Schibengütsch


Publiziert von alpinbachi , 22. Juli 2009 um 14:51.

Region: Welt » Schweiz » Bern » Emmental
Tour Datum:20 Juli 2009
Wandern Schwierigkeit: T3+ - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: Schrattenflue-Gruppe   CH-LU 
Zeitbedarf: 6:00
Aufstieg: 1060 m
Abstieg: 1060 m
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Parkplatz Kemmeribodenbad
Kartennummer:1:25 000 Sörenberg 1189

Beschrieb der Tour: Markanter, bekannter und vielbesuchter Gipfel am westlichen Ende des Schrattenflue Massivs. Schönes 360Grad Panorama. Relativ einfache Bergtour. Beschriebener Aufstieg durch den Stollen kann umgangen werden, somit wird die Tour höchstens ein T3. (Siehe Varianten) Oder das Gegenteil, „Upgrade“ auf T5. (siehe auch Varianten)
Schlüsselstelle: Aufstieg durch einen natürlichen und zum Teil künstlichen Militär Stollen aus dem zweiten Weltkrieg. Ein paar ältere Leitern, aber stabil. Die letzte Leiter, grosstrittig und durch einen senkrechten nicht beleuchteten Schacht.
Routen Beschrieb: Ganze Route bestens markiert und nicht zu verfehlen! Vom Parkplatz, des Restaurants Kemmeribodenbad, auf einer Natur Fahrstrasse via „undere Hirschwängiberg“ nach „Schneebärgli“ Pt1217. Von hier ein paar hundert Meter auf einer „Auto tauglichen“ Fahrstrasse weiter, bis der Schibegütsch- Weg links abzweigt (Wegweiser). Auf gutem Pfad durch Grashänge und Alpweiden in die Höhe. Via „Under Imbärgli“ Pt 1376 zum Wegweiser bei Pt 1600. Unterhalb der Geröllhalden der Felstürme vom „Böli“ zum nächsten Wegweiser bei Pt 1757 (Alp Chlus). Nun links (westlich) auf Bergweg Richtung Gipfelgrat. Ab Pt 1757, Weg steil und zT etwas rutschig. Der Pfad leitet zu einem Militär Stollen auf (und in) dem felsigen Grat. Die Anlage, aus dem 2ten WK ist offen und kann besichtigt werden. Vor deren Eingang führen alte, aber stabile Leitern im berginnern, gut 20 Meter in die Höhe. Oberste Leiter senkrecht, grosstrittig und im Dunkeln. Beim Ausgang, wieder auf Bergweg, vorbei an bizarren Felsformationen und über Grass und kleinen Karren Felsen zum Gipfelkreuz, welches greifbar nah ist (und doch nicht…). Auf dem Gipfel, gute Sitzgelegenheit, Gipfelbuch und Wegweiser. Grossartiges Panorama auf die Schrattenflue , den Hohgant und vieles mehr. Abstieg: Steiler Bergwag durch die NE Flanke in den Sattel bei Pt 1992. An einem kleinen Seelein (Pt 1828) vorbei, über die Alpweiden (verschiede Wege) von „Chlus“ zum Wegweiser Pt 1757. hier gleicher Abstieg wie Aufstieg.
Variante: Einfacher, T3: Ab Wegweiser Pt 1757, beschriebe Abstiegsroute als Aufstiegsroute nehmen. Somit werden die Leitern im Berginnern umgangen.
Schwieriger, T5: SW Flanke. Wegloser nicht markierter Direktaufstieg von „undere Hirschwängliberg“ zum Militärstollen über steiles Gras, Geröll und Wald. (Selbst nicht begangen, da alleine unterwegs und Wolken am Berg) Informationen zu diesem Aufstieg: SAC Zentralschweizer Voralpen Route 1867, oder Vertikal Wandern (Die Klettersteige der Schweiz)
Verhältnisse: Die ganze Tour ist Schneefrei. Wege und Pfade sehr gut markiert (auch viele Wegweiser) und unterhalten. Wetter sonnig mit vielen Wolken, aber eher frisch für Mitte Juli. Zt. noch etwas nass von den Gewittern vom Wochenende.

Tourengänger: alpinbachi

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Kommentare (2)


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TJack hat gesagt:
Gesendet am 25. Juni 2010 um 14:25
Eine sehr gute Beschreibung!
Der Weg zum Militärstollen geht an der Wegkreuzung (1757m) nach links auf der rechten Seite des Stacheldrahtzauns weg und ist durch grau übermalte alte Markierungen gut sichtbar.
Der gesamte Weg inklusive Abstieg dauert wohl nur bei langsamem Gehen und Pausen 6 Stunden. Wir haben bei mittlerem Tempo ca 4 1/2 Stunden benötigt. (incl. Abstieg)
Die Taschenlampe für den Schacht kann man sich eigentlich sparen, da die Leitern/Tunnel alles sehr kurz sind und genügend Licht hereinfällt.

In jedem fall eine schöne Tour!

alpinbachi hat gesagt: RE:
Gesendet am 25. Juni 2010 um 15:16
Hoi TJack, Danke für Deinen Kommentar.
Ja, bei den ersten Touren die ich auf hikr publiziert habe (Juni bis Aug 09)
ist die Zeitangabe grosszügig, auch die Schwierigkeiten etwas ausgeprägter formuliert als bei neuerem Publikationen... Gruss Markus


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