Ruderhofspitze von Süden über Alpeiner Ferner (erfolglos)


Publiziert von TJack , 19. Oktober 2010 um 23:47.

Region: Welt » Österreich » Zentrale Ostalpen » Stubaier Alpen
Tour Datum:17 Juli 2010
Hochtouren Schwierigkeit: WS
Wegpunkte:
Geo-Tags: A 
Zeitbedarf: 2 Tage
Aufstieg: 1730 m
Abstieg: 1730 m
Zufahrt zum Ausgangspunkt:PKW oder Bus bis Oberisshütte
Unterkunftmöglichkeiten:Franz-Senn-Hütte

Am Vortag ging es mit dem PKW zum Parkplatz an der Oberisshütte. Achtung: 8 Euro in Kleingeld mitbringen um den Parkautomat zu füllen (oder auf jemand mit Wechselgeld hoffen ;-) )

Nach dem Aufstieg zur Franz Senn Hütte (ca 400 Hm und 1-1:15h) hatten wir noch etwas Zeit und nahmen uns als kleine Aklimatisierungstour den vorderen Gipfel der Sommerwand vor (2676m also 530Hm ab Hütte und dank weniger Gepäck in ebenfalls knapp über einer Stunde auf den Gipfel T3)

Aufstieg objektiv:
Von der Hütte geht es gut markiert zum Alpeiner Ferner. Dieser hat leider auch schon sehr gelitten und war bereits komplett aper. Eine grössere Spaltenzone wird rechts umgangen um die südöstliche Firnbucht unterhalb der Ruderhofspitze zu erreichen. Dann sollte man sich direkt Richtung Osten halten. Auf Grund der schlechten Sicht konnten wir den Einstieg in die Wand leider nicht erkennen (Markierung roter Punkt, evtl Fixseile) von dort sollte es über den Grat (nach Norden) auf den Gipfel gehen.

Aufstieg subjektiv:
Der nächste Morgen brachte uns leider wie angekündigt Nebel und Nieselregen. Auch das erneute Umdrehen im Bett und Wecker um eine Stunde nach Hinten stellen brachte keine Wetterbesserung (laut vorhersage sollte der Regen nachlassen...)
Irgendwann haben wir uns dann doch hochgequält und sind gegen 6:45 losmarschiert.
Der Weg zum Firner ist top zu finden. Dann geht es recht entspannt über den aperen Gletscher hoch. Da unsere Sicht bei ca 30 Metern lag haben wir uns leider nicht weit genug rechts gehalten und sind in die Spaltenzone gekommen (im Abstieg haben wir es dann besser gemacht ;-) ) gegen 3100 Meter geht es dann Richtung Osten. Ab dort durften wir uns dann auch durch weichen, nassen, knietiefen Schnee wühlen. 
Die Firnbucht haben wir dann auch gefunden. Die Felsen auch. Allerdings war die Stelle auf die wir gestossen sind nicht die Richtige und unser Zeitlimit erreicht. (es sollte Abends noch bis ganz ins Tal runter gehen um auf dem Zeltplatz im Tal das Material für den direkten Aufstieg am nächsten Tag vorzubereiten.)
Deshalb drehten wir gegen 13 Uhr wieder um und waren nach ausgiebiger Kaffeepause auf der Hütte um 18 Uhr wieder im Tal.
Ich habe diese Tour jetzt trotzdem mal reingestellt, da es bisher noch keine Beschreibung gibt und die Tour scheinbar eher seltener gemacht wird.

Tourengänger: TJack


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Kommentare (1)


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ADI hat gesagt:
Gesendet am 20. Oktober 2010 um 18:42
Blödes Wetterpech, vor allem auf diesem schönen Aussichtsberg!
Wird auf dieser Route oft und gerne mit Ski gemacht.

LG! ;-) ADI


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