Sulzkogel (3016 m) diesmal mit Schneehühnern


Publiziert von Max Pro , 10. September 2015 um 20:45.

Region: Welt » Österreich » Zentrale Ostalpen » Ötztaler Alpen
Tour Datum: 9 August 2015
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: A 
Zeitbedarf: 5:15
Aufstieg: 1100 m
Abstieg: 1100 m
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Kühtai, Anfahrt über Sellrain, ÖV. Parkplatz Dreiseenbahn.
Kartennummer:Kompass 83

Im Prinzip ist die Tour auf den Sulzkogel schnell erzählt. Vom Parkplatz geht's zunächst auf der Zufahrt zur Staumauer ein paar Minuten entlang, dann wechseln wir nach links auf das gut sichtbare Steiglein am Finsterbach, das uns zum Damm führt. Auf der Ostseite des Speichersees wandern wir zunächst eben weiter Richtung Süden und im Uhrzeigersinn um das Gewässer zum Schafleger, wo wir den Abzweig zur Gubener Hütte ignorieren. Steiler steigen wir dann nach Westen hoch und kurz darauf zieht ein Wasserfall die Blicke auf sich. Zwischen Gamskogel und Sulzkogel erreicht der Steig dann ein Joch und die letzten Höhenmeter krabbelt man entlang der Markierungen über felsiges Terrain nach oben und schon ist man da.

Als wir den traurigen Gletscherrest auf der Nordseite des Gamskogels passieren, donnern immer wieder Felsen aus dem nicht mehr ganz so stabilen Eis nach unten, wir beobachten das Spektakel.

Wikipedia: "Alpenschneehühner verlassen sich auf ihre hervorragende Tarnung. Wenn Wanderer sich nähern, bleiben sie so lange sitzen, bis man fast auf sie tritt, um dann mit lautem Flügelburren aufzufliegen."

Genau so ist es. Ich schaue den herabstürzenden Felsbrocken zu und kollidiere beinahe mit einem Schneehuhn, das empört das Weite sucht. Wir bleiben stehen und zählen. Tatsächlich, etwa ein halbes Duzend dieser schönen Vögel befindet sich in unmittelbarer Nähe und beobachtet uns misstrauisch. Aufgrund ihrer Tarnung sind sie nur schwer auszumachen. So verbringen wir geraume Zeit und versuchen die Tiere zu erspähen. Erstaunlich, dass sie sich hier sowohl vom ständigen Steinschlag als auch von Wanderern scheinbar kaum stören lassen.
 


Tourengänger: Max


Galerie


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