Hagen und Randen - kleiner Berglauf über den höchsten Schaffhauser


Publiziert von Pfaelzer , 28. September 2010 um 21:18.

Region: Welt » Schweiz » Schaffhausen
Tour Datum:26 September 2010
Wandern Schwierigkeit: T1 - Wandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-SH 
Zeitbedarf: 2:00
Aufstieg: 550 m
Abstieg: 550 m
Strecke:Beggingen-Stiegenbrünneli-Schwedenschanze-Hagen-Hasenbuck-Heidenbomm-Talisbänkli-Schleitheimer Randenturm-Beggingen
Zufahrt zum Ausgangspunkt:PW nach Beggingen und in der Ortsmitte bei einem Brunnen geparkt.
Zufahrt zum Ankunftspunkt:dito

Das Wochenende zeigte sich ja wettermässig nicht unbedingt von seiner besten Seite. Der Samstag komplett ins Wasser gefallen, der Sonntag verhiess wenigstens im Tessin Sonne. Aber irgendwie war uns nicht nach frühem Aufstehen und wir vermuteten auch dass auf Grund des Wetter's die halbe Nordschweiz ins Tessin fahren würde.
So beschlossen wir am Samstag, einen ruhigen Sonntag zu verbringen, einzig mal wieder ordentlich zu joggen.
Nach dem Z'morge war dann das Wetter gar nicht so schlimm wie vorausgesagt, es liess sich sogar teilweise die Sonne blicken.
Hmmm... da könnte man ja doch irgendwie raus..aber joggen wollten wir ja auch...
Schon länger im Hinterkopf für eine kurzfristige Unternehmung wenn wetter- und zeitmässig nicht mehr drin ist hatte ich den höchsten Schaffhausener.
Das könnte man ja verbinden, auf den Hagen joggen, eine Rund über den Randen...
Silvia war da auch dafür, erinnerte sie sich doch an eine Geologie-Exkursion  vor vielen Jahren, bewaffnet mit Geologen-Hammer im Randener Kalk.

Mit dem Auto nach Beggingen (dauert übrigens länger als man denkt, zieht sich ab Schaffhausen), in der Ortsmitte am Brunnen parkiert  und gleich dem Wegweiser "Hagenturm" folgend losgelaufen.

Zu Beginn leicht ansteigend den Ort hinaus, durch Wiesen und Felder, irgendwann in den Wald und nach zwei weit ausholenden Kehren so richtig steil, am Stiegenbrünneli vorbei zur Schwedenschanze, 886m.
Diesen steilen Anstieg sind wir nicht gejoggt, das wäre langsamer gewesen als zügiges Steigen.

Bei der Schwedenschanze hat man einen schönen Blick nach Nordwesten, leider kennen wir die Hügel in dieser Richtung nicht und wussten dann gar nicht so genau was wir da eigentlich sehen.
Noch ein paar Höhenmeter und ein paar Hundertmeter weiter und man ist auf dem Hagen, quert über die Wiese zum Aussichtsturm und besteigt diesen natürlich.

Oben bietet sich eine herrliche Rundumsicht, auch der Turm selbst ist fast spektakulär, sieht man doch durch das Gitter sowohl auf den Stufen als auch oben auf der Plattform ganz nach unten. Fast ein wenig ausgesetzt ;-)

Unser nächstes Ziel war nun der Schleitheimer Randenturm.
In leichtem Auf und Ab, aber schon in etwa die Höhe haltend liefen wir nun in etwas verschärftem Tempo über Hasenbuck, Heidenbomm und Talisbänkli am Zelgli vorbei und dann schlussendlich hoch zum Turm und dann natürlich diesen hinauf.

Der Turm selbst ist auf einem kleinen Hügel im Wald versteckt, man sieht ihn erst wenn man kurz davor steht. Ein schöner alter Turm, die Bäume sind so nahe, dass man sich mitten in den Wipfeln fühlt.
Oben weht eine Flagge mit einem Muni drauf, wir dachten natürlich zuerst da hätte sich jemand einen Scherz erlaubt und eine Uri-Flagge aufgehängt, aber daheim nachgeschaut: es ist die Flagge von Schleitheim.
Der Abstieg nach Beggingen ist ab hier bis P.761 Chollgrueben so steil und rutschig, dass wir mit unseren Laufschuhen doch sehr vorsichtig sein mussten.
Ab dann aber wieder "normaler" Wanderweg und zügiges Laufen bis nach Beggingen zurück.

Insgesamt waren wir 2h unterwegs, allerdings mit jeweils 5-7 minütigen Pausen auf den beiden Türmen und der Schwedenschanze.

Auf dem Rückweg noch über Land gefahren um den wunderschönen Klettgau etwas kennen zu lernen.
Momentan gibt es da, natürlich jahreszeitbedingt, in vielen Orten Weinfeste. Lohnt sich bestimmt da mal hinzugehen...

Tourengänger: Pfaelzer, Steinlaus


Galerie


Slideshow In einem neuen Fenster öffnen · Im gleichen Fenster öffnen


Kommentar hinzufügen»