Vom Mattmarkstausee über Jazzilücke und Antronapass nach Heidbodme


Publiziert von Ole Pro , 15. Juli 2017 um 19:54.

Region: Welt » Schweiz » Wallis » Oberwallis
Tour Datum: 8 Juli 2017
Wandern Schwierigkeit: T3+ - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-VS   I 
Zeitbedarf: 6:00
Aufstieg: 1150 m
Abstieg: 950 m
Strecke:Mattmark 2198 m - Ostufer - Ofental - P 2721 - Jazzilücke 3081 m - Antronapass 2839 m - Furggtälli - Höhenweg nach Heidbodme 2346 m
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Postbus von Saas-Fee über Saas Grund zum Stausee Mattmark
Zufahrt zum Ankunftspunkt:Sessellift von Heidbodme nach Furggstalden, Sessellift von Furgstalden nach Saas Almagell, Bus von Saas Almagell nach Saas Fee
Unterkunftmöglichkeiten:jede Menge im Saastal
Kartennummer:LKS Blatt 284 T Mischabel

Vortag siehe: *Monte Moro Pass (2868 m) und Joderhorn (3036 m)

Von Mattmarkstausee führt eine sehr schöne und aussichtsreiche Rundtour über das unberührte Ofental zu den beiden an der italienisch-schweizer Grenze liegenden Pässen Jazzilücke (3081 m) und Antronapass (2838 m). Von diesem steigt man über den 2010 angelegten Höhenweg, hoch über dem ebenfalls sehr ruhigem Furggtälli, zur Berstation Heidebodme (2346 m) ab. Diese ist über einen Sessellift über Furggstalden mit Saas-Almagell verbunden. 


Gestartet bin ich wie bereits am Vortag an der Staumauer des Mattmarkstausees (2198 m). Nach Überquerung der Staumauer folgte ich zunächst dem Ostuferweg bis zur Abzweigung, die links hinauf in Richtung Jazzilücke führt. Dieser durch das unberührte Ofental führende Weg, führt am Anfang über schöne Bergwiesen, wird jedoch in Richtung der Jazzilücke zunehmend alpiner. Vom Abzweig beim P. 2721 m, steigt man auf gut markiertem steiler werdenden Steig, in vielen Kehren zur Jazzilücke (3081 m) hinauf.
Von dort hat man eine traumhafte Aussicht auf das italienische Valle d´Antrona sowie auf die schon bekannten hohen Berge von der Mischabelgruppe bis zum Monte-Rosa-Massiv.
Von der Jazzilücke  steigt man auf einem zum Teil ausgesetzten Steig, teilweise durch Stahlseile und Netze gesichert zum Antronapass (2838 m) hinunter.
Vom Pass kann man sich ein Bild vom weiteren Abstieg machen, da man gute Sicht über das gesamte ebenfalls sehr ruhige Furggtälli hat. Man folgt der Markierung in Richtung Heidebodme. Der 2010 errichtete und aussichtsreiche Höhenweg, der zum Zeitpunkt meiner Begehung an einigen Stellen abgerutscht bzw. durch Geröll verschüttet war, führte mich auf der rechten Talseite zur Bergstation Heidbodme (2346 m). Von dort führ ich mit dem Sessellift nach Saas-Almagell hinunter.

Variante: Vom Antronapass kann auch direkt in der Talsohle des Furggtälli nach Sass-Almagell abgestiegen werden (+ ca. 1,5 h).

Nächster Tag: *Von Felskinn zur Britaniahütte (3030 m) und Klein Allalin (3070 m)

Tourengänger: Ole


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