Säntis, Altmann, Jöchli


Publiziert von sirius , 25. September 2009 um 15:24.

Region: Welt » Schweiz » St.Gallen
Tour Datum:23 September 2009
Wandern Schwierigkeit: T4+ - Alpinwandern
Klettern Schwierigkeit: I (UIAA-Skala)
Wegpunkte:
Geo-Tags: Alpstein   CH-AI   CH-SG   CH-AR 
Zeitbedarf: 9:30
Aufstieg: 1900 m
Abstieg: 2350 m
Kartennummer:LK 1115 Säntis (1:25'000)

Bereits vor ein paar Tagen begab ich mich auf den Säntis und den Lisengrat. Damals wollte sich die Bewölkung um den Gipfel und den Grat partout nicht auflösen. Weshalb ich mich dann heute bei diesen Wettervorhersagen nochmals in den Alpstein wagte. Diesmal hats dann wettermässig super hingehauen.

Schwägalp - Tierwis - Säntis (T3, Schlussanstieg T3+)

(6:10 - 9:20 inkl. 40min Pause) Start im Dunkeln auf der Schwägalp. Das schwierigste war das Finden des Weges im Dunkeln auf diesem grossen Parkplatz! Als es dann aber so richtig steil wurde, war ich froh dass es schon ein wenig heller geworden ist.
Schon bald überholte mich die erste Gondelbahn. Kurz nach 8 Uhr konnte ich etwas oberhalb der Tierwis den Sonnenaufgang bei einer Pause bewundern. Bald danach erreichte ich den Gipfel und konnte mich dann im Shop mit neuen Getränken eindecken. (Wenn schon zugebaut, kann man die Vorteile ja auch nutzen. (Aber nicht die Bahn! Ehrensache!))

Säntis - Lisengrat - Rotsteinpass (T3)

(9:50 - 10:40) Über den sehr interessant angelegten Lisengratpfad zum Rotsteinpass. Der Weg ist durchwegs gut gesichert. Danach kurze Einkehr im Berggasthaus Rotsteinpass.

Rotsteinpass - Fliswand - Altmannsattel - Altmann (T3+, zum Gipfel T5-/I)

(11:00 - 12:00) Vom Rotsteinpass gings dann sehr steil durch die Fliswand hoch zum Altmannsattel. Ein Klettersteig-Set könnte man hier gut gebrauchen, wäre gut für die Nerven. Der Pfad ist aber perfekt mit neuen Stahlseilen abgesichert.
Im Altmannsattel wusste ich nicht so recht ob ich den Aufstieg auf den Altmann wagen soll. Da kam aber zufällig Marcel ( marc1317 ) des Weges. Gemeinsam suchten und fanden wir den Weg auf den Gipfel, die Normalroute. Herzlichen Dank nochmals fürs Vorgehen! Der Weg ist noch schwach rot markiert. Oben über das kleine ausgesetzte Gratstück sind wir dann auf allen Vieren. Ein später ankommender erfahrener Berggänger hat uns dann vorgezeigt wie mans richtig macht. Zu Beginn des Gratstücks kann man rechts etwa einen Meter runter und auf den dortigen Tritten bequem nach vorne klettern.

Altmann - Altmannsattel - Nädliger - Jöchli (T4-)

(12:20 - 13:10) Der Weg über den Nädliger ist nicht ausgesetzt, aber vom Terrain her ein wenig anspruchsvoll. Blick nach unten auf den Boden ist hier beim Gehen ein Muss. Da die Zeit für den Wildhuser Schafberg nicht mehr reichte, bog ich rechts ab hoch auf das Jöchli. Der Weg ist nicht markiert, aber man muss nur gerade in seiner Flanke hochgehen - nicht zu verfehlen.

Jöchli - Wildhuser Schafboden - Tesel - Fros - Gamplüt - Rossegg - Schnürweid - Moos - Thurfälle - Unterwasser (T3, ab Tesel T1)

(13:20 - 15:30) Im Eilzugstempo steil runter inklusive "Geröllfeld-Surfen" und "Schneefeld-Rutschen" über Gamplüt Richtung Unterwasser.
Ein kurzer Abstecher noch zu den Thurfällen, die leider ihrem Namen nicht gerecht wurden. Kein Tropfen Wasser ist da irgendwo "gefallen"! Alles ausgetrocknet.
Den 15:43 Bus nach Nesslau und wieder zurück in die Schwägalp habe ich dann grad so knapp erwischt.

Tourengänger: sirius

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