Tessiner Gipfeltage (1) - Zvieri am Gambarogno


Publiziert von passiun_ch , 7. Juni 2014 um 22:27.

Region: Welt » Schweiz » Tessin » Locarnese
Tour Datum:27 Mai 2014
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-TI   Gruppo Monte Gambarogno 
Zeitbedarf: 2:00
Aufstieg: 295 m
Abstieg: 291 m
Strecke:Alpe di Neggia - Monte Gambarogno und retour
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Locarno - Magadino - Vira - Corte di Neggia
Zufahrt zum Ankunftspunkt:Corte di Neggia - Vira - Magadino - Locarno

Der erste Tag in meiner Tessiner Woche begann mit einer verregneten Nacht und einem trüben Vormittag. Doch im Laufe des Tages riss es immer weiter auf und die Sonne kam zum Vorschein. Ich hatte mich schon für einen gemütlichen Nachmittag entsprechend versorgt, bis ich mich dann doch entschloß eine kleine Gipfeltour zu unternehmen. Meine Augen blickten hinüber zum Gambarogno der mittlerweile auch aus den Wolken heraus kam und dachte das wäre doch was - also nichts wie los. Ich fuhr mit dem PKW hinauf in Richtung Indemini zur Alpe di Neggia und wanderte mit einer aussergewöhnlichen Verpflegung los.

Von der Corte di Neggia geht man, anfangs auf einen schmalen Fahrweg, zu einer Baumgruppe und weiter in die Nordosthänge des Mte. Gambarogno. Der alte, aber gut angelegten Weg geht mit wenig Höhengewinn auf die Nordseite des Berges, dabei genießt man eine grandiose Aussicht auf die Magadinoebene und den oberen Teil des Lago Maggiore mit Locarno & Co.
An der Verzweigung links hinauf über einen verbuschten Hang zur Alpe di Lierna. Auch wenn die Wolken in den Tessiner Bergen doch recht weit unten waren, so konnte man doch einen schönen tiefen Blick zum Lago Maggiore bewundern. Von Osten näherten sich allerdings ein paar graue Regenwolken und es fing an feucht zu werden. Der Hauptgipfel des Gambarogno war mittlerweile auch in Wolken eingehüllt und so begnügte ich mich mit dem Ostgipfel.
Nach einem kurzen Fotostop auf dem Gipfel machte ich mich an den Abstieg. Kurz vor der Alpe di Lierna zweigt links ein unmarkierter Weg ab, der direkt und im mittleren Teil ein wenig steil, zur Alpe di Neggia hinunter führt.
Oberhalb der Alp kam dann ein wenig Sonne heraus und so entschloß ich mich, den zuvor gekauften "Gipfelkuchen" zu genießen. Es fand sich ein trockenes Plätzchen mit Blick zum Lago Maggiore und dann kam der Erdbeerkuchen aus dem Rucksack. Schnell noch mit zwei weißen Pappstreifen über Kreuz verziert und so dachte ich kann die Schwiizer Woche weiter gehen - naja etwas mehr blau und Sonne wären auch nicht schlecht. Im nach hinein stellte sich dieser Tag als der schlechteste meiner 4 Tessiner Gipfeltage heraus. :-)  Bevor die nächsten Tropfen kamen packte ich meine Sachen zusammen und ging die letzten Meter hinab zum Ausgangspunkt.

Der Monte Gambarogno steht etwas im Schatten des Monte Tamaro, kann dafür aber mit einem besonderen Tiefblick auf den oberen Teil des Lago Maggiore glänzen. Wenn das Alpenpanorama von hier auch nicht so überragend ist wie vom Tamaro, so bietet er dennoch eine prachtvolle Aussicht, wenn das Wetter stimmt, auf die Tessiner Alpen und wer Glück hat könnte auch noch ein paar große Walliser Gipfel erblicken.

 Wem diese Tour zu kurz ist, kann den Monte Gambarogno auch weiter umrunden. Vom Gipfel über die Alpe Cedullo und der Kapelle Sant`Anna zurück zur Alpe di Neggia.

Tourengänger: passiun_ch


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