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Rote Platte - Überschreitung von Norden


Published by Futanari , 17 September 2012, 00h11.

Region: World » Switzerland » Grisons » Calanda
Date of the hike:14 September 2012
Hiking grading: T5 - Challenging High-level Alpine hike
Climbing grading: II (UIAA Grading System)
Waypoints:
Geo-Tags: CH-GR 
Time: 3:30
Height gain: 800 m 2624 ft.
Height loss: 800 m 2624 ft.
Route:siehe Beschreibung
Access to start point:Parken am Friedhof

14.09.2012:
Die Rote Platte besticht ja definitiv durch ihre Form - und wenn man Mal oben war beinahe noch mehr durch ihre Aussicht. Schon früh in diesem Jahr war ich das erste Mal oben, gefolgt von einer Begehung des HYMY-Weges zum Fürhörnli einige Tage später. Wie die kleine Raupe Nimmersatt, konnte es das ja noch nicht gewesen sein :-) Irgendwie wollte ich nun auch den unteren Teil des Kammes begehen, das heisst direkt von Norden zum Gipfel aufsteigen.
Durch eine Mail wurde ich dahingehend bestätigt, dass es von Norden einen weiteren Weg geben sollte. Also?  Nix wie hin.

Am Freitagnachmittag folgte ich dann dem Weg vom Friedhof Waldhaus, nördlich vorbei am Campodels und immer dem schmalen Pfad folgend, der unterhalb der Roten Platte in Richtung Scaläratobel zieht. Immer unter dem steilen Aufschwung zieht der Pfad dahin. Der Aufstieg zur Roten Platte beginnt tatsächlich ziemlich an der nördlichsten Stelle, kurz bevor der Weg sich wieder südöstlich, gegen den Tobel wendet. Ein deutlicher Weg zweigt an der Stelle nicht ab, aber an einem Baum oberhalb des Weges ist ein deutlicher roter Strich angezeichnet. Das ist tatsächlich eine Markierung, die den von dort aufstrebenden Kamm gelegentlich schmückt. Relativ steil, aber immer gut begehbar zieht der Kamm nach oben. Wenn man genau hinschaut kann man durchaus eine Wegspur sehen.

Nach einiger Zeit trifft man dann auf einen recht guten Pfad, dem man ein kleines Stück folgen kann. Dieser Pfad zieht dann aber wohl wieder in den Tobel hinab, so dass ich dem Kammverlauf weiter gefolgt bin. Nach einem felsigen Zwischengipfel gibt es dann tatsächlich auch noch eine recht ausgesetzte Kletterstelle von einigen Metern, bei der man besser nicht runterfällt. Das Gelände unterhalb schaut nicht einladend aus!!

Weiter folgt man dem Kamm. Ein ganzes Stück weiter oben bin ich auf einen Pfad gestossen der diagonal dem Hang rechts aufwärts gefolgt ist. Dort angekommen bin ich auf blaue Farbmarkierungen gestossen. Wo die hergekommen sind, weiss ich jetzt nicht, es muss also noch einen weiteren Weg geben. Von dort weiter gen Gipfel stosst man alsbald auf den Felsabbruch, den man von Chur so schön bewundern kann. Immer scharf links dieses Abbruchs geht es dann schnell auf den Gipfel, den man tatsächlich zwischen der Gipfelplatte und der Aussichtsbank erreicht.

Der Abstieg bietet dann keinerlei Probleme. Interessant ist es sicherlich im Anschluss gleich den HYMY-Weg zum Fürhörnli anzuhängen.

Eine insgesamt abenteuerliche Tour, die gerade an der Kletterstelle durchaus gefährlich ist. Da man ziemlich lange im Wald herumstapft muss man einige Geduld mitbringen. Bei Nässe sicherlich teilweise unangenehm bis gef'hrlich.

Hike partners: Futanari


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