FUERTEVENTURA: Hiken und Klettern (6); Morro Jable – Degollada de Cofete – Villa Winter - Cofete


Publiziert von johnny68 Pro , 10. Juni 2009 um 20:37.

Region: Welt » Spanien » Kanarische Inseln » Las Palmas de Gran Canaria
Tour Datum:22 Mai 2009
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: E 
Zeitbedarf: 5:00
Aufstieg: 700 m
Abstieg: 700 m
Strecke:Morro Jable - Degollada de Cofete - Villa Winter - Cofete und zurück

Meine letzte Tour auf Fuerteventura führte quer über die Halbinsel Jandía vom Hafenstädtchen Morro Jable durch das menschenleere Gran Valle über den Pass „Degollada de Cofete“ zur geheimnisvollen Villa Winter, weiter in das öde Dorf Cofete mit seinem kilometerlangen Sandstrand (der wegen zu starker Brandung und Strömung praktisch nicht genutzt werden kann), dann wieder über den Pass zurück nach Morro Jable.

 

Start war beim Wasserreservoir von Morro Jable an der Sandpiste zur Punta de Jandía (Westspitze der Insel). Hier zweigt ein Feldweg nach Norden in das Gran Valle ab, dem man bis auf die Passhöhe „Degollada de Cofete“ folgt. Der Weg ist sehr gut ausgebaut. Nach der Passhöhe (mit spektakulärer Aussicht) geht es auf einem etwas rutschigen Weg steil in Richtung Küstenebene hinunter. Bei einem kleinen Rastplatz habe ich den Weg, der nach Cofete führt, verlassen und bin querfeldein zur Villa Winter gegangen.

 

Die in ihrer burgartigen Gestalt sehr auffällige Villa Winter steht allein auf weiter Flur in der Steppenlandschaft zwischen dem Pico de la Zarza und dem Atlantik. Sie wurde während des zweiten Weltkriegs von einem Deutschen namens Gustav Winter gebaut, aber nie richtig bewohnt. Zur Story über diese Villa hier ein Link: http://www.villawinter.at.tt/

 

Die Villa befindet sich heute in einem schlechten Zustand und wird als Bauernhof genutzt. Bei meinem Erscheinen begrüssten mich ein alter Mann, gackernde Hühner und Ziegen. Einige Teile der Villa sind dem Zerfall nahe, andere werden offensichtlich noch bewohnt. Im Innenhof befindet sich ein Bananengarten.    

 

Kaum viel attraktiver ist das nahe Dorf Cofete. Immerhin hat es hier ein Café, in welchem ich jene Leute wieder traf, die von Morro Jable auf der staubigen Piste in ihren Offroadern rund im die Halbinsel Jandía kurvten, um in Cofete ihren Drink oder Snack zu geniessen.

 

Als interessiert bestaunter Wanderer (wer läuft denn in dieser heissen Halbwüste quer über die Halbinsel Jandía, wenn man doch dasselbe bequem auch im Offroader machen kann?) kehrte ich wieder an den Ausgangspunkt Morro Jable zurück.


Tourengänger: johnny68

Galerie


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