Von West nach Ost Etappe 10: Le Landeron - Jolimont - Erlach - Vinelz - KW Hagneck - Hagneck BTI


Publiziert von Baeremanni Pro , 5. März 2017 um 18:46.

Region: Welt » Schweiz » Bern » Seeland
Tour Datum: 3 März 2017
Wandern Schwierigkeit: T1 - Wandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-BE 
Zeitbedarf: 4:45
Aufstieg: 378 m
Abstieg: 358 m
Strecke:Le Landeron - Jolimont - Erlach - Vinelz - Feilberg - KW Hagneck - Hagneck BTI
Zufahrt zum Ausgangspunkt:ÖV
Zufahrt zum Ankunftspunkt:ÖV
Kartennummer:232T Vallon de St-Imier + eigene Ausdrucke aus SchweizMobil

Wieder ist Wanderwetterangesagt. Ich mache daher auf die 10 Etappe meiner Wanderung. Ziel- und Startorte rücken immer näher an mein Zuhause, so bin ich nur 1 Std und 20 Minuten mit der Bahn unterwegs. In Le Landeron CFF angekommen starte ich sofort los zur berühmten Altstadt, welche ich heute erstmals besuchte. Im Hinterkopf die Hoffnung auf eine Beiz zwecks Start-Kaffee. Nun ja, ich traf das Städtchen praktisch menschenleer an. Gut zum Fotografieren, aber Kaffee gleich Null. Der Weg durch den wirklich historischen Ort ist einmalig und bot einige Motive.
Weoter wieder über Land Richtung Pont de St-Jean über den Zihlkanal. Dieser Kanal zwischen Neuenburger und Bielersee ist Kantonsgrenze, aber auch Sprachgrenze. Das Massnahmenzentrum (sprich Gefängnis) heisst denn auch St. Johannsen. Noch ein Stück ebenwegs, dann beim Landwirtschaftsbetrieb Neuhaus einen kleinen Schwenker nachts rechts, über die Hauptstrasse. Im Wald geht es recht steil (auf rund 600 Metern rund 120 Meter Aufstieg. Die letzten Meter auf der Forstrasse. Bevor ich die Findlinge auf der Tüfelsburdi sehe, stechen mir drei alte, kleinere MG-Bunker ins Auge. Aber sehenswert sind eigentlich nur die gewaltigen Findlinge. Diese sollen durch Gletscherströme aus dem Val de Bagne hierher verschleppt worden sein.
Der gut markierte Wanderweg führt nun nahezu südwärts und quer über die Hochfläche. Bei P.542 dann aber scharf nach Nordost. Beim Austritt aus dem Wald kommt das Landgut Jolimont in Sicht. Der Weg geht dem Waldrand entlang und der Chasseral zeigt sich noch schneebedeckt. Am Ende der Hochebene geht es dann wieder hinunter. Erst ist Erlach nur schwach durch die Bäume zu sehen, wenn dann alles wieder im Laub steht, wird man kaum hinuntersehen. Kurz vor den ersten Häusern ist dann aber eine Ruhebank mit einer schönen Sicht über das Schloss Erlach und weit hinaus zum Heidenweg und der Peterinsel. Nun am Schloss vorbei und durch die Altstadt knapp 120 Höhenmeter Abstieg. Ein Stück Richtung "Heidenweg", am Seeufer dann aber wieder nach Südost, dem Strand entlang
Beim Wohnwagenplatz Vinelz hinein und hinauf in das gleichnamige Dorf. Wieder mal nichts von Kaffeehalt, Beiz ist im Umbau! Also weiter bis zum Waldrand. Wieder mal 30 Höhenmeter einen ziemlich matschigen Weg bergauf, dann aber auf guter Forstrasse praktisch ostwärts steig leicht steigend über den Feiberg. Dann hinunter zur Autostrasse nach Lüscherz, über diese hinweg, dann dem Seerain entlang. Ab und zu ist der See recht tief unterhalb der sehr steilen Böschung zu sehen. Schliesslich auch hinunter zum Seeboden, beim Landwirtschaftsbetrieb links und wieder rechts zum neuen Kraftwerk Hagneck. Über die Wehr- und Maschinenhausbrücke auf die andere Seite des neuen Kanales. Ich brauche einige Zeit zum Studieren der interessanten Infotafeln. Ich staune aber auch, was unsere Vorfahren um 1880 mit dem Bau des Kanales und den Geländedurchstich Hagneck geleistet haben. Die alte Aare floss bis zur Juragewässerkorrektion erst unterhalb Biel in den heutigen Aarelauf vom See. Es geht anschliessend über den alten Arm des Kanales zum alten Kraftwerk. Imposant sind auch die grossflächigen Anlagen zum Aufstieg der Fischen.
Ganz klar, fast zum Schluss der Wanderung noch einen steilen Aufstieg, teils über eineTreppe, dann über die Zufahrtsstrasse vom Dorf Hagneck zum Kraftwerk. Bei der Haltstelle der BTI (Biel-Täuffelen-Ins Bahn muss ich nur wenige Minuten warten, bis diese kommt und mich nach Biel auf den Heimweg bringt.
Ein schöner und interessanter Wandertag ist wieder vorbei. So nahe verschieden Orte, wie Le Landeron, der Jolimont und schlussendlich das Kraftwerk von Zuhause weg sind, ich war bisher nie dort.
So wie ich heute in die Karte sah, wird es noch etwa 2 (Mittelland-) Etappen brauchen bis ich mein Ziel erreicht habe. Davon selbstverständlich zu seiner Zeit.

Tourengänger: Baeremanni

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