Madone 2039m


Publiziert von CampoTencia Pro , 18. Januar 2009 um 15:21.

Region: Welt » Schweiz » Tessin » Locarnese
Tour Datum: 6 Oktober 2008
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-TI   Gruppo Poncione Piancascia 
Zeitbedarf: 7:15
Aufstieg: 1300 m
Abstieg: 1300 m
Strecke:Mergoscia - Monti di Cortoi - Porchesio - Madone - Alpe di Bietri - Busada - Mergoscia
Zufahrt zum Ausgangspunkt:cff logo Mergoscia, Posta
Zufahrt zum Ankunftspunkt:cff logo Mergoscia, Posta
Kartennummer:Bellinzona 1313, Locarno 1312

Über Contra fahren wir mit dem Auto nach Mergoscia über dem Lago di Vogorno. Auf dem Parkplatz vor der Kirche parkieren wir und schultern unsere Rucksäcke. Im Zickzack geht es nordwestwärts über Lissoi gegen Monti di Cortoi. Unser Ziel ist der Madone 2039m, der auf dem Gemeindegebiet von Gordevio steht. Die genauere Spezifizierung ist notwendig, da es im Tessin mehrere Madone gibt.
Obwohl der Weg grösstenteil im Wald verläuft, ist es schon recht warm und wir entledigen uns der Jacke. Bei Porchesio haben wir kurz mal Mühe, den Weg zu finden, da hohes Gebüsch wie Ginster die Sicht behindert, aber sonst ist der Weg problemlos. Wir treffen auf sehr viele wunderschöne Wacholder-Büsche mit prächtigen Beeren. Durch hohes, gelb-trockenes Gras steigen wir über Redrisc höher und können bald den Gipfel ausmachen. Aber er scheint noch weit entfernt zu sein und muss von hinten erstiegen werden. Interessanterweise führt der Weg nicht auf den Madone selbst, sondern auf den etwas höher gelegenen Nebengipfel 2051m, wo auch das Gipfelkreuz steht. Das Gipfelbuch findet man ebenfalls hier. Die Aussicht ist fantastisch: im Osten der markante P. di Vogorno (östlich davon gibt es einen weiteren Madone 2395m, den man aber von hier aus nicht sieht) mit dem Val Verzasca davor, im Westen das Valle Maggia, wo oberhalb von Moghegno ein weiterer Madone 2018m zu sehen ist, im Süden die Cima della Trosa und das Gebiet um den Lago Maggiore.
Für den Abstieg wählen wir den südlichen Grat, die Sonne heizt unbarmherzig und wir kommen ins Schwitzen. Bei P.1657 stösst der Weg von der Cima della Trosa hinzu. Wir schwenken hier ostwärts ab und wandern in mehreren Kehren gegen die Alpe di Bietri hinunter. Der weitere Weg täuscht, er sieht ganz harmlos aus, aber das Gefälle auf einzelnen Teilstücken ist nicht zu unterschätzen. Muskelkater am Folgetag ist nicht auszuschliessen. Nach Bresciadiga bewegen wir uns mehrheitlich im lockeren Wald und sind somit nicht mehr ständig der Sonne ausgesetzt. Auf dem Parkplatz in Mergoscia angekommen, werden die Rücksäcke eingeladen und das nächste Ristorante gesucht. Leider ist alles besetzt, sodass wir das Durstlöschen vorerst verschieben müssen.

Tourengänger: CampoTencia

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