Hochtourenkurs Morteratschgletscher


Publiziert von Sherpa , 25. Juni 2009 um 20:33.

Region: Welt » Schweiz » Graubünden » Berninagebiet
Tour Datum:20 Juni 2009
Hochtouren Schwierigkeit: L
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-GR 
Zeitbedarf: 0:45

Hochtourenkurs Morteratschgletscher

Als Vorbereitung für kommende Höhentouren besuchte ich den Hochtourenkurs vom SAC. Das Programm versprach ein interessantes Wochenende. Wir wurden nicht enttäuscht.

Wir besammelten uns um 7 Uhr am Bahnhof und fuhren gemeinsam nach Morteratsch. Schon während der Reise im Zug wurden Knoten geübt. Als wir dann in Morteratsch ankamen, besammelten wir uns nach Gruppen und machten einen Materialcheck. Dann ging's  los. Ein kurzer Fussmarsch von 40 Minuten hoch zum Gletscher. Unterwegs deuteten Schilder, bis zu welchem Jahr der Gletscher noch stand. Genau richtig zur Mittagszeit erreichten wir die Gletschersohle.

Nach dem Essen wurde es ernst. Wir befanden uns auf dem ewigen Eis (oder was noch übrig ist). Zuerst eine Einweisung, wie wir am besten mit den Steigeisen vorwärts kommen. Dann wie mann den Pickel richtig hält und zuguter letzt, wie man auf dem Gletscher anseilt.

Am späteren Nachmittag dann noch Instruktionen, wie wir mit Eisschrauben eine Stand bauen. Ziemlich spannend.

Leider verging die Zeit wie im Flug. Und nach einem interessanten Tag machten wir uns anschliessend auf zur Boval Hütte. Dort gabs vor dem Nachtessen noch etwas Therorie über Material usw.

Etwas später folgte das verdiente Nachtessen und etwas small Talk.

Next Day.

Schon früh am Morgen mussten wir aus den Federn. Es war 5.45 Uhr. Morgenessen. Dann Material zusammenpacken und Besammlung vor der Hütte um 7 Uhr. In vierer Seilschaften machten wir uns gleich wieder auf den Gletscher. Diesmal mussten wir den schneebedeckten Gletscher überqueren.

Auf der gegenüberliegenden Seite angekommen wurde es gleich wieder interessant. Ein steiler Colour musste bestiegen werden. Oben angekommen machten wir Übungen. Zuerst lernten wir das Bremsen ohne Pickel, dann mit Pickel. Anschliessend bauten wir T-Verankerungen. Unglaublich, wie das hällt.

Das gehen am kurzen Seil kam als nächstes dran. Viele Übungen brachten uns das nötige vertrauen in die Sache. Nach dem Mittagessen versuchten wir noch den Aufstieg nur mit Reepschur am Seil. Das ging erstaunlich gut.

Leider vering auch der zweite Tag wie im Fluge. Am späteren Nachmittag mussten wir dann schon wieder los auf den Bahnhof.

Um 21 Uhr kamen wir gut gelaunt am Bahnhof St. Gallen an.

Tourengänger: Sherpa

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