Piz Mezdi (über den NE-Grat)


Publiziert von Anna , 8. August 2008 um 22:30.

Region: Welt » Schweiz » Graubünden » Unterengadin
Tour Datum: 6 August 2008
Wandern Schwierigkeit: T4 - Alpinwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: Macun-Nuna-Gruppe   CH-GR 
Aufstieg: 1500 m
Abstieg: 1500 m
Strecke:Lavin - Mot Preir - Piz Mezdi - Alp Zeznina - Lavin
Zufahrt zum Ausgangspunkt:cff logo Lavin

Sehr schöner Berg in Lavin.

Mezdi bedeutet Mittag, zusammengesetzt aus mez, lat. medius und di, lat. dies (Tag).

Seit lange wollten wir auf den Piz Mezdi gehen. Aber, aus Lavin scheint dieser Berg ernst. In Wirklichkeit ist er nicht schwierig.

Vorgestern Morgen, wenn wir aufgestanden sind, waren alle Berge noch in den Wolken.  Dann, sind wir zurück zum schlafen gegangen. Eine Stunde später schiente den Tag perfekt  und der Wetterbericht verspracht einen trocknen und sonnigen Tag mit etwas Gewitter gegen abends. So, haben entscheiden den Berg zu besuchen. Es war wirklich Glück dass wir einen Berg in Lavin gewählt haben, weil in Scuol und Ramosch schon früh am Nachmittag angefangen zu regen hat und in Lavin nur gegen abends ein bisschen geregnet hat.

Also, unsere Wanderung fängt in Lavin Bahnhof an. Von hier soll man die Wegweiser für Mot Preir folgen, erstens durch ein Strasschen und dann durch einen komfortablen Pfad, der steigt sehr leicht nach Mot Preir an. In Mot Preir und von dem Weg hat man eine sehr schöne Aussicht auf viele Berge.

Der Weg geht weiter danach Mot Preir nach einem schönen Haus (P.2248) mit Steinen gebaut. Hier haben wir zwei freundliche Einwohner von Lavin getroffen. Von dem Haus sind wir weglos nach P.2388 gegangen und von diesem Punkt über den NE-Grat. Dieser Grat ist eine Mischung zwischen stabile Blockfelsen und Grass. Es gibt keine grosse Schwierigkeit und die Route scheint als einfache T4 bis zu ziemlich dem Ende. In den letzten Metern vor dem Gipfel soll man dann klettern (II). Zina hat auf uns gewartet.  

Für den Abstieg haben wir probiert eine neue Route, die nicht in SAC-Clubführer steht. Unsere Route geht zu erst ein bisschen auf dem Grat, wie bei dem Aufstieg und dann direkt runter in dem E-Flanke nach Val Zeznina. Diese Route scheint nicht schwierig (T4+), wenn man von oben schaut, aber ist vom Val Zeznina sehr beeindruckend. Zwei lokale Jäger, die wir bei der Querung des Baches getroffen haben und die uns seit einer Weile beobachtet hatten, waren sehr beeindruckt bei unserem Abstieg.  Diese Route ist sehr direkt, aber nicht zu empfehlen, besonders bei schlechtem Wetter: tatsächlich, gibt bei Regen ein grosser Steinschlag-Risiko.
In Alp Zeznina fängt eine Strasschen wieder an und man schnell ist zurück nach Lavin. Die ersten Wassertropfen sind da angefangen und wenn wir in dem Zug waren hat angefangen zu regen.

Wir hatten wirklich Glück bei der Wahl von diesem Gipfel, weil in Ramosch und Scuol, trotzt der Wetterprognose, hatte schon am Nachmittag sehr stark gerechnet.


Tourengänger: Anna, Stani™, Zina

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