Venter Runde - Saykogel (3360m), Fluchtkogel (3500m), Wildspitze (3770m)


Publiziert von ossi86 , 1. November 2016 um 18:23.

Region: Welt » Terra Incognita
Tour Datum: 3 August 2015
Wandern Schwierigkeit: T5 - anspruchsvolles Alpinwandern
Hochtouren Schwierigkeit: WS+
Klettern Schwierigkeit: I (UIAA-Skala)
Klettersteig Schwierigkeit: WS
Wegpunkte:
Geo-Tags: A   A-T 
Zeitbedarf: 6 Tage
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Mit dem PKW bis Vent. Bei der Kapelle kann kostenlos geparkt werden.
Unterkunftmöglichkeiten:Tag 1: Martin-Busch-Hütte Tag 2: Hochjoch-Hospiz Tag 3: Brandenburger Haus Tag 4: Vernagthütte Tag 5: Breslauer Hütte

Die Venter-Runde - ein Name viele Varianten. Wir haben uns für eine Fünf-Tages-Tour mit Besteigung des Saykogel, der Dahmannspitze, dem Fluchtkogel und der Wildspitze entschieden. Die (noch) riesigen Gletschergebiete der Ötztaler Alpen eignen sich wunderbar für diese technisch leichte Hochtourenwoche.

Tag 1 - Vent -> Martin-Busch-Hütte (T1):
Hier ist eigentlich schnell alles erzählt. Ein klassischer Anreisetage. Wer mehrere Stunden Anfahrt hat, kann morgens gemütlich los und dann mittags von Went zur Martin-Busch-Hütte aufsteigen. Im Tal geht es auf einem breiten Weg zur Hütte. Immer im Blick der Similaungipfel.

Tag 2 - Martin-Busch-Hütte -> Saykogel (3360m) -> Hochjochhospiz (T3+):
Gleich nach der Hütte steigt man steil in der Flanke des Saykogel auf. Auf seiner Nordseite steht der Saykogel mitten mehreren Gletscherfeldern. Das Seil kann aber noch im Rucksack bleiben. Bei der Überschreitung zum Hochjochhospiz hat man keine Gletscherberührung.

Tag 3 - Hochjochhospiz -> Brandenburger Haus -> Dahmannspitze -> Brandenburger Haus (T3; WS):
Endlich Schnee und Eis. Am dritten Tag zieht es uns auf den Kesselwandferner. Flach geht es über den Gletscher das Brandenburger Haus immer im Blick. Auf der Terasse kann man es sich wirklich gut gehen lassen beim Blick über die Gletscherwelt. Der Sonnenuntergangsspaziergang auf die Dahmannspitze (30min von der Hütte) ist unvergleichlich.

Tag 4 - Brandenburger Haus -> Fluchtkogel (3500m) -> Vernagthütte (T3; WS):
Es geht direkt auf dem Gletscher weiter. Schon nach gut eineinhalb Stunden steht man auf dem Fluchtkogel. Über die Gletscherzunge und die Seitenmoräne geht es zur Vernagthütte.

Tag 5 - Vernagthütte -> Wildspitze (3770m) -> Breslauer Hütte (T4; WS; Klettersteig C):
Auf geht's zur Wildspitze. Noch in der Nacht geht es los. Die Seilschaften wandern wie die Glühwürmchen Richtung Gletscher. Der Vernagtferner ist größtenteils aper. Unterhalb des Brochkogeljochs verlässt man den Gletscher und klettert durch relativ loses Geröll zum Joch. Dort geht es wieder auf den flachen Gletscher. Fast eben geht es bis zum Fuß der Flanke der Wildspitze. Bis knapp unter den Gipfel geht es über den Gletscher. Der Gipfelgrat ist mit einfacher Kletterei (max. II) einfach zu meistern. Im Abstieg folgt man zunächst der Aufstiegsspur. Dann geht es über das Mittkarjoch und einen kleinen Klettersteig (C) hinunter. Über Gletscherreste folgt der Abstieg bis zum Wanderweg der direkt zur Breslauer Hütte führt.

Tourengänger: ossi86


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