COVID-19: Current situation

Obere Wettersteinspitze


Published by Hade , 29 July 2013, 20h14.

Region: World » Germany » Alpen » Wetterstein-Gebirge
Date of the hike:28 July 2013
Hiking grading: T4+ - High-level Alpine hike
Climbing grading: I (UIAA Grading System)
Waypoints:
Geo-Tags: D   A 
Height gain: 1400 m 4592 ft.
Height loss: 1400 m 4592 ft.
Access to start point:Durch Mittewald hindurch, Richtung Leutasch. Dort Parkmöglichkeit an der ersten Kehre

Der Sonntag soll der bisher heißeste Tag des Jahres werden, aber sehr stabil, und so entschließen wir - die beiden Daniels - uns dazu, in die Berge zu fahren. Zur Oberen Wettersteinspitze soll es gehen, eventuell auch noch zur Unteren Wettersteinspitze.
Und so fahren wir in aller Früh schon los, um der größte Hitze zu entgehen. Um 6.30 gehen wir dann am Parkplatz hinter Mittenwald los.

Wir wandern auf der Teerstraße Richtung Ferchensee, dann zweigen wir nach links auf den Franzosensteig ab, der erst kurz ansteigt, und uns dann relativ eben unter den Ferchenseewänden entlang führt. Selbst zur frühen Stunde ist es auch hier im schattigen Wald schon recht warm, und uns wird bewusst, was da noch auf uns zukommt. Schließlich kommen wir zum Beginn des Steiges auf die Obere Wettersteinspitze. Jetzt geht es ordentlich bergauf, bis man ein Kar erreicht.
Von hier sollte auch der Anstieg auf die Untere Wettersteinspitze möglich sein. Der AV-Führer meint nur: "Vom Kar aus hält man sich rechts einer Schlucht und erreicht in ihrer Fortsetzung eine nach N vorspringende Rippe, die das Kar östl. begrenzt. Auf ihr zum Gipfel" Eine Schlucht sehen wir erst gar nicht, erst als wir auf dem Weg das Kar queren, wird ersichtlich, was gemeint ist. Nur sind hier mehrere Rippen und keine einzige führt  bis zum Gipfel. Und ich kann mir schlecht vorstellen, dass es ganz oben wirkllich mit einem IIer getan ist. Wir entschließen uns dazu, das Ganze mal vom Gipfel der OWSTSP anzuschauen und gehen weiter. Zum Gamsanger hin steilt der Steig nochmal auf, und man trifft auf ein paar Versicherungen. Beim wunderschönen Anger legen wir dann eine kurze Pause ein, bevor wir uns an die letzten 350 hm machen, die uns in leichtem Gekraxle zum Gipfel bringen. Hier schaue ich mir den oberen Teil der UWSTSP genauer an und denke, einen möglichen Durchstieg zu erkennen. Schade, dass der AV-Führer hier so extrem ungenau ist! Heute macht uns aber die Hitze sowieso zu sehr zu schaffen, so dass wir nur noch an das Bad im See denken können. Die Tatsache, dass ich in der Nacht keine Sekunde geschlafen habe, kommt meiner Tagesform auch nicht gerade zu gute... So geht es auf dem Anstiegsweg schnell wieder nach unten, bis wir zur Abzweigung zum Ferchensee kommen. Wir sind jetzt ziemlich erschöpft, aber von aus  hier sind wir gleich am See und ab gehts ins kalte Nass. Duad des guad! Leben kehrt wieder in meinen Körper zurrück, und ich kann die Landschaft endlich wieder genießen. Nach einem kleinen Nickerchen geht es anschließend auf dem Forstweg zurück zum Auto.

Fazit:

Die Tour ist landschaftlich sehr schön und der Steig ist auch interessant. Perfekt ist auch der See, der sich super für ein abschließendes Bad eignet. Bei dieser Hitze war die Tour aber schon ziemlich anstrengend. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind natürlich unabdingbar.

Hike partners: Hade


Minimap
0Km
Click to draw, click on the last point to end drawing

Gallery


Open in a new window · Open in this window


Post a comment»