im Nebel über Hirzli und Planggenstock


Publiziert von Felix Pro , 27. Mai 2014 um 14:21. Text und Fotos von den Tourengängern

Region: Welt » Schweiz » Glarus
Tour Datum:24 Mai 2014
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-GL   Oberseegruppe   Zürcher Hausberge 
Aufstieg: 780 m
Abstieg: 780 m
Strecke:Morgenholz - Schwinfärch - Forsthaus - Ahorn - Hirzli - P. 1575 - Planggenstock - Ober Planggen - Tierweg - P. 1104 - Bergrestaurant Hirzli, Bodenberg - Morgenholz
Zufahrt zum Ausgangspunkt:PW via Huttwil, Autobahn Sursee - Sihbrugg, Hirzel, Autobahn Wädenswil - Bilten und Niederurnen zur Talstation nach cff logo Morgenholz
Kartennummer:1133

Die Aufhellungen liessen auf sich warten - erst kurz vor Erreichen des Bergrestaurants Hirzli kurz vor Abschluss unserer Rundwanderung zeigt sich die Sonne; während beinahe des gesamten Aufstieges und der dennoch interessanten Gratbegehung bewegten wir uns unter oder in der Wolkendecke …

 

Nach der Fahrt mit der LSB starten wir im Morgenholz; auf den ersten Metern folgen wir - wie später auf den letzten des Abstieges - dem Skulpturen-Rundweg. Abwechslungsweise durch den zu Beginn steilen Wald und auch feuchtnassen Weideflächen zieht sich der Weg in Serpentinen den Hang hoch; über Schwynfärch erreichen wir so das neu geschindelte Forsthaus.

 

Nach einer weiteren steileren Wald-Wiesen-Passage erreichen wir alsbald - im stets dichteren Wolken-Nebel-Gemisch - den Gipfel; mit der schönen Aussicht auf dem Hirzli ist heute nichts; die Feuchtigkeit geht gegen 100%, auch der Wind frischt auf. Aus diesem Grunde halten wir unsere eher kürzere Rastpause etwas unterhalb des Gipfels ab.

 

Nach der Verpflegungspause folgt ein überraschend „anregender“ Gratweg: einige seilgesicherte Stellen sind auf wenigen steilen felsigen Passagen eingerichtet; am anspruchsvollsten sind heute jedoch die nassen und abschüssigen Abschnitte auf der Nordseite. Hier bewegen wir uns mehrere Male nah an den unerwartet hohen, teils senkrecht abfallenden Flühen … der Nebel verbirgt die Abgründe ;-)

An entsprechend interessanten und „frechen“ Felsformationen vorbei erreichen wir derart den letzten steilen Aufstieg in den Nagelfluh-Felsen zum Planggenstock - dieser Gratübergang ist auf den Wegweisern mit „nur für Schwindelfreie“ ausgeschildert; nicht ganz zu Unrecht!

Auf den letzten Metern zum Gipfel überrascht uns eine grosse Anzahl stattlicher, sich im besten Blühstadium befindlichen Flueblüemlis - wie würden sie noch besser zur Geltung kommen, wenn wir blauen Himmel und Sonne über uns hätten!

 

Im nachfolgenden, zuerst auch auf der Südseite steileren Abstieg durch steindurchsetztes Grasgelände streben wir der grossen und schönen Alp Ober Planggen zu, wo wir uns noch einmal kurz niederlassen. Haben wir uns bereits vorher über die gelbe Blumenpracht gefreut, erblicken wir nun im Abstieg sogar die Clusius’ Enziane, etwas weiter unten sogar ein Feld mit (wohl verwilderten) Weissen (Poeten- oder Garten)-Narzissen - nebst zahlreichen anderen Alpenblumen.

 

Bevor wir auf das durchs Niederurner Tal führende Fahrsträsschen gelangen, schwenken wir wieder in den Skulpturen-Rundweg ein. Erste zaghafte Sonnenstrahlen brechen durch die sich allmählich aufzulösen beginnende Wolkendecke hindurch; auf der Terrasse des Berghauses (oder: Bergrestaurantes) Hirzli Bodenberg sitzen wir angenehm an der Sonne …

 

Nach nur wenigen Minuten, der Strasse entlang wandernd, erreichen wir bald die Bergstation der LSB Morgenholz, welche uns sogleich hinunter gondelt nach Niederurnen. 


Tourengänger: Ursula, Felix, Berghaesli


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