Blüemlitour nach Guarda
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Die vielen extensiv genutzten Bergwiesen im Unterengadin sind von sehr grossem ökologischem Wert, auch wenn gewisse Zeigerarten leider teilweise rückläufig sind. Im Rahmen unserer Fahrt nach Scuol wanderten wir am Auffahrtstag von Lavin hinauf nach Guarda, allerdings nicht dem ausgeschilderten Wanderweg nach, sondern über Feldwege via Curtins. Hier kurvten keine der zahlreichen Biker herum; wir waren praktisch allein unterwegs und erfeuten uns bei schönstem Frühlingswetter an den farbigen und duftenden Bergblumen und an den vielen Bergvögeln und Schmetterlingen. Wie es sich für den Mai gehört, rief auch der Kuckuck vom Wald bei Saglias herunter.
Apropos Pflanzenreichtum: Im Verbreitungsatlas der Farn- und Blütenpflanzen der Schweiz (Wohlgemuth, 1993) wurde festgestellt, dass die 5 höchsten Artenzahlen von gleichgrossen Kartierflächen vom Sarganser Dr. h.c. Heinrich Seitter (1902 - 1991) aus dem St. Galler Rheintal stammen. Der botanisierende Zugführer Seitter suchte in seinen Quadranten so lange, bis er die schweizweit meisten Arten gefunden hatte und belegte damit die Hypothese, wonach die Artenzahl vom Kartieraufwand und der Felderfahrung des Kartierers abhängen.
Apropos Pflanzenreichtum: Im Verbreitungsatlas der Farn- und Blütenpflanzen der Schweiz (Wohlgemuth, 1993) wurde festgestellt, dass die 5 höchsten Artenzahlen von gleichgrossen Kartierflächen vom Sarganser Dr. h.c. Heinrich Seitter (1902 - 1991) aus dem St. Galler Rheintal stammen. Der botanisierende Zugführer Seitter suchte in seinen Quadranten so lange, bis er die schweizweit meisten Arten gefunden hatte und belegte damit die Hypothese, wonach die Artenzahl vom Kartieraufwand und der Felderfahrung des Kartierers abhängen.
Hike partners:
rhenus

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