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zur Schneeschuhwandern-Premiere ins Eigental


Published by Felix , 18 February 2014, 15h47.

Region: World » Switzerland » Luzern
Date of the hike:17 February 2014
Snowshoe grading: WT2 - Snowshoe hike
Waypoints:
Geo-Tags: CH-LU 
Height gain: 435 m 1427 ft.
Height loss: 435 m 1427 ft.
Route:Restaurant Lindenstübli - Ganterseiwald - Rosebode - Schofberg - Gumm - Ober Honegg - Under Honegg - Buechstäg - Gantersei - Restaurant Lindenstübli
Access to start point:cff logo Wyssachen, Abzw. Roggengrat - cff logo Luzern, PW via Kriens, Obernau ins Eigental
Maps:1150, 1170

Liebend gern komme ich dem Wunsch meiner Tochter Viviane nach, einmal - zum ersten Male - auf eine Schneeschuh-Wanderung zu gehen!

Dazu bietet sich ihr, der Luzerner, „polyvalentes“ Naherholungsgebiet Eigenthal bestens an …

 

Beim grossen, weitgehend leeren Parkplatz beim Restaurant Lindenstübli Eigenthal starten wir unsere Wanderung - mit schönem, von der Wolkendynamik um die Pilatus-Gipfel bereicherten Ausblick, bei schönstem Frühlingswetter; immerhin liegt doch genügend Schnee für Langläufer und Schneeschuh-Wanderer - im Gegensatz zum zwei Monate sich saisonal im Vorsprung befindenden Luzern.

 

Bis kurz vor  Gantersei wandern wir, die Schneeschuhe mittragend, auf der Strasse - dem Rümlig entlang führend - taleinwärts, vor dem Bach biegen wir in die (genügend schneebedeckte) Ebene ab, montieren unsere „Gehhilfen“ und stapfen, die Langlaufloipe querend, Richtung Ganterseiwald.

In diesen eintretend, geht’s nicht nur sehr steil, sonder im unteren Bereich meist ohne Schnee zu Gange - der schmale Weg ist frei von Schnee, sehr feucht, doch dank der Treppenstufen auch mit den Schneeschuhen machbar … (einfacher wär’s wohl ohne diese gewesen - doch hofften wir auf baldigen Schneekontakt). Nach und nach stellt sich dieser dann ein, der Weg wird winterlicher - und wie wir nach zweihundert Höhenmetern aus dem Wald hinaustreten, erfreut uns eine feine Winterlandschaft rund um Rosebode.

 

Eine angenehme Menge Schnee hat’s unterhalb dieser Alp; auf dem oft flachen Verbindungsstück zum Schofberg wechseln recht eingeschneite Mulden mit völlig aperen Wegabschnitten (auf den südöstlich ausgerichteten Hängen) ab. In einer gut eingeschneiten Steilstufe führt die Route „anregend“ hoch; eine kleine Brücke und geländergesicherte Passagen stellen die heute anspruchsvolleren Passagen dar. Kurz danach erreichen wir den nun wieder sich sanft präsentierenden Aufstiegsweg von  Ober Honegg. Auf einem jetzt sehr deutlich gespurten Weg wandern wir nun gemächlich weiter hoch; angenehm ist so Alp Gumm zu erreichen - leider verdichten sich die Wolken hinter dem  Studberg zunehmend. Eine kurze Rast legen wir hier ein - während zwei Schneeschuh-Gängerinnen ein schmackhaftes Raclette auf dem bekannten transportablen Öfchen zubereiten. Wenige Meter steigen wir noch weiter - bis Viviane der Anruf erreicht, dass ihre Tochter Léonne doch zum Arzt gebracht werden sollte: Abbruch des „Sturms“ auf das Regenflühli und Umkehr sind angesagt - doch hatten wir bis hier bereits eine interessante (für mich auf neuer Route) und äusserst gefällige Wanderung erleben dürfen (und zu diesem Zeitpunkt ist nicht einmal mehr das Gipfelkreuz zu erkennen).

 

Während sich zwischenzeitlich Vivianes Schwester um die kleine Patientin kümmert, steigen wir ab auf dem Trampelpfad zur hübschen Alp Ober Honegg und weiter zum immensen Scheunen-Neubau der Under Honegg.

 

Weiter den Spuren folgend, die Hofzufahrt querend, und im Schnee, welcher sich hier doch sehr schwer erweist, uns „durchkämpfend, erreichen wir bald die die Umgebung des Buechstägs.

Noch queren wir kurz die Ebene, bevor wir auf die Strasse wechseln und via Gantersei zurück zum Restaurant Lindenstübli, Eigenthal, gelangen.

 

Doch, es hat sehr Spass gemacht (trotz vorzeitigem Abbruch) und ruft nach weiteren solchen Wanderungen!

Unterwegs mit Viviane und Marcel 


Hike partners: Felix


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