Bättelmatthorn


Publiziert von joe , 17. August 2012 um 17:56.

Region: Welt » Schweiz » Wallis » Oberwallis
Tour Datum:12 August 2012
Wandern Schwierigkeit: T3+ - anspruchsvolles Bergwandern
Hochtouren Schwierigkeit: L
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-VS   I   Gruppo Grieshorn 
Zeitbedarf: 3:30
Aufstieg: 1180 m
Abstieg: 1180 m
Kartennummer:LK 265 NUFENENPASS

Schon beim Lesen des Berichtes von Pfaelzer war mein Interesse an dieser Tour bei mir geweckt. Doch einfach so hinfahren und den Gipfel erklimmen wäre zu schade gewesen. Ursprünglich wollte ich diese Tour an einem schönen Herbsttag ausführen. Gerade sind wir am Furkapass unterwegs gewesen, daher bietet sich eine Tour am Nufenenpass an. Also besteigen wir das Bättelmatthorn.

 
Aufstieg:

Wir starten am Parkplatz auf Walliser Seite vor dem Nufenenpass (P.2303). Der Werkstrasse folgend stiegen wir auf zu P.2498 oberhalb der Staumauer auf. Hier bewundern wir eines der grössten Windkraftanlagen in der Schweiz. Es werden mit drei je 35 Meter langen Schaufelblätter etwa 2 MW Strom erzeugt. Vorausgesetzt die Windgeschwindigkeit beträgt zwischen 2.5 und 30 m/s. Nun folgen wir dem östlichen und eher flachen Uferweg oberhalb des Griessees zum Griespass (2479 m). Wir wandern bereits ab der Windkraftanlage in den Wolken. Zum Glück sind sehr viele Steinmänner und vereinzelte Wegmarkierungen zu erkennen. Mit der griffbereiten Karte erreichen wir problemlos eine Ebene auf etwa 2670 m östlich vom Bättelmatthorn. Da verzweigt sich der Weg entweder in Richtung Citta di Busto oder zum Bättelmatthorn. Da es jetzt aufklärt und die Sicht besser wird, ist der Weiterweg gut zu erkennen. Es führt ein Pfad zum SE-Grat, von weitem ist ein Steinmann zu erkennen, und dann schliesslich in die steile Südflanke. In dieser Flanke hat es eine gute Spur in dem lockeren Sand und Geröll erst dem Grat folgend später etwa 40° steil zum Vorgipfel und wenige Meter später zum Gipfel. Am Gipfel des Bättelmatthorn (3044 m), auch Punta dei Camosci genannt, legen wir eine wohlverdiente Pause ein.

 
Abstieg:

Der Abstieg erfolgt entlang der Aufstiegsroute. Das Wetter klart immer mehr auf. Immer wieder muss ich stehen bleiben und zurück schauen. Ein beindruckender Berg.
  

Hinweis:

Auf einigen Bildern aus älteren Hikr-Berichten ist am Gipfelkreuz eine Büchse für das Gipfelbuch zu erkennen. Diese ist heute nicht mehr vorhanden.


Fazit:

Ein landschaftlich sehr abwechsleungsreiche und anspruchsvolle Wanderung. Wer es anspruchsvoller haben möchte, der kann als Aufstiegsroute den Weg über Bättelmattpass und NE-Grat wählen.




Tourengänger: joe

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