Sunnighorn (1397 m) + Stockhorn (2190 m)


Publiziert von beppu Pro , 14. Juni 2017 um 10:39.

Region: Welt » Schweiz » Bern » Simmental
Tour Datum:13 Juni 2017
Wandern Schwierigkeit: T4+ - Alpinwandern
Klettern Schwierigkeit: I (UIAA-Skala)
Klettersteig Schwierigkeit: L
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-BE 
Zeitbedarf: 9:30
Aufstieg: 2077 m
Abstieg: 2044 m
Strecke:Wimmis Brodhüsi, Sunnighorn, Stockhorn, Blumenstein (23 km)
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Bahn, Bus
Zufahrt zum Ankunftspunkt:Bus, Bahn
Kartennummer:Schweiz Mobil

Heute will ich dem Berg, der täglich in meinem Blickfeld steht, aufs Dach steigen. Mit dem ersten Zug fahre ich nach Thun, mit dem Bus nach Wimmis-Brodhüsi. Kurz vor halb sieben starte ich aufwärts, dem Wegweiser Sunnighorn folgend.

Der Aufstieg durch die Simmeflue ist angenehm, aber trotz der frühen Tageszeit fliessen die Schweisstropfen reichlich. Auf dem Sunnighorn angekommen, zeigt sich das Panorama allgemein  sehr dunstig aber äusserst Stimmungsvoll.

Nach einer kurzen Pause steige ich wieder ab und auf weiter auf die Mittagflue. Den nächsten Gipfel besuche ich auch noch, steige dann wieder auf den Wanderweg ab, da mein Weg für heute  noch lang ist.

Der Weiterweg im bewaldeten Gebiet ist sehr schön und angenehm. Nach Hürleni führt der Weg weitgehend über offene Weiden, das bedeutet die gefühlte Temperatur steigt um einige Grade an. So wandere ich über Wiesen und Weiden bis Steinig Nacki, ab hier präsentiert sich die Landschaft  wieder ein bisschen mit alpinem Charakter.

Der Aufstieg zur Furgge heizt dann wieder gehörig ein. Froh um jede Wolke, die ab und zu ein paar Sonnenstrahlen aufhält, wandere ich weiter unterhalb vom Laseberg und Solhore entlang bis der Weg kurzzeitig auf der Nordseite entlang führt. Auf der Nordseite liegen nämlich die Wolken auf, ein Faktor der die Temperatur wesentlich angenehmer macht.

Auf dem Grat angekommen, (leicht angewelkt), führt der Weg auf der bekannten Aufstiegsautobahn zu Stockhorn weiter. Die restlichen Höhenmeter sind sehr warm, aber fast niemand ist unterwegs, scheinbar ziehen die meisten das Bähnlifahren vor. 

Auf dem Stockhorngipfel ist es sonnig, aber Nordseitig wegen der Wolken null Aussicht. Die Berner Alpen zeigen sich mal mehr oder weniger gut. Es herrscht eine starke Wolkendynamik. Nun setze ich mich ins Restaurant und mache ausgiebig Pause mit Stärkung und Genuss.

Nach eine Stunde mache ich mich wieder auf den Weg. Die Sicht ein bisschen besser, aber vom Gipfel aus sieht man eigentlich noch nicht viel mehr. Den Abstieg zur Baachegg bewältige ich knieschonend und mit Blümchenpausen, es blüht wirklich auf dem ganzen Weg sehr schön.

Auf der Egg angekommen, nun ein bisschen ausgeruht, steige ich nicht wie vorgesehen direkt nach Niederstocken ab, sondern gleich wieder aufwärts über den Walalpgrat. Das lohnt sich nun wirklich!. Durch eine Blumenpracht wandere ich bis Punkt 1809, zum Wegweiser „Walalpgrat“.  Ab hier steige ich, auf mir bekanntem Weg, vorerst durch die Wolkenschicht abwärts bis Blumenstein Post, hier beende ich meine Tour. 
Der Rückweg wieder mit Bus, Bahn und Roller. So komme ich gerade richtig zum Nachtessen nach Hause.

Eine sehr schöne, Blumenreiche, mit viel Abwechslung geprägte Wanderung. Ohne gelegentlichen Dunst und Wolken wäre es aber fast zu heiss dafür geworden.

Tourengänger: beppu


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