Steg - Hüttchopf - Wald


Publiziert von Baeremanni Pro , 3. Oktober 2015 um 16:50.

Region: Welt » Schweiz » Zürich
Tour Datum:30 September 2015
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: Zürcher Oberland   CH-ZH 
Zeitbedarf: 4:15
Aufstieg: 665 m
Abstieg: 774 m
Strecke:Steg - Hüttchopf - Wald
Zufahrt zum Ausgangspunkt:ÖV
Zufahrt zum Ankunftspunkt:ÖV
Kartennummer:Ausdruck aus Schweiz Mobil

Die Wanderlust ist immer noch da. So bin ich wieder einmal zu einer für mich etwas nostalgischen Wanderung ins Zürcher Oberland aufgebrochen. Mein Heimatort ist schliesslich Fischenthal-Steg und ich bin viele Male in Begleitung meiner Eltern in der Gegend herumgewandert. (Damals wohl  nicht so freudig wie heute, gute 60 Jahre später).
Die Meteo hatte eigentlich schönes Wetter versprochen, doch als ich in Steg den Zug verlasse, hängt eine dicke Hochnebeldecke über der Region. In der Hoffnung, es werde schon noch aufhellen starte ich trotzdem.
Vom Bahnhof geht es gut einen Kilometer durch das Quartier Boden mehr oder weniger südwärts. Dann auf der alten Strasse über die heute total ausgetrocknete Töss.  Nur wenige Meter weiter dann auch noch über den Mühlebach.
Bei P.723 fängt dann die Steigung an. Sehr steil nun hinauf und durch Wald und entlang von Wiesen über Oberschwändi nach Oberberg und zu P.945. Auf etwa 1 km Horizontaldistanz  rund 222 Höhenmeter, dass hängt ganz schön an. Etwas flacher am Osthang des Hasenböl durch Wald und Weiden zum Gehöft Tannen.
Wieder in mehrerern Steilstufen, dazwischen fast eben weiter Richtung Ziel. Plötzlich noch einmal ein giftiger Anstieg durch den recht dicken Nebel. Nur wenige Höhenmeter vor dem Ziel komme ich zum Nebel hinaus. Während meiner Mittagspause lockert sich der Nebel zusehends, aber in den Chrächen bleibt dieser hocken. So herrscht eine ganz spezielle Stimmung.
Es sind dann auch noch weitere Wanderer aus dem Nebel aufgetaucht.
Die Sonne lässt sich auch gelegentlich mal blicken.
Es weht eine kalte Bise und ich ziehe Weiter. Auf der Scheidegg hängt beim Berggasthaus statt einer Speisekarte nur ein Mittteilung „Geschlossen“ und „Zu Verkaufen“. Na ja wegen einem "Kafi Fertig kann" ich ja die Wirtschaft nicht kaufen.
Also weiter. Erst ein Stück steil auf der Asphaltstrasse talwärts. Vielleicht 100 Meter, dann auf einen schmalen Wanderweg, welcher erst über Alpweide und durch Wald, entlang der Westflanke des Jodenberges südwärts in einigen Kehren hinunter zum Weiler Oh.
Von dort hinunter in das Tobel des Schmittenbaches. Diesem auf gut ausgebautem Wanderweg hinunter nach Wald und dem Bahnhof.
Ein schönes Stück Kindheitserinnerung sind mit dem Namen Wald verbunden. So die Waldner Fasnacht und dem Dampfbetrieb der Tösstalbahn zwischen Rüti und Wald. Da habe ich ja wahrscheinlich auch den Dampfvirus eingefangen, aber das wäre dann ein anderes Kapitel.
Trotz dem Nebel, es war halt doch eine schöne Wanderung.

Tourengänger: Baeremanni

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