Gnipen - Wildspitz - Türlistock


Publiziert von Bergamotte Pro , 28. November 2010 um 14:51.

Region: Welt » Schweiz » Zug
Tour Datum:20 November 2010
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: Ross- und Zugerberggebiet   CH-SZ   CH-ZG   Albiskette - Höhronen 
Zeitbedarf: 4:30
Aufstieg: 900 m
Abstieg: 900 m
Strecke:Aegeri Buechholz - Furen - Ochsenfeissi - Alpli - Unter Beichli - Gnipen - Wildspitz - Langmatt - Türlistock - Geissfaren - Alp Hürital - Schönalphüttli - Aegeri
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Auto nach Aegeri (Buechholz)
Zufahrt zum Ankunftspunkt:Auto nach Aegeri (Buechholz)
Kartennummer:1131 / 1151

Einen ersten Höhepunkt durfte ich bereits auf der Fahrt von Zug nach Aegeri erleben: den Durchstich der Nebeldecke. Aufgrund meines spontanen Entscheids blieb hingegen leider keine Zeit, mich vorher auf hikr über die optimale Route schlau zu machen. So musste ich wohl oder übel bereits ab Aegeri Buechholz starten, Parkplätze beim Fussballplatz kosten 5.-/Tag.  Nach 30min auf wenig befahrener Asphalt-Strasse ins Hürital biege ich bei Furen rechts ab und steige Richtung Ochsenfeissi. Dem Wegweiser folgend geht's über Waldwege Richtung Unteralpli, wo der faule Sonntagswanderer die letzten Parkplätze vor dem Gipfel findet. Bei Alpli entscheide ich mich für den Bergweg und gegen die Direttissima auf den Wildspitz. Steil geht's durch Wald auf den Hagegg-Gratweg. Von hier auf den Gnipen findet die Tour ihren technischen Höhepunkt. Sollte es ein weiteres Mal schneien, wäre das Durchkommen wohl kein Vergnügen mehr.

Der Gnipen (1568m) ist nicht wirklich ein Gipfel, sondern eher ein Plateau, wobei auf Lauerzersee-Seite die Abbruchstelle des Arther Bergsturzes beeindruckt. Hatten mich vorhin regelmässig Sonnenstrahlen gewärmt, zieht nun ein giftiger Wind - um Mütze und Handschuhe bin ich froh. Nach kurzer Proviant-Pause ziehe ich weiter Richtung Wildpsitz (1580m). Neben dem scharfen Wind sind es wohl auch die Betriebsferien des Restaurants, welche den Ansturm hier in Grenzen halten. Aufgrund der Kälte kann ich das eindrückliche Panorama Richtung Mittelland und Alpen nicht ewig geniessen.

Über Langmatt und Leiterenflue geht's auf das letzte Ziel zu, den Türlistock (1502m). Der Weg ist nicht markiert, aber für den aufmerksamen Wanderer kaum zu verfehlen. Nach Abstieg über eine glatte (in doppeltem Sinne) Leiter steht man bereits auf dem unbekannten Türlistock. Da ziemlich bewaldet hält sich die Aussicht hier in Grenzen. Unmittelbar danach teilt sich der Weg: rechts Richtung Halsegg oder links auf direktem Weg zur Geissfaren. Ich nehme die Direttissima, welche weiterhin nicht markiert und auch auf der LK nicht verzeichnet ist. Bei Geissfaren geht's rechts kurz auf Waldstrasse und anschliessend links hinunter zur Alp Hürital (P. 1087). Auf lieblichem Waldweg ziehe ich weiter nach P. 881. Aber hier leider alles auf Asphalt durchs Hürital zurück zum Ausgangspunkt.. Unterwegs dann noch eine Erkenntnis: der ideale Startpunkt für diese Tour ist P. 814 (bereits auf LK 1131): gratis Waldparkplätze und direkt am Wanderwegweiser gelegen.

Tourengänger: Bergamotte

Galerie


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