Feil P. 2442 - pulvrige Osthänge


Publiziert von Ivo66 Pro , 11. Januar 2009 um 22:39.

Region: Welt » Schweiz » Graubünden » Hinterrhein
Tour Datum:10 Januar 2009
Ski Schwierigkeit: WS-
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-GR 
Zeitbedarf: 4:00
Aufstieg: 1110 m
Abstieg: 1110 m
Strecke:Stierva - Tiragn - Val Carpetta - Narglesa - Alp da Stierva - Nordostgrat - Feil
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Geräumte Strasse von Tiefencastel via Mon bzw. vom Oberhalbstein via Cunter - Salouf über Mon
Kartennummer:1:25'000 - hauptsächlich Andeer aber auch Savognin und Filisur (!)

An sich einfache Skitour von Stierva nach Feil P. 2442. Im Gipfelbereich dominieren wunderschöne, sanfte Pulverschneehänge, welche zur Zeit bis ca. 14.00 Uhr sonnendurchflutet sind. Die Talabfahrt zurück nach Stierva ist etwas ruppig und führt recht steil durch Waldschneisen - ausserdem alles im Schatten ab der Waldgrenze. Aber genau so kann der Anfänger (zu denen ich mich auch zähle) wertvolle Erfahrungen sammeln.

Start in Stierva (kleiner Parkplatz unmittelbar nach der Ortseinfahrt). Zunächst folgt man dem Kinderskilift und steigt dann durch eine Waldlichtung Richtung Bargugn auf, welches man aber rechts liegen lässt und viaTiragn durch das "Val Carpetta" - eine Waldschneise - auf guten Spuren zum Teil recht steil aufsteigt. Unmittelbar nach der Waldgrenze erreicht man die Maiensäss-Siedlung Narglesa. Dort wird erstmals der Blick frei auf die wunderbaren pulvrigen Osthänge. Man folgt auf guten Spuren (viele Wege führen nach Rom) und erreicht die Alp Stierva (kleine Kapelle mit separatem Glockentürmchen). Weiter geht es hinauf auf ein gut begehbares Grätchen ("Nordostgrat"), dem man bis zu P. 2442 m (Feil) folgen kann.

Sehr schönes weites Panorama. Überhaupt ist die Alp Stierva eine sehr schön gelegene Alp - und übrigens auch im Sommer ein attraktives und relativ einsames Wanderziel. Beeindruckend ist, wie sich hier die Landschaft öffnet: Der Blick reicht auf der einen Seite ins Schoms mit Piz Beverin und den Splügener Kalkbergen, andererseits liegt einen das ganze Albulatal mit Älplihorn und Piz Kesch und natürlich das Oberhalbstein mit Sicht bis zum Berninamassiv zu Füssen.

Abfahrt auf wunderschönen sanft geneigten Pulverschneehängen - ab der Waldgrenze ziemlich verfahren und dementsprechend ruppig. Wenige Leute - dafür nur sehr freundliche! - unterwegs.


Tourengänger: Ivo66

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