"Sonnenaufgang" auf dem Balmfluechöpfli - mit Dauerregen, Starkwind, ohne Sicht und Sonne


Publiziert von Felix Pro , 28. Dezember 2018 um 11:32. Text und Fotos von den Tourengängern

Region: Welt » Schweiz » Solothurn
Tour Datum:24 Dezember 2018
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-SO 
Zeitbedarf: 2:30
Aufstieg: 630 m
Abstieg: 630 m
Strecke:Oberrüttenen, Parkplatz Reservoir - Chuewägli - Veloständer - Vorbergwäg - Abzweigung 950 m - P. 1182 - Nesselbodenröti, Weggabelung südöstlich von P. 1223 - Balmfluechöpfli - P. 1182 > Reservoir
Zufahrt zum Ausgangspunkt:PW via Huttwil - Linde - Thörigen - Herzogenbuchsee, Autobahn Aarwangen - Solothurn Ost, Solothurn nach Oberrüttenen
Kartennummer:1107 - Balsthal

Es zeichnete sich ab: dieses Jahr würde es eine Schlechtwetterwanderung geben - tatsächlich regnete es bereits während der Anfahrt nach Oberrüttenen, zum Parkplatz beim Reservoir (auf 686 m Höhe). Und der als anhaltend misslich prognostizierte Regen hielt doch einige der Kampfwanderer ab, an der traditionellen Tour teilzunehmen - so dass wir heute nur zu elft starten.

 

Auf der gewohnten Route steigen wir an, bei 100 % Luftfeuchtigkeit (Regen und feinste Nebeltröpfchen) auf dem Chuewägli hoch zum Veloständer, wo einige einen ersten Kleiderwechsel vornehmen.

 

Das Wetter bleibt gleichbleibend schlecht, wie wir auf dem Vorbergweg zur Abzweigung Vorberg auf 950 m absteigen; immerhin hält sich der Wind bis anhin zurück, so dass - dank guter Ausrüstung - das Laufen sich erträglich gestaltet.

 

Immerhin wird es während des weiteren Anstiegs durch den Wald  - auf rutschiger Unterlage (viel Laub, Wurzeln und nasse Steine) - nun etwas heller; auf Schattenberg, P. 1182 angelangt, lässt die Vorausgruppe die hier übliche Pause weg.

 

Sogleich ziehen wir weiter, für einmal nordwestlich des Grates, ins Tal des Chesselbaches hinein; der WW leitet am Hang entlang eher flach hinauf zur Weggabelung südwestlich von P. 1223 - kurz vor Nesselbodenröti.

Hier wenden wir uns wieder dem WW zu, welcher westlich des Gipfels wieder auf den Gratweg führt. Unterhalb der felsigen Gratkante steigt der Weg schliesslich steil an zum Gipfelplateau, auf welchem es noch eine Spur heller (weniger dunkel …) ist - und das Windrädchen sich doch sehr schnell dreht. Heute ist’s auf dem Balmfluechöpfli - erwartungsgemäss - nichts mit einem Sonnenaufgang: grad das Hüttchen, welches südseitig unterhalb des vielbesuchten Juragipfels liegt, können wir erkennen. Ringsum sind wir von Wolken eingeschlossen, der Niederschlag hält an - und unangenehmer Wind kommt auf - heute sind nur Kampfwanderer unterwegs ;-)

Kaum jemand isst etwas; vorzugsweise warmer Tee (mit Grappa Amarone) und von Alex hochgetragenes Öufi-Bier wird getrunken; der Aufenthalt ist heute von eher kurzer Dauer.

 

So beginnen wir kurz nach der Sonnenaufgangszeit unseren Rückmarsch; er führt uns auf derselben Route steil hinunter zur Einmündung in unseren heutigen Aufstiegsweg. Wir setzen jedoch den Rückweg auf dem Gratweg fort - allerdings ohne die weglose abschüssige Felspassage mitzunehmen - bei nun stürmischem Wind (und sogar leichtem Graupeln) sowie der vorherrschenden Nässe erscheint uns das zu riskant.

Wie wir uns zum Schattenberg, P. 1182, durchgekämpft haben, lässt immerhin der Wind nach den ersten Metern des Abstieges im Südhang des Vorbergs markant nach.

 

Auf dem Vorbergwäg streben wir - nun bei leicht angenehmeren Bedingungen - der Abzweigung Vorberg auf 950 m zu; hier, wie auch auf dem Weiterweg zum Veloständer, gilt es doch konzentriert zu gehen - ist der Untergrund nach wie vor sehr ausrutschgefährdet.

 

Unser läuferischer Ausflug endet nach dem nun einfacher zu begehenden Chuewägli wieder beim Parkplatz Reservoir Oberrüttenen, 686 m.

 

Heute hingegen ist ein herrlicher Schlussgang angesagt: unsere auf dem Gipfel nicht verwendeten Getränke und „Fressalien“ können wir uns in Alex’ Öufi-Brauerei in Solothurn zu Gemüte führen; dazu tischt er feine Brezel, Fleischkäse - und selbstverständlich seine eigenen Biere auf J herrlich munden dabei die Märzen- und Rauchbiere: vielen Dank Alex, durften wir bei dir zu Gast sein - ein sehr würdiger Abschluss der traditionellen Heiligabendwanderung!

 

unterwegs mit Alex, Andi, Jürg, Max, Urs - Beat und Wadi während des kurzen Gipfelaufenthaltes - und drei weiteren Gleichgesinnten 


 

▲ 1 h 20 min

 

▼ 1 h
 


Tourengänger: Ursula, Felix, Bauke


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