Hüttenwanderung Virgental


Published by Matthias Pilz Pro , 22 June 2012, 21h51.

Region: World » Austria » Zentrale Ostalpen » Venedigergruppe
Date of the hike: 7 June 2012
Hiking grading: T3+ - Difficult Mountain hike
Waypoints:
Geo-Tags: A 
Time: 4 days
Height gain: 3268 m 10719 ft.
Height loss: 3268 m 10719 ft.
Route:48,9 km

Heuer habe ich erstmals eine Wanderveranstaltung für die Naturfreunde angeboten. Unser Ziel war eine Runde im Virgental am Fuße des Großvenedigers. Aufgrund des lang andauernden Winters waren noch einige Hütten geschlossen und wir mussten unsere Runde ein bisserl anpassen. Wegen eines Lawinenschadens ist die Clara-Hütte ebenfalls geschlossen. Der Wetterbericht prophezeite uns vor allem Regen, es war aber nicht so schlimm wie befürchtet!

TAG 1: Obermauern - Welzelach - Bergeralm - Bergerkogel - Bergerseehütte (+1484Hm, -595Hm, 6:30h, 14,6km): Wir starteten in Obermauern bei der Kirche, unser erstes Ziel war der Ortsteil Welzelach den wir über die Iselschlucht erreichten. Nun hinauf nach Berg und über den Wanderweg durchwegs steil hinauf zur wunderschön gelegenen Bergeralm. Bei Sonnenschein wanderten wir weiter zum Wetterkreuz wo wir Richtung Bergerkogel abbogen. Der Anstieg zum Gipfel erfordert Trittsicherheit und führt über teils steiles Blockgelände. Am Gipfel war es dann schon etwas bewölkt und sehr windig, deshalb machten wir nur eine kurze Pause. Wir stiegen hinab in den Bergersattel und rechts Richtung Bergerseehütte. Auf diesem Abschnitt waren einige Schneefelder zu überqueren. Bei der Hütte angekommen machten Veronika, Bernhard und ich noch einen Ausflug in den Bergersee, abschließend genossen wir das tolle Abendessen und die warme Dusche auf der Hütte.

TAG 2: Bergerseehütte - Prägraten - Bichl - Sajathütte (+1045Hm, -940Hm, 4:30h, 11,9km): Aufgrund des für Nachmittag prognostizierten Regenschauer starteten wir schon recht früh. Wir wählten den kürzesten Abstieg nach Prägraten. Nach einer kurzen Fahrt mit dem Auto nach Bichl begannen wir den Aufstieg zur Sajathütte. Leider gab es noch nicht so viele Blumen wie im Hochsommer, trotzdem war der Aufstieg dehr schön. In den steilen Wiesenhängen war es bei Sonnenschein danz schön heiß. Kurz nachdem wir die Hütte erreichten begann es zu regnen. Wir bezogen unsere Zimmer, Tanja und ich hatten das Panorama-Komfort-Zimmer im Turm mit Dusche und WC im Zimmer. Durchaus mit einem Hotelzimmer vergleichbar.
Am Nachmittag ließ der Regen nach und Monika, Tanja, Bernhard und ich bestiegen noch die Rote Säule über den Normalweg.

TAG 3: Sajathütte - Sajatmähder - Eisseehütte - Bonn-Matreier-Hütte (+739Hm, -563Hm, 5:30h, 14,2km): Bei leichtem Regen starteten wir Richtung Eisseehütte. Immer wieder wechselten ein paar Regentropfen mit sonnigen Abschnitten. Der Weg ist durchwegs flach, immer wieder sind aber kurze steile Abschnitte zu bewältigen. Kurz vor der Eisseehütte begann es stark zu regnen, bei der Hütte machten wir eine kurze Pause im dichten Nebel. Danach quert der Weg immer wieder sehr steile Wiesenhänge. Am frühen Nachmittag erreichten wir die Bonn-Matreier-Hütte. Nach einen Suppe wollten wir noch den Rauhkopf besteigen, leider begann es aber zu graupeln und wir mussten ca. 15m unterm Gipfel umdrehen. Der Abstieg war durchwegs anspruchsvoll und wegen der Graupelauflage heikel.

TAG 4: Bonn-Matreier-Hütte - Nilljochhütte - Obermauern (+0Hm, -1401Hm, 2:30h, 8,3km): Bei Nebel und Nieselregen begannen wir den Abstieg. Es ging vorbei an der Stuhleralm und der Nilljochhütte. Über wunderschöne Almwiesen stiegen wir wieder hinab nach Obermauern wo es kurz nach unserer Ankunft wieder zu regnen begann!

Eine lohnende Hüttenrunde, aufgrund der frühen Jahreszeit und des mäßigen Wetters waren kaum andere Bergsteiger unterwegs. Die Bergerseehütte und Bonn-Matreier-Hütte sind besonders zu empfehlen, wirklich tolle Hüttenwirte mit perfekten Service. Auf der Sajathütte verlässt man sich mehr auf die tolle Lage als auf individuelle Betreuung! Auf allen Hütten muss vorreserviert werden!

Auch im nächsten Jahr wird es eine Fortsetzung der Wandertage geben!

Hike partners: Matthias Pilz


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Berger Kogel · Matthias Pilz
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