Rosengarten und Pordoischarte


Publiziert von nettebe , 2. Oktober 2015 um 11:23.

Region: Welt » Italien » Trentino-Südtirol
Tour Datum:19 Juni 2015
Wandern Schwierigkeit: T4- - Alpinwandern
Klettern Schwierigkeit: I (UIAA-Skala)
Wegpunkte:
Geo-Tags: I 
Zeitbedarf: 3 Tage
Aufstieg: 4000 m
Strecke:geschätzt 50 km
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Brenner, kurz vor Bozen in´s Eggental, Welschnofen, Karer See
Zufahrt zum Ankunftspunkt:Bus
Unterkunftmöglichkeiten:Rotwandhütte, Plattkofelhütte
Kartennummer:Tabacco 06 und 29

Start war Freitag später Nachmittag am Parkplatz vom Castel Latemar am Karer See.
Aufstieg mehr oder weniger querfeldein (oder ladinisch "troi"-alter Nutzweg, weiß nicht genau wie man das schreibt..) bis zum Christomannos Adler.
Von da wieder auf normalem Wanderweg bis zur Rotwandhütte.
Die ist sehr gemütlich, nette Wirtin, das Essen ist super, was will man mehr.
Samstag früh ging´s dann auf dem Dolomitenweg 8 über den Cigolade-Pass, weiter an der Vajoletthütte vorbei. Kurz vor der Grasleitenhütte haben wir kurze Trinkpause gemacht und da hat´s dann auch angefangen zu hageln und kurz drauf auch geschneit.
Also dick eingepackt und weiter über den eingeschneiten Antermojapass.
Auf der anderen Seite kam dann die Sonne wieder raus, hier an einem großen Fels noch vor dem See Brotzeit gemacht und Sonne getankt.
Weiter ging es dann am Antermojahaus (zu dem Zeitpunkt im Umbau) vorbei, Sonne war auch schon wieder weg, der Schnee dafür wieder da und wir sind über den Donna Mantello Pass abgestiegen, hier ein wunderschönes Meer von blühenden Alpenrosen.
Wir haben den Abzweig zum Weg Nr. 555 verpasst und sind ein Stück auf dem Weg Nr. 578 gegangen, um dann bei einer nicht bewirtschafteten Alm links wieder mal querfeldein zu wandern, bis man im Tal auf einen Wirtschaftsweg trifft.
Diesem sind wir ein Stück gefolgt bis rechts rauf zum Mahlknechtjoch.
Hier hat man eine tolle Sicht auf die Seiser Alm, Plattkofel, Sella und Marmolada kann man auch sehen. (Hätte man vorher auch schon sehen können, wenn es nicht geschneit hätte/neblig gewesen wäre...) aber hier geht es dann in sanftem, aber doch langsam anstrengedem auf und ab bis zur Plattkofelhütte.
Hier erst mal heiß geduscht, den Magen gefüllt und im kalten Lager leider weniger gut geschlafen.
Am Sonntag bei schönstem Wetter auf dem Friedrich-August-Weg gestartet bis zum Sellajoch.
Hier ein Stück an der Straße entlang Richtung Südosten. Auf Höhe des Piz Selva links querfeldein auf schwach ausgetretenen Pfaden, bissl Blockgekraxel bis man endlich den Weg Nr. 656 erreicht, der einen durch das Mittagstal hinaufführt. (Ganz schöner Hatsch...)
An einer "Kreuzung" kann man geradeaus den Coburger Weg gehen, wir sind rechts ins Val del Fos abgebogen.
Hier noch viele Altschneefelder gequert, eine Kletterstelle I überwunden und dann Aufstieg zur Pordoihütte.
Die letzten 200 Höhenmeter waren noch komplett zugeschneit. Wir wären noch gern auf den Boe, hätten wir aber zeitlich absolut nicht mehr geschafft.
Deshalb Abstieg über die Pordoischarte, dann quer über die Skipisten bis Canazei. Hier haben wir noch den letzten Bus zurück erwischt.
Im Hotel Latemar haben wir uns noch eine Pizza gegönnt, bevor es gegen 20uhr wieder zurück nach München ging.
Eine tolle Tour, technisch einfach, aber lang,  landschaftlich ein absoluter Traum!!! Würde die Tour nur ein-zwei Wochen später empfehlen, dann ist der Schnee weniger oder vielleicht sogar weg.

Die km und hm Angaben sind ca Angaben. Wir sind am Samstag und Sonntag jeweils ca 8 Stunden gegangen.

Tourengänger: nettebe


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