Heuberggrat im Abstieg


Publiziert von quacamozza , 19. Oktober 2015 um 09:07.

Region: Welt » Österreich » Nördliche Ostalpen » Allgäuer Alpen
Tour Datum: 3 Oktober 2015
Wandern Schwierigkeit: T4+ - Alpinwandern
Klettern Schwierigkeit: I (UIAA-Skala)
Wegpunkte:
Geo-Tags: A 
Zeitbedarf: 1:15
Aufstieg: 155 m
Abstieg: 710 m
Strecke:Walmendingerhornbahn-Walmendingerhorn-Heuberggrat-Heuberg-Bergstation Heubergbahn (4,7 km)
Kartennummer:AV-Karte Bayerische Alpen BY 2 1:25 000 Kleinwalsertal Hoher Ifen, Widderstein

Der Heuberggrat ist eine kurze Standardtour, wenn man das Bergbahn-Inklusive-Ticket während des Urlaubs im Kleinwalsertal besitzt.

Die Tour ist sehr familienfreundlich. Wer den Grat nicht mitgehen möchte, erreicht per Bergbahntalfahrt, Bus und Bergbahnbergfahrt den Zielpunkt. So kann man sich zeitnah wieder treffen, einkehren und gemeinsam mit der Bergbahn am Zielpunkt hinunterschaukeln.

Auch sonst ist Bespaßung garantiert. Man denke nur an die fast schon legendären Warnschilder unterwegs oder an die Traverse des Seilbahnsockels, wenn die ganze Gondel einen von oben begafft. Heute ist an der Auenhütte zudem das verschobene Hüttenfest, so dass ich während der gesamten Tour mit Alpenrock und Volksmusik beschallt werde. Auf dem Grat ist freilich nichts los. Die Mini-Pausen muss ich in die Südseiten oder in den Wald verlagern, wo man von alledem verschont bleibt.

Die Tour ist von mir schon ausführlich in der Gegenrichtung beschrieben *Walmendinger Horn via Heuberggrat, so dass ich mich kurz fassen kann.



Zur Schwierigkeit:

T 4-5 und einzelne Passagen I, in Abstiegsrichtung anspruchsvoller als im Aufstieg.


Zum Zeitbedarf:

Walmendingerhornbahn-Gipfel-Bahnstation: 6 min zügig
Bahnstation-Heuberggrat-Bergstation Heubergbahn: 1 Std 10 min



Von der Walmendingerhornbahn (1930m) geht's gemütlich Richtung Walmendingenalpen bis auf ca. 1830m der Weg in Richtung Heuberggrat verlassen wird. Das erste Warnschild lässt nicht lange auf sich warten. Sieht man dieses nicht, ist man 100 %ig falsch.

Über einen kurzen vorgelagerten Grat geht's auf schmierigen Tritten hinunter zum Seilbahnmasten, der auf dem Betonsockel überquert wird, was laut Warnschild natürlich verboten ist.
Dann links hoch, immer auf dem Grat bleiben und auf den höchsten Punkt (ca. 1840m). Die anspruchsvollen Stellen werden nun im Abstieg bezwungen. Es geht zweimal in die Nordseite. Dort Vorsicht, wenn's nass sein sollte. Später sind rechts Lawinenverbauungen sichtbar, links taucht der Hohe Ifen auf.

Kurz vor dem geräumigen Heuberggipfel (1794m) trifft man auf ein weiteres Warnschild, ein Zeichen, dass die Hauptschwierigkeiten hinter einem liegen.

Die steilen 100 Höhenmeter hinunter zum "Söller" sind heute allerdings in besch...Zustand. Alles ist schmierig. Runterrutschen ist gefährlich. Ich halte mich zur Sicherheit beim Absteigen an den Bäumen fest.

Danach wird's dann aber endgültig chillig. Die Wegspur führt einen sicher durch den Wald. Nahe der Skilift-Bergstation endet der Weg auf der Wiese. Nun beliebig hinunter (zur Alpzeit ist der direkte Weg gesperrt) oder auf den Panoramaweg und zur Bergstation des Heuberglifts (1370m).

Tourengänger: quacamozza


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