Hörnerkette


Publiziert von Ole Pro , 3. Juni 2018 um 16:18.

Region: Welt » Deutschland » Alpen » Allgäuer Alpen
Tour Datum:27 Mai 2018
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: D 
Zeitbedarf: 5:00
Aufstieg: 1050 m
Abstieg: 400 m
Strecke:siehe Wegpunkte
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Bus oder PKW über Sonthofen nach Ofterschwang
Zufahrt zum Ankunftspunkt:Bus von Bolsterlang nach Ofterschwang Auf Wanderweg von der Talstation in 1:15 h machbar
Kartennummer:WK 363 freytag & berndt Obersdorf, Kleines Walsertal, Sonthofen

Tag 1 siehe: *Sonnenkopf (1712 m) - Heidelbeerkopf (1767 m) - Schnippenkopf (1833 m) Überschreitung

Die Hörnerkette, ein mehrere Kilometer langer Bergrücken flankiert im Westen das Illertal zwischen Sonthofen und Fischen. Über diese Kette führt ein leichter und sehr beliebter Panoramaweg. Sowohl vom Ausgangs- als auch am Endpunkt kann die Wanderung durch Bergbahnen verkürzt werden. Je nach Lust und Laune kann der eine oder andere Gipfel zusätzlich mitgenommen werden.

Der Wetterbericht versprach für den heutigen Tag ziemlich instabiles Wetter. Direkt vor der Haustüre unserer Ferienwohnung in Ofterschwang (855 m) startete unsere Wanderung. Entlang von schönen Bergwiesen und durch den Wald führte uns ein steiler Pfad nach Westen, bis wir auf den Panoramaweg trafen, der von der Bergstation des zur Zeit außer Betrieb befindlichen Sessellifts (Weltcupexpress) in Richtung der Bolsterlanger Hörnerbahn führt. Vom Panoramaweg stiegen wir in nur wenige Minuten auf das Ofterschwanger Horn (1406 m). Nach kurzer Gipfelrast (Gipfelkreuz mit Tisch und Bank) erfolgte unser Zwischenabstieg zur Fahnengehrenalpe (1340 m). Von dieser führt der Panoramaweg durch die bewaldete Ostflanke des Sigiswanger Horns. Da wir jedoch den Gipfel mitnehmen wollten verließen wir kurz nach der Alpe den Wanderweg und stiegen weglos über steiles Weidegelände (Nordflanke) und lichten Wald zum Sigiswanger Horn (1527 m) hinauf. Aussicht darf man keine erwarten, der Gipfel liegt im Wald. Es gibt aber einen Steinmann mit Gipfelkreuz.
Der Abstieg erfolgte auf Pfadspuren in Richtung Süden wo wir dann wieder auf den Panoramaweg trafen. Über diesen ging es dann bis zum Fuße des Rangiswanger Horns. Hier hielten wir uns nach rechts und gelangten auf einem steilen Pfad zu unserem nächsten Gipfel, dem Rangiswanger Horn (1615 m) von dem man dann am besten nach Süden absteigt und danach auf dem Panoramaweg über ein Hochmoor zum Weiherkopf (1665 m) gelangt. 
Vom Gipfel kann man in wenigen Minuten die Bergstation der Hörnerbahn erreichen.
Da wir noch im Berghaus Schwaben einkehren wollten, entschieden wir uns vorher noch den Großen Ochsenkopf zu besteigen. Der liegt fast auf dem Weg dorthin. Kurz vor dem Gipfel wurden wir dann von einem Gewitter mit Hagelschauer überrascht,  so dass wir direkt vom Grat auf einem steilen und sehr rutschigen Pfad zum Berghaus Schwaben (1509 m) abstiegen. 
Hier erfolgte noch unsere verdiente Mittagspause nach der wir bei inzwischen ganz passablem Wetter zur Bergstation der Hörnerbahn (1530 m) wanderten. Dort ging es dann noch kurz auf das Bolsterlanger Horn (1586 m), das von der Bergstation in nur 10 Minuten bestiegen wird.
Knieschonend schwebten wir mit der Hörnerbahn ins Tal und fuhren mit dem Bus zurück nach Ofterschwang.
 
Tag 3 siehe: *Riedberger Horn (1787 m, Großer Ochsenkopf (1662 m), Wannenkopf (1712 m)

Tourengänger: Ole


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