Grenzwanderung in der Eisernen Hand


Publiziert von Mo6451 Pro , 18. November 2015 um 17:45.

Region: Welt » Schweiz » Basel Stadt
Tour Datum:18 November 2015
Wandern Schwierigkeit: T1 - Wandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-BS   D 
Aufstieg: 179 m
Abstieg: 255 m
Strecke:13,45 km
Zufahrt zum Ausgangspunkt:cff logo Weil am Rhein - Lörrach; Bus Nr. 3 bis Riehen, In der Au
Zufahrt zum Ankunftspunkt:Bus Nr. 55 Bad. Bahnhof Basel - Weil am Rhein
Kartennummer:map wanderland; gpx über komoot

Entgegen den Prognosen heute noch einmal strahlendes Herbstwetter. Da kann ich doch die Tour zur Eisernen Hand unter die Füße nehmen. Wohlgemerkt Eiserne Hand und nicht Eiserne Faust, sonst müsste ich hier einen Bericht über Götz von Berlichingen schreiben.
Zurück zur Eisernen Hand. Hier gibt es einen wunderschönen Artikel: http://www.baselinsider.ch/enzyklopaedie/ausfluege-in-die-region/ausfluege-in-die-region/eiserne-hand.html


Die Eiserne Hand ragt eher wie ein Finger in Deutsches Staatsgebiet südlich von Salzert und nördlich von Inzlingen. Ich beginne meine Tour an der Haltestelle Riehen In der Aue, kurz hinter der Grenze. Kurze Zeit folge ich dem Weg, den ich schon vor zwei Tagen gegangen bin.
Heute möchte ich versuchen, immer der Grenze zu folgen. Deshalb lasse ich den Wanderweg links liegen. Anfangs ist das gar nicht so einfach, Die Wiese ist mit Stacheldraht abgezäunt. So folge ich erst einmal einer Spur im Wald und steige anschließend weglos hinauf zur Weide. Jetzt kann ich über Draht steigen, der den Stacheldraht abgelöst hat.

Bald schon stoße ich auf erste Grenzsteine und zwischen Wald und Weide gibt es einen gut sichtbaren Pfad, dem ich weiter folge. Orientierung immer an den Grenzsteinen. Mitten im Herrenwald gibt es noch zwei, auf der Karte kotierte Punkte, P477 und P 474. Beide möchte ich noch aufsuchen.
Weglos besuche ich zuerst P 474, dort hängt in einem Baum eine blaue Tonne. Bei näherem Hinsehen ist das eine Futterstelle mit Maiskörnern. Direkt gegenüber ein Hochsitz, ein Schelm, der Böses dabei denkt.

Wieder auf den Pfad abgestiegen folge ich weiter den Grenzsteinen. Kurz vor Ende des Grenzpfades, dann der nächste Hügel (P 474). Er ist schwieriger zu erreichen, da der Untergrund entweder morastig oder mit allerlei Grün bedeckt ist, dass sich manchmal auch als Stolperfalle outet.

Am Ende Pfades biege ich kurz auf den Wanderweg mit Grenzhinweis ein, um gleich wieder weglos auf einen weiteren Pfad links in den Wald abzubiegen. Auch hier eine gute Spur, allerdings ziemlich  morastig. Wieder kann ich eine Reihe von Grenzsteinen fotografieren.

Ungefähr auf der Höhe von 460m folge ich einem Pfad, der mich hinunter führt zu P 339. Dort treffe ich dann wieder auf den offiziellen Wanderweg, dem ich jetzt weiter bis zur Bahnstrecke folge. Hier ist der Eintrag in der Karte nicht mehr richtig, der Bahnübergang wurde verlegt bis zur Unterführung bei P 276.

Von hier aus geht es zielstrebig hinunter zur Wiese. Immer entlang des Wassers bis kurz vorm Eingang des Tierparks Lange Erlen. Bei dem schönen Wetter ist viel los, vor allem die Kinder bestaunen die Tiere. Mich interessiert eigentlich nur die Europäische Wildkatze. Eine verzieht sich hoch in den Baum um dort die letzten Sonnenstrahlen zu genießen. Die andere posiert für ein Foto.(Scheint von der Größe her ein Kater zu sein).

Der Weg zum Badischen Bahnhof Basel ist nicht mehr weit und der Bus kommt in zwei Minuten.
So habe ich meiner Erkältung heute noch ein bißchen frische Luft gegönnt.

Die Pfade an sich sind nur T1, bei nassem Wetter kann es durch das viele Laub schnell recht rutschig werden.

Tour im Alleingang.

Durch eine Fehleinstellung an der Kamera sind leider viele Fotos unbrauchbar.

Tourengänger: Mo6451

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