Niderbauen Chulm (1923m) via Lauweli


Publiziert von أجنبي , 26. November 2012 um 22:43.

Region: Welt » Schweiz » Uri
Tour Datum:25 November 2012
Wandern Schwierigkeit: T4 - Alpinwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: Bauen - Brisen - Bürgenstock   CH-NW   CH-UR 
Aufstieg: 1170 m
Abstieg: 350 m
Strecke:Seelisberg P. 766 – Oberdorf – Tannwald – Brunni – Wipflis Wichel – Weid – Lauweli – Niderbauen Chulm – P. 1677 – Tritthütte – P. 1570
Zufahrt zum Ausgangspunkt:ÖV bis Seelisberg
Zufahrt zum Ankunftspunkt:LSB ab Niderbauen, ÖV ab Emmetten
Kartennummer:LK 1:25.000: 1171 Beckenried

Unsere Sonntagstour musste diverse Kriterien erfüllen: Nicht allzu früh aus den Federn, unbedingt ins Föhngebiet und zu halbwegs anständiger Zeit wieder zu Hause sein. Nach einigem Hin-und-her kramten wir zum x-ten Mal den Niderbauen Chulm aus der Ideenkiste – mit dem einzigen Unterschied, dass wir ihn diesmal nicht gleich wieder dort hin zurück steckten.

Der Blick aus dem Fenster während dem morgendlichen Zopfbacken bestätigte die Richtigkeit der Wahl: Während's in Nid- und Obwalden und am Pilatus mittelgrau war, war im Westen dunkelgrau die Devise. Im Urnerland hingegen gab's blauen Himmel. Also los! Obwohl ich den Niderbauen Chulm zu meiner Nachbarschaft zähle, dauert die ÖV-Anfahrt auf den Seelisberg eine ziemliche Weile. Mit der Heimfahrt ist's nicht anders, doch immerhin: Es kann Schiff gefahren werden.

Dies taten wir dann von Brunnen nach Treib, wo wir uns anschliessend nach Seelisberg hoch gondeln liessen. Dort liefen wir kurz nach zehn Uhr los. Zunächst ging's durch's ganze Dorf und den Wald bis Brunni, wo wir uns gegen die Seilbahn entschieden. Wir rechneten damit, einiges schneller als der Wegweiser zu sein und somit wohl gut in unserem Zeitplan zu liegen der hiess: 14.30-Bähnli ab Niderbauen will erreicht werden.

Einigermassen zügig stiegen wir bergan. Zunächst schien noch die Sonne, doch leider war damit bald mal Schluss. War der Föhn etwas zu schwach? Als die beiden schönsten Flecken auf dem Weg habe ich P. 1188 und Lauweli in Erinnerung. Schon lange war ich nicht mehr auf dieser Seeseite und so genoss ich den Blick auf's Reusstal, ins Lidernen-Gebiet und auf die Schächentaler Gipfel.

Bis zum Leiterlistollen war alles schneefrei, doch in der folgenden, steilen Grashalde lag – vor allem auf dem Weg – noch einiges an Schnee. Mit etwas Vorsicht liess es sich aber gut aufsteigen, der Schnee war auch bereits gespurt und weich. Der Abstieg wäre wohl etwas mühsamer gewesen. Um 12.40 Uhr, also nach zweieinhalb Stunden Wanderei , erreichten wir den Gipfel.

Leider zeigte sich die Sonne nur noch selten, denn wirklich warm war's dort oben nicht. Ganz im Gegensatz zum Aufstieg bis zum Lauweli: Diesen bewältigten wir in kurzen Hosen und T-Shirt. Um unsere Knie zu schonen und zeitig wieder zu Hause zu sein, wählten wir für den Abstieg die Variante mit der – verhältnismässig teuren – Luftseilbahn.


Tourengänger: أجنبي

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