwanderin nimmt allerdings ein wenig ab, an der Abzweigung Richtung Sittlisalp überlegen wir kurz, ins Brunnital abzusteigen, gehen aber dann doch den letzten Anstieg zum Hoch Fulen hinauf. Dort bleiben wir aber wegen des Windes nur sehr kurz und gehen dann weiter Richtung Bälmeter Grat und steigen beim Pt 2252 wieder ab.

Über Butzenstein erreichen wir die Planzerhütte und gehen schlussendlich auf der geteerten Strasse zurück zur Seilbahn. Kurz vor Erreichen der Seilbahn haben wir pilztechnisch doch noch Erfolg - zwei Parasols und ein Steinpilz werden unser Abendessen verfeinern.


Tourengänger: Frangge


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