Spiegelreflex- oder Systemkamera?


Publiziert von jfk, 5. Januar 2017 um 22:04. Diese Seite wurde 1062 mal angezeigt.

Hallo liebe Hikr

Kurz vor Weihnachten hat meine DSLR (Nikon D80) nach gut zehnjährigem, intensivem Einsatz leider den Geist aufgegeben und ich bin nun auf der Suche nach einem adäquaten Ersatz.

Bisher war ich auf grossen und langen Touren meistens mit einer Kompaktkamera unterwegs. Im Laufe des vergangenen Jahres hatte ich aber auch auf langen Hochtouren immer häufiger meine Spiegelreflex im Gepäck und ich möchte das mit der neuen Ausrüstung eigentlich auch so weiterführen. Mit einer DSLR hat man inkl. Tele allerdings schnell einmal eineinhalb Kilo zusätzliches Gepäck auf dem Rücken, weshalb ich etwas unschlüssig bin ob die Neue eine Spiegelreflex- oder eine wesentlich leichtere und etwas kompaktere Systemkamera sein soll.

Da mein Budget beschränkt ist und ich ein solides, ausbaufähiges Allroundsystem  für die Naturfotografie möchte, stehen bei der DSLR-Variante die Nikon 5300 mit einem Sigma 18-300mm Objektiv und bei der DSLM-Variante eine Sony a6000 mit zwei Objektiven (Brennweiten 16-50mm & 55-210mm) zuoberst auf den Favoritenlisten.

Mit was für Systemen seit ihr in den Bergen unterwegs? Habt ihr allenfalls bereits Erfahrungen mit einer der Genannten Kameras und was sind eure Gedanken zu der Frage DSLR oder DSLM?

Take care

Jonas
 



Kommentare (17)


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countryboy Pro hat gesagt:
Gesendet am 5. Januar 2017 um 23:57
Hallo Jonas
Ich bin seit rund zwei Jahren mit der Nikon 5300 und einem Tamron 18-270mm unterwegs. Davor (und ab und zu heute noch) Nikon 3100 mit Nikor 18-200mm. Zugegeben eine DSLR mit Zoomobjektiv ist eine rechte Portion Zusatzgewicht, das sich auf sehr langen Touren ganz schön zählen kann. Was aber auch zählt, ist die hohe Flexibilität (Weitwinkel und Zoom), die bei Landschaft, Tiersichtungen bis hin zu Blümchen Gold wert ist und gleichzeitig recht gute Qualität liefert. Ein Wehrmutstropfen ist die Tatsache, dass die Objektive mit so breitem Spektrum ziemlich Licht fressen und maximal scharfe Fotos, wie es für Profis der Anspruch wäre, nicht drinliegen. Aber wie gesagt, unterwegs in den Bergen wird das m.E. mit der gewonnenen Flexibilität klar wettgemacht und bis jetzt bin ich eigentlich noch jedes mal mit Fotos nach Hause gekommen, die mir grosse Freude bereitet haben. Die 5300 liegt sehr schön in der Hand, hat einen guten Sucher (ich benutze sehr selten Display) und wenn man nicht ständig am Display rumfuchtelt und im Live-view Modus Bilder macht, hält der Akku super lange. Mit einem Reserveakku im Gepäck könnte man so locker mehrtägige Touren unternehmen. Ich werde bestimmt noch länger mit dieser Kombo arbeiten... DSLM hatte ich schon lange keine mehr, aber die haben bestimmt auch riesen Sprünge gemacht. Wie auch immer, einen kleinen Erfahrungsbericht von der DSLR-Seite hast du damit schon mal.
Gruss, Yves

Chrichen Pro hat gesagt:
Gesendet am 6. Januar 2017 um 08:21
Hallo Jonas

Solche Kaufentscheidungen sind natürlich immer schwierig.

Meine gegenwärtige "Konfiguration" sieht so aus: Fast immer (nur) die Canon G7X in einer kleinen Tasche am Brustbändel des Rucksacks befestigt. Es handelt sich dabei um eine eher bessere und grössere Kompaktkamera mit verhältnissmässig grossem Sensor und einem Objektiv mit hoher Lichtstärke. Vorteile sind geringes Gewicht und immer griffbereit bei anständiger Bildqualität, sowie die Möglichkeit in RAW zu fotografieren. Im Vergleich zu einer DLSR ist die Bildqualität schon weniger gut, v.a. die Randunschärfe kann sich ziemlich bemerkbar machen. Der Zoom geht nur bis 100mm. Aus Preisgründen hatte ich mich für das ältere Modell entschieden.

Wenn ich ernsthaft fotografieren will, nehme ich meist die Nikon D7000 mit Ultraweitwinkelzoom-Objektiv zusätzlich mit. Das wiegt dann ca. 1.5kg und macht sich im Rucksack stark bemerkbar. Für Aufnahmen im leichten Tele-Bereich nehme ich auch dann die Kompaktkamera. Objektivwechsel auf Tour finde ich recht zeitraubend und mühsam. Je nach Situation (Schneetreiben, viel Staub in der Luft bei starkem Wind) ist es auch nicht so ideal für Kamera und Sensor). Möglicherweise verpasst man Gelegenheiten für tolle Fotos oder ist dann doch zu faul, extra das Objektiv für eine einzige Aufnahme zu wechseln. Seit längerem kommt bei mir die DSLR nur auf einfachere Wanderungen bis max. T4 mit. Ich bin dann in einem ganz anderen Modus unterwegs, und das Fotofrafieren steht im Zentrum. So werde ich sehr langsam. Am persönlichen Limit (bei mir T5/T5+) habe ich lieber einen leichten Rucksack und mag es, auch mal ein Foto mit nur einer Hand machen zu können.

Prinzipiell kann man sagen, dass einer der Hauptfaktoren für die theoretisch maximal mögliche Bildqualität die Sensorgrösse ist. Je grösser desto besser. Das macht sich hauptsächlich bei wenig Licht (hoher Aufnahmeempfindlichkeit) bemerkbar. Bei viel Licht machen auch etwas kleinere Sensoren heutzutage hervorragende Bilder. Der zweite Faktor ist das Objektiv. Bei heutigen Kameras und hinreichend Licht ist fast immer das Objektiv die limitierende Grösse. Wie Yves bereits angemerkt hat, sind Objektive mit grossem Zoombereich da stark im Nachteil. Der Vorteil bezüglich Flexibilität ist aber gewaltig.

Es gab in den letzten Jahren beachtliche Fortschritte bei den Sensoren, und auch kleinere Sensoren machen sehr gute Aufnahmen bei wenig Licht. Systemkameras haben im Vergleich zu Kompaktkameras immer noch relativ grosse Sensoren. Ausser bei Aufnahmen in der Dämmerung hat man in den Bergen meistens viel Licht zur Verfügung. Ein Vorteil vom kleineren Sensor bei Systemkameras ist, dass es leichter ist, alles im Bild scharf zu haben (grössere Schärfentiefe). Da ich nie eine Systemkamera hatte, kann ich jedoch leider nichts zum Handling sagen. Ein guter Freund, der auch ziemlich technikbegeistert ist, schwört auf Systemkameras, während ich sonst eher der DSLR Typ bin.

Für Bergtouren scheint mir auf jeden Fall eine Lösung sinnvoll, bei der man rasch Zugriff zur Kamera hat und möglichst flexibel ist. Sonst lässt man sich hie und da Möglichkeiten für gute Bilder entgehen. Zu den konkret genannten Modellen kann ich nichts sagen. Vielleicht gibt es Testberichte auf dpreview.com? Die sind meist sehr detailliert. Ich würde mich aber nicht zu sehr in technischen Details verfangen.

Viele Grüsse, Christian

jfk hat gesagt: RE:
Gesendet am 6. Januar 2017 um 19:51
Hey Christian

Merci für deine ausführliche Antwort. Cool, dass sich auch ein Profi meldet! Würdest du fehlender Staub- und Spritzwasserschutz bei einer DSLR für in die Berge als Killerkriterium einstufen?

LG, Jonas

Chrichen Pro hat gesagt: RE:
Gesendet am 7. Januar 2017 um 08:49
Hallo Jonas

Profi stimmt natürlich nicht. Eher ehemals passionierter Amateur. Vor einigen Jahren habe ich noch ein 3kg Stativ auf "Wanderungen" (eher ausgedehte Foto-Spaziergänge) mitgeschleppt. Zuerst Dia-Film, dann ebenfalls mit der Nikon D80 - eine herrvorragende Kamera. Die Technik hat mich immer ziemlich interessiert.

Zu Staub- und Spritzwasserschutz weiss ich leider nicht so viel. Meine Kameras waren nie in so hartem Einsatz. Die alte Kompaktkamera hat am meisten erlebt. Die habe ich ab und zu im Hosensack aus Versehen an den Fels gehauen, was sie gut mitgemacht hat. Irgendwann hatte sie dann ein grosses Staubkorn auf dem Sensor, so dass ich sie leider ausmustern musste. Die D7000 hat glaube ich einen Spritzwasserschutz. Mann muss aber beachten, dass die Objektive häufig nicht geschützt sind.

Bei DSLRs (und vemutlich auch Systemkameras) ist Staub auf dem Sensor immer ein Thema, wenn man häufig Objektive wechselt. Den Sensor kann man reinigen (lassen). Nur will man das nicht alle paar Wochen machen müssen. Meine hat zurzeit auch ein paar kleine Körner auf dem Sensor, die aber nicht weiter stören. Die D7000 habe ich fast immer in der Tasche (auch eine von Lowe) und oft im Rucksack. So ist sie sehr gut geschützt, jedoch ein Foto mit viel Aufwand verbunden.

Es ist auch eine Frage der Preisklasse. Teurere Modelle sind robuster, meistens aber auch grösser und schwerer. Ein Verlust oder Totalschaden, was im Gebrige schnell mal passieren kann, ist umso schmerzhafter für's Portemonnaie.

Viele Grüsse, Christian

kopfsalat Pro hat gesagt:
Gesendet am 6. Januar 2017 um 09:44
Hab mir vor ca. einem Jahr eine Olympus OMD E-M10 Systemkamera gekauft. Wiegt zusammen mit einem 14-22mm Pancake und einem 75-300mm Tele gerade mal 1kg.

Die hab ich eigentlich meist dabei. Das Tele vorallem wegen der Tieraufnahmen. Das einzig nervige ist der Objektivwechsel, da das Tele, ausser für Fern- und absolute Nahaufnahmen, für alles andere eigentlich unbrauchbar ist.

Bin mir deshalb am überlegen, ob ich mir ein "Allround-Objektiv" leisten soll, falls es was gibt, das meinen Anforderungen entspricht, was dann neben dem Gefummel wohl auch das Gewicht reduzieren würde.

Preis ist schwierig zu sagen, da es doch sehr stark darauf ankommt, wo die Teile kaufst. (CH/DE/Internet)

kopfsalat Pro hat gesagt: RE:
Gesendet am 6. Januar 2017 um 10:02
PS: griffbereit ist meine Kamera dank "Westentasche" eigenlich immer.

t2star hat gesagt:
Gesendet am 6. Januar 2017 um 13:08
Hi Jonas,
du bist gerne viel und knackig in den Bergen unterwegs und machst prima Fotos - von dem her würde ich dir eine SLR empfehlen. Habe beides an Kamera, bin aber praktisch zu 99% mit SLR unterwegs (wegen mehrerer Gründe wie Flexibilität, Sucher, etc.).
Ich habe mir gebraucht eine Lowe off trail 1 Kameratasche über Ebay gekauft - die wird unerklärlicherweise nicht mehr verkauft, findest du aber regelmässig wie z.B. auf ebay (die nicht allzu grossen Objektivtaschen kann man auch entfernen). Ein Freund von mir ist Profifotograf und Bergsteiger hat die Tasche schon ewig. Auch ich wollte nie wieder drauf verzichten - absolut genial. Damit kannst du recht hart unterwegs sein und bist dennoch super flexibel mit einem schnellen Kamerazugriff. Da passen dann nicht allzu grosse SLR hinein wie z.B. eine Nikon D7200 oder D750 (Vollformat) mit vernünftigen Objektiv - ich habe so ca. 1.5 kg Zusatzgewicht. Grosse Teleobjektive gehen damit natürlich nicht, aber ich komme gut ohne aus (arbeite auch als Bergjournalist und muss halbwegs gescheite Bilder liefern). Solche Kameras sind zwar etwas teurer, aber das etwas mehr an Investition würdest du nicht bereuen;-)
Die Sache mit der Kameratasche finde ich persönlich extrem wichtig, dass da nix stört, drückt, herumbaumelt, am Rücken zieht oder Flexibilität raubt etc., da ich auch beispielsweise beim Klettern noch fototechnisch möglichst flexibel sein möchte.

Ansonsten noch schöne und unfallfreie Touren für das neue Jahr! VG Bernd

rascr hat gesagt:
Gesendet am 6. Januar 2017 um 13:44
Im wesentlichen wegen der geringeren Akkulaufleistung der Systemkameras kam für mich nur eine DSLR in Frage und ich kann nicht genug betonen wie oft ich mich schon gefreut habe dass der Akku auch mal zwei Tage durchhält wo eine Systemkamera schon nach einem halben Tag in die Knie gehen kann.
Ich habe mich vor Jahren für eine Canon 550d entschieden weil das Gehäuse mit Akku und Karte gerade mal 530 Gramm wiegt.
Will man das Gewicht wirklich signifikant reduzieren was aus meiner Sicht der einzige Vorteil ist, sollte man einfach eine digitale kompakte oder ein Smartphone nehmen denke ich ;-)
Eine teurere / größere DSLR machte für mich keinen Sinn weil der erzielbare Qualitätsmehrwert durch den Nachteil des höheren Gewichts, Stromverbrauchs und Verschmerzbarkeit bei Totalverlust in den Bergen in keinem Verhältnis stand.
Deswegen lieber eine leichte, kleine DSLR mit hoher Akkulaufleistung als eine kleine, etwas leichtere Systemkamera mit weiteren nachteilen wie schlechterer Autofokus, evtl. kleinerer Sensor etc.

rascr hat gesagt: RE: ps
Gesendet am 6. Januar 2017 um 14:08
Sehe gerade dass die Nikon 5300 genau gleich wiegt wie die 550d, von daher wäre meine Präferenz schon klar wenn der Akku auch taugt und ich eh schon mit Nikon vertraut wäre.
Die Sony hatte ich mal in der Hand und meins wars nicht bzw. ich hätte sicher eine lange Eingewöhnungsphase gebraucht.

Ich nehme im Übrigen gerne nur das 18-55mm mit, wenn ich Panorama o.ä. erwarte das 10-20mm und das 55-250 tele so gut wie nie.

roger_h Pro hat gesagt:
Gesendet am 6. Januar 2017 um 15:23
Ich bin gerade am Evaluieren einer Kompaktkamera mit möglichst grossem Sensor und bin gerade gespannt, was Nikon nächstens rausbringt und als "Edel-Kompaktkamera" bezeichnet oder auch als Nikon-DL.

Nikon DL

jfk hat gesagt: Merci!
Gesendet am 6. Januar 2017 um 19:42
Danke euch allen für die vielen hilfreichen und detaillierten Rückmeldungen, die ich bisher erhalten habe!

Ganz festlegen mag ich mich noch nicht, aber ihr bestätigt mich in meiner Tendenz zur DSLR mit Reisezoomobjektiv. Mehr Möglichkeiten bei der Objektivwahl, längere Akkulaufzeiten, Vertrautheit mit dem System und einen etwas robusteren Gesamteindruck leiten mich in diese Richtung.

Ein Interessanter Punkt, der in euren Antworten aufgetaucht ist, die Frage des einigermassen sicheren und schonenden Transportes einer DSLR, ohne in schwierigem Gelände zu stören und trotzdem mit zügigem Zugriff.

Bisher war ich mit der old school und regenwald-/bergerprobten Variante meines Göttis unterwegs, bei der ich die Cam lediglich in einem passenden Drybag von Exped und in schwierigerem oder uninteressanten Gelände halt immer im Rucksack transportiert habe.

Bei der Recherche zu der von t2star beschriebenen Lösung, bin ich auf diesen interessanten Blog zum Thema gestossen. Vor allem die Variante der Autorin und der Peak Design Capture Pro CP2 tönen interessant.

Linard03 Pro hat gesagt:
Gesendet am 6. Januar 2017 um 20:21
Interessante Diskussion; bin ebenfalls gerade dabei, eine Evaluation durchzuführen …
Profi-Beiträge gibt’s ja jetzt schon einige, deshalb noch eine allgemeine Bemerkung meinerseits:

Es ist halt die ewiggleiche Abwägung von Qualität vs. Grösse und Gewicht. Auf Hochtouren kann ich mir eine 1kg-Kamera schlicht nicht vorstellen; zu gross und zu schwer und kaum «auf Mann» zu tragen (sondern im Rucksack, wo sie dann nicht griffbereit ist).

Ebenso undenkbar wäre für mich eine 1kg-Kamera für Skitouren – da bliebe die Kamera wohl den ganzen Tag im Rucksack …

Die letzten Jahre war ich eigentlich immer mit einer Lumix aus dem Hause Panasonic unterwegs. Klein, kompakt und immer griffbereit mit einer recht guten Qualität – für mich jedenfalls bislang ein sehr guter Kompromiss.
Mit dem Abstrich, dass ich einen gewissen Verschleiss von Kamera’s hatte; die jeweiligen Modelle hielten maximal 3-4 Jahre (wenn überhaupt).

Aktuell habe ich wieder mal ein lästiges Staubkorn im Gehäuse, welches sich ohne grossen Reparaturaufwand nicht herausoperieren lässt. Und wenn doch, funktioniert danach z.B. das Objektiv-Zoom nicht mehr, wie bei einem anderen Modell auch schon gehabt … Ganz zu schweigen vom Geldaufwand für die Reparatur; dafür kauft man bereits wieder eine neue Kamera - Willkommen in der Wegwerfgesellschaft …

Jüngst kam deshalb ab und zu das iPhone zum Zuge, welches als Notlösung durchaus passable Fotos schiesst. Ist aber für mich keine Dauerlösung.

Bin also empfänglich für allfällige Empfehlungen von Kompakt- bzw. Systemkameras …

Gruss,
Linard

MicheleK hat gesagt: RE:
Gesendet am 8. Januar 2017 um 01:21
Hoi Linard,
ich kann das Problem nachvollziehen, und bin nur mit Kompaktkamera unterwegs. Ich kann diese schlicht überall nutzen und sie ist immer griffbereit.
ich nutze ein Canon G15 und bin sehr zufrieden. Die Photos mache ich in jpeg un RAW auf eine 128 GB Karte,
kann mir nicht vorstellen im T5 bereich, beim klettern, Hochtouren oder Skitouren mit einer schweren DSLR herumzufummeln.

Viele Grüsse, Michele

kopfsalat Pro hat gesagt: RE:
Gesendet am 8. Januar 2017 um 11:25
Das ist der grosse Vorteil der Systemkameras. Mit Pancakeobjektiv sind sie nicht grösser als eine Kompaktkamera und passen in jede Jacken- , wenn nicht sogar Hosentasche. Dank Wechselobjektiven können sie aber praktisch all das abdecken, wofür man sonst eine Spiegelreflex benötigen würde.

Mo6451 Pro hat gesagt:
Gesendet am 6. Januar 2017 um 21:53
im Laufe meines Lebens habe ich viele Kameras gehabt, von der Plattenkamera (Linhof 9x12cm) über Hasselbald und verschiedene Canon Kameras. Der Wechsel der Objektive hat mich immer gestört, ebenso das Gewicht. Zuletzt habe ich mit einer Bridge Kamera (Canon) fotografiert und seit einiger Zeit besitze ich eine Sony HX90V. Das Beste, was ich bisher als Kompaktkamera besessen habe. Vor allem hat sie einen zuschaltbaren Sucher.
Einzig der Autofokus ist im Telebereich etwas langsam. Dafür habe ich die Kamera immer griffbereit.

Gruss Monika

Renaiolo hat gesagt:
Gesendet am 7. Januar 2017 um 10:13
Die Möglichkeiten einer DSLR sind unübertroffen, wenn wirklich Qualität und Robustheit gefragt sind. Mit der DSLR fotografiere ich ausschliesslich im Rohformat. Body und Wechselobjektive machen halt schon 1.5 kg aus - die sich aber lohnen. Hier noch zu beachten und nicht zu unterschätzen: bei häufigen Objektivwechseln im Freien erhöht sich Gefahr der Verschnutzung des Sensors (Staub, Texttilfasern, Wasser). Wenn ich Gewicht sparen will, nehm ich gerne die wirklich ausgezeichnete Sony DSC-HV90V mit. Das Prunkstück für Tieraufnahmen aber ist m. E. die Bridgkamera Nikon Coolpix P900 mit dem KB-äquivalenten SUPER-Brennweite von 2000 mm (dank 80fach Zoom). Aber die schlägt auch schon mit 900 g zu Buch.

jfk hat gesagt:
Gesendet am 2. März 2017 um 23:27
Noch einmal Danke an alle, die an der Diskussion teilgenommen haben!

Ich habe mich für die favorisierte Nikon 5300 mit einem Sigma 18-300mm Objektiv und dem Peak Design Capture Pro CP2 als neuem, zusätzlichem Tragesystem entschieden.

Die ersten Erfahrungen mit dem Equipment sind durchgehend positiv. Für ein richtiges Urteil ist es aber sicher noch zu früh.

Ein paar Bilder von meinem ersten Alpintest könnt ihr *hier sehen.


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