eine Ausweichtour aus Wettergründen: Le Grand Chaumont


Published by joe , 29 June 2014, 17h03.

Region: World » Switzerland » Neuchâtel
Date of the hike:28 June 2014
Hiking grading: T2 - Mountain hike
Waypoints:
Geo-Tags: CH-NE 
Time: 5:00
Height gain: 1000 m 3280 ft.
Height loss: 350 m 1148 ft.
Access to start point:mit öV zum Bahnhof Le Landeron.
Access to end point:mit öV von der Standseilbahn Chaumont nach Neuchâtel.
Maps:1144 VAL DE RUZ / 1145 BIELERSEE

Das Wetter war warm aber regnerisch vorhergesagt. Also nicht in die (Vor-)Alpen. Bei Regen unternehme ich gerne Wanderungen im Schwierigkeitsgrad T1 oder T2. Und das Projekt "alle Gipfel des Kanton NE" zu besteigen ist noch nicht abgeschlossen. Ich entschied mich daher für eine Überschreitung des "Le Grand Chaumont".


Wegbeschreibung:

Mein Startpunkt ist der Bahnhof von Le Landeron, bekannt vom Zunft- und Fronleichnamumzug. Flach und später steiler werdend gehe ich über die Strassen durch Le Landeron in Richtung Combes. Die bekannten gelben Zeichen leiten mich nach Métairie du Haut. Auf dem Weg dorthin verlaufe ich mich kurz, da ich die Wegzeichen in der Ferne zu spät erkannte. Der Track habe ich trotzdem nicht geändert und ist bei P.677 gut zu erkennen. Gerne nehme ich die Möglichkeit war meinen Getränkehaushalt in der geöffneten Métairie du Haut aufzufrischen. Die Luftfeuchtigkeit ist gross und ich dampfe ziemlich heftig.

Als ich weiter in Richtung Lordel gehe, fängt es an zu regnen. Aber dieser ist nicht intensiv, dafür schon erfrischend. Es kühlt nun nach dem Regen ab und hohe Bewölkung zieht auf. Als ich an La Dame ankommen, bin ich etwas enttäuscht, da keine zu sehen war. Bei dem Weiterweg fängt es nun immer stärker an zu regnen. Der Wegverlauf führt nun auf dem Grat  entlang. Bald ist die Standseilbahn in Chaumont, bei dem gleichnamigen Hotel, erreicht.

Mein letzter Besuch auf diesem Grat reicht bis in das letzte Jahrtausend zurück. Da hat sich doch einiges getan: ein Seilpark für Gross und Klein. Und ein Abenteuerspielplatz für die Kleinen. Offensichtlich wurde auch die Seilbahn einer grösseren Revision unterzogen.

Hier oben wollte ich auch mal probieren, wie es ist, mit dem Telefon ein Bahnticket bis nach Hause zu lösen. Ging auch soweit ganz gut: über den Fahrplan die Verbindung auswählen, kaufen, fertig. Irritiert war ich, dass ich auf den Bus nicht etwa 40 sondern nur 4 Minuten warten musste. Ich konnte dadurch auch einen früheren Zug für die Heimfahrt nehmen. Das Fahrdienstpersonal bestätigte mir zudem, dass ich mit diesem e-ticket auch einen früher nehmen konnte (ohne Aufschlag). Das hatte dann bei der Kontrolle auch so gestimmt.

Trotz aufkommenden Regen konnte ich die Aussicht und die Wanderung in einer tollen und abgeschiedenen Region des NE-Jura geniessen.


Hinweis:

Mehrheitlich sind die Wege asphaltiert und haben den Schwierigkeitsgrad T1. Schmale Wege haben der Charakter einer Bergwanderung (T2).


Und wieder konnte ich einen Gipfel aus dem Kanton NE besteigen. 10 stehen noch zur Auswahl.

Hike partners: joe


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