Vollmondwanderung über den Gempen


Publiziert von Kopfsalat Pro , 17. Dezember 2016 um 11:39.

Region: Welt » Schweiz » Basel Land
Tour Datum:13 Dezember 2016
Wandern Schwierigkeit: T1 - Wandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-BL   CH-SO 
Zufahrt zum Ausgangspunkt:cff logo Büren SO, Dorf
Zufahrt zum Ankunftspunkt:cff logo Muttenz, Käppeli

Wenn der Vollmond schon mal auf meinen freien Dienstag fällt, dann gilt es dies auch auszunützen. Als Strecke wähle ich die altbekannte und hier schon einige Male beschriebene von Büren (SO) nach Muttenz (BL).

Ich starte relativ spät, dass es bis zum Eindunkeln nicht mehr ganz so lange dauert.Für den Aufstieg zum Gempenplateau nehme heute nicht den Gratweg, sondern folge den weniger steilen Pfaden und Forstwegen erst auf der Ost- dann auf der Westseite des Schlimmbergs. Die Ruine Sternenfels lasse ich heute aus.

Schliesslich bin ich doch schon kurz vor dem Dorf Gempen, bis die Sonne in einem brennenden Himmel im nahen Elsass untergeht. Es vergeht eine weitere Stunde bis der Mond auf der entgegengesetzten Seite aufgeht.

Aufgrund des wolkenverhangenen Himmels ist die Sicht auch auf freiem Feld erst nur milchig trüb. Im dichteren Wald kann der schmale Weg gar nur daran erkannt werden, dass dort weniger Bäume stehen, als links und rechts davon. In elastischem Gang überwinde ich die, bei diesem Licht unsichtbar, auf dem Weg liegende Steine, Äste und Wurzeln unbeschadet.

Ich liebe es, so ganz ohne künstliches Licht durch den Wald zu ziehen. Es hat etwas befreiendes, urtümliches. Man ist der Natur viel näher - und ausgelieferter - als das tagsüber möglich ist.

Einzig um ab und zu mal die Karte zu lesen, verwende ich eine Rotlichtlampe, da diese die natürliche Nachtsichtfähigkeit des Auges nicht beeinträchtigt, wie das z.B. bei Weisslicht der Fall ist.

Auf dem Plateau der Rütihard ist es dann nahezu taghell, da sich die Wolken mittlerweile grösstenteils verzogen haben. Um ein paar Rehe zu fotografieren, die auf der Wiese am Fressen sind, reicht das Licht aber doch nicht.

Schliesslich tauche ich wieder in die Lichtverschmutzung der Basler Agglo ein.

Tourengänger: Kopfsalat


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