Edelweißklettersteig


Publiziert von Kris , 2. November 2010 um 18:49.

Region: Welt » Österreich » Zentrale Ostalpen » Stubaier Alpen
Tour Datum:10 August 2008
Wandern Schwierigkeit: T5- - anspruchsvolles Alpinwandern
Klettersteig Schwierigkeit: ZS
Wegpunkte:
Geo-Tags: A 
Zeitbedarf: 0:30
Aufstieg: 50 m
Abstieg: 50 m
Strecke:Franz-Senn-Hütte - Edelweißklettersteig (& retour)

Nach meiner Tour auf die nahegelegene Rinnenspitze überlegte ich, ob ich noch den direkt an der Hütte gebauten Edelweißklettersteig begehen sollte, obwohl ich mir nicht sicher war, ob ich den Schwierigkeiten nach der doch recht kräftezehrenden Tour noch gewachsen war. Ich wollte erst einmal schauen, wie ich mich nach dem Einstieg fühlen würde.

Zum Klettersteig an sich gibt es wenig zu sagen. Er ist mit C/D bewertet (das was ich erklettert habe war wohl eher C, respektive ZS) und es gibt keine künstlichen Hilfen außer das Drahtseil und einem Tritt der aus einer Kletterwand stammt - es gilt also die reine Felskletterei. Der Zustieg von der Hütte ist unschwierig und geht durch einen wenig steilen, mit Felsen versetzten Grashang. Der Einstieg ist leicht erkennbar und gut markiert. Nun heißt es "nur" noch immer dem Seil zu folgen. Das Gelände zieht auch neben dem Steig spürbar an Steilheit an, so einfach wie ich es mir dachte, einfach wieder auszusteigen und auf einem Band zum links liegenden Grashang zu queren und abzusteigen war es doch nicht. T5-Gelände winkte von allen Seiten. Dennoch versuchte ich mich unbeirrt in den ersten Meter des Steigs, wo ich die mir in den Knochen steckende Tour doch bemerken konnte. So kletterte ich - steil und recht mühsam (ZS) aufgrund der fehlenden künstlichen Tritte (II-III ohne Seil) etwa 30 Meter nach oben, um mir dann einzugestehen, dass es wohl doch besser wäre, wieder abzuklettern, da ich bisher nur einen Bruchteil des Steiges geschafft hatte. Ich kletterte etwa 5 Meter wieder auf dem Steig ab, um mich dann auszuklinken und dann auf einem grasigen, abschüssigen Band Richtung Grashang zu queren, etwas über Felsen absteigend erreichte ich diesen auch und stieg ihn vorsichtig zum Einstieg wieder ab. (T5-)

Eigentlich ein schöner (Sport-)Klettersteig, der an diesem Tag für mich allerdings nur noch bedingt machbar war - der Abbruch war wohl die bessere Entscheidung. Mich hätten noch einige recht luftige Querungen und ein steiler Schlussfelsaufschwung erwartet (evtl. D-Stelle / S(-), war von unten schlecht zu beurteilen)

  • KONDITION 2/5
  • ORIENTIERUNG 2/5
  • TECHNIK 4/5
  • EXPONIERTHEIT 3/5

[Tour im Alleingang]

Tourengänger: Kris


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