Roßkogel


Publiziert von schimi , 25. Juli 2014 um 23:35.

Region: Welt » Österreich » Zentrale Ostalpen » Stubaier Alpen
Tour Datum:21 Juni 2014
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: A 

Für heute ist ein Zwischenhoch angekündigt. Um dies genießen zu können, fahren wir nach Sankt Quirin und finden eine günstige Parkmöglichkeit etwa 100 Meter nach dem Ende der asphaltierten Straße. Der weiter führende Weg würde uns auch auf dem Roßkogel führen. Wir entscheiden uns jedoch für den schmalen Weg, der ein paar Schritte zurück, also weiter dorfwärts steil nach oben führt.

An der Paswies gehen wir vor dem Gatter rechts (Markierung) durch die Wiesen steil bergwärts und erreichen auf etwa 1550 Meter ein neu errichtetes Kreuz mit einer Bank, das zu einer ersten Trinkpause einlädt. Noch kämpft das Zwischenhoch unterstützt von der Sonne mit den Wolken, die gestern noch Flächendeckend regierten. Hier sehen wir im Restnebel aber schon erstes Blau beim Blick nach oben.
Aber es wird noch etwas dauern.

Beim Kreuz wendet sich unser Weg nach links, und gleich finden wir im Wald auch das alte Kreuz, dass hier zum restlosen Zerfall zurückgelassen wurde. Der daran befestigte Wegweiser wird in einigen Jahren dann auf den Boden fallen. Nun weniger steil führt der Weg auf den Rauen Kopf, wo an der Alm erstmals die Waldgrenze erreicht wird. Dem dort beginnenden Zaun folgen wir zunächst immer links desselben und eine Weile auch wieder recht steil.

Später bis zum Ochsenstein bleibt das Wiesengelände dann wieder wenig steil und landschaftlich und botanisch recht vielfältig. Mehr und mehr erfreut uns auch die Sonne und unser Blick schweift immer weiter und leichter in die Ferne. Das Kögele bietet sich für eine erste größere Rast, sofern der Wind nicht zu streng daherkommt. Wir verweilen, nach 5 Minuten Umweg auf dem kleinen Vorgipfel nur kurz und verschieben das Vesper in eine kleine Senke auf dem Weg zum Rifflkreuz.

Zwischen Rifflkreuz und der Scharte am Roßkogel-Südostgrat kommt eine erste Steilstelle, wo unser Weg elegant zwischen einigen Schrofen auf den Grat hinaufführt. Oben etwas schmaler mit hübscher Aussicht nach beiden Seiten (aber trotzdem leicht) erreichen wir die Scharte. Hier kommt von der Nordseite des Berges ein Weg herauf und für den Weiterweg nach oben, bleiben ein flacherer und leichterer Weg und ein steiler, der etwa dem Gratverlauf folgt.

Wir wählen den leichteren flacheren Hauptweg. Auf diesem ersteigen wir den Gipfel von der Südseite. Zunächst auf die Senke westlich des Gipfels zuhaltend geht es recht direkt nach oben. Ein paar Meter vor dem höchsten Punkt der Senke vor einem Schneefeld führt eine Steigspur etwa 30 Meter zum Gipfel hinüber.

Ein schöner Gipfel, und die Einheimischen darauf versichern uns, dass wir mit dieser Sicht heute Glück haben. Sei der Gipfel doch so häufig von Nebel eingehüllt. Nach der Gipfelrast gehen wir auf gleichem Wege bis zum Rifflkreuz. Von dort führt eine schwierig zu erkennende Spur über Wiese und niedriges Buchwerk an einigen Heustadln vorbei auf den Fahrweg, der uns dann nach Sankt Quirin zurückführt.

Tourengänger: schimi

Galerie


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