In einem Zug auf und ab der Rigi


Publiziert von Tobi , 19. Januar 2012 um 13:59.

Region: Welt » Schweiz » Schwyz
Tour Datum:10 Januar 2012
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: Rigigebiet   CH-SZ 
Zeitbedarf: 2:15
Aufstieg: 1340 m
Abstieg: 50 m
Strecke:7.6km
Zufahrt zum Ausgangspunkt:cff logo Immensee
Zufahrt zum Ankunftspunkt:cff logo Rigi Kulm

Die letzten Wochen habe ich mich den Genüssen gewidmet und meinem Körper etwas Erholung und Ruhe gegönnt. Doch nun will ich nach all den kulinarisch geprägten Ausflügen (auch bekannt als TuTen) und Festtagsschlemmereien wissen, ob ich überhaupt noch leistungsfähig bin. Diese Frage wollte ich mit einem kurzen „Sprint“ auf die Rigi klären…
 
Ausgangspunkt meiner kurzen und zügigen Nachmittagswanderung ist der Bahnhof Immensee (459m). In direkter Linie führt mich der gelb markierte Wanderweg hoch zur Seebodenalp (1020m). Bis hierhin noch ohne Schneekontakt. Von hier bietet die Rigi ein spektakulärer Anblick, praktisch die ganze Nordwand ist mit Schnee zugekleistert. Sturmtief Andrea hat hier ganz Arbeit geleistet, das hätten Christo und Jeanne-Claude nicht besser gekonnt.
 
Erst im Schatten der Rigi ab Grodstafel habe ich Schnee unter den Schuhen. Übers offene Feld der Alp Holderen werden die Höhenmeter im Lot in Angriff genommen und vernichtet. Anschliessend geht es in ungezählten Kehren durch den Wald, der Aussichtspunkt beim Düssen Fruttli lädt zu einer kurzen Verschnaufpause bei grandioser Aussicht ein.
 
Etwa 1:40 nach dem Start stehe ich schon auf der Rigi Staffel (1603m). Ich habe mit etwas mehr Zeit gerechnet, für den nächsten Zug müsste ich nun zu lange warten. So wandere ich die restlichen Höhenmeter bis zum Gipfel auch noch per pedes hoch. Vorbei an vom Sturm einseitig mit Schnee beladenen Bäumen erreiche ich etwas mehr als zwei Stunden nach dem Start in Immensee die Rigi Kulm (1798m). Gerade rechtzeitig, nur kurz durfte ich das Panorama geniessen, bevor mich eine Wolke einnebelte. Das Gebiet um den Sendeturm ist übrigens nicht ohne Grund abgesperrt. Dauernd krachen Schnee und Eis vom zugekleisterten Turm herunter.
 
Eigentlich will ich länger oben bleiben und den Sonnenuntergang geniessen. Doch der Nebel und die Kälte sprechen gegen dieses Vorhaben. Da zieht mich ein Kaffee mit einem Mandelgipfel mehr an. Den Abstieg bewältige ich knieschonend - und für GA-Besitzer kostenlos - mit der Bahn. Auf der Heimfahrt darf ich die Rigi nochmals bestaunen - in der Zwischenzeit natürlich wieder wolkenlos und in eine prächtiges Abendrot getaucht…
 
 
Fazit: Die Erholungspause und die Festtage scheinen nicht allzu grosse Spuren hinterlassen zu haben, etwas Ausdauer ist noch übrig geblieben. Diese kurze Wanderung werde ich aber wohl in nächster Zeit öfters machen. Eine ideale Trainingsstrecke für den freien Nachmittag. Hoffentlich klappt es das nächste Mal mit dem Sonnenuntergang...

Tourengänger: Tobi


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