Roccia Nera und Breithornzwillinge
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Den Vortag (
Breithorn und Pollux) hatten wir noch nicht vergessen, als um 4:15 Uhr der Wecker klingelte. Das Frühstück war ab 4 Uhr. Aber wir dachten, etwas später reicht auch und wir wollten nicht alle in unserem (ca.) 16er-Zimmer wecken. So waren wir ganz leise... ...bis das Licht anging und einer von uns dreien lachte: Wir waren alleine im Zimmer. Alle anderen waren früher aufgestanden und jetzt beim Frühstück ;-)
Ich gebs zu, von da an haben wir etwas getrödelt: Langsam gepackt, dann nochmals einen Tee getunken, nochmals eine Scheibe Brot gegessen und irgendwie wurde es halb 6 bis wir losliefen. Ups, naja, soooo spät wollten wir eigentlich auch nicht sein. Denn auf Mittag war Gewitter angesagt. Und das Ziel war, nicht mehr mit dem Eispickel in der Luft zu fuchteln, wenn es zu Blitzen beginnt...
Es ging bei uns recht rasch über den Gletscher rauf bis unter den Pollux. Wir sahen die Leute am Pollux und jene am Castor. Unser Ziel war jedoch die Schwarzfluh, italienisch Roccia Nera genannt.
Am Vortag sahen wir, dass dort eine gute Spur rauf führt. Und mit den aktuellen Schneebedingungen sollte dies ein Spaziergang sein!
War es eigentlich auch. Sehr steil aber im Moment auch sehr gut zu Laufen. Auf dem Gipfel verbrachten wir nicht viel Zeit, denn es waren noch andere Gruppen unterwegs und wir wollten nicht die Gruppe sein, die dann an den Breithorn Zwillingen für den Stau verantwortlich ist!
Ja, die beiden Zwillinge. Bei den aktuellen Bedingungen sind sie gar nicht schwierig zu besteigen. Von Osten her noch einfacher. Das grösste Stück vom "Weg" führt durch den Schnee. Aber die Westseite hat es noch recht in sich! Beim Abstieg muss man schon trittsicher und auch etwas mutig sein. Zudem erleichtert Abseilen diese Hürde extrem! Ein 30m-Seil reichte uns dazu.
Der Zwilling West schien mir noch etwas schwieriger. Im Aufstieg etwas ausgesetzt und länger. Und im Abstieg muss man ein paar Meter sehr luftig absteigen, bis man zur Abseilstellt kommen. Wahrscheinlich kann man auch auf der Südseite absteigen, statt abseilen. Dafür müssen aber die Schneebedingungen ausgezeichnet sein. Das wären sie bei uns gewesen, wir sahen Spuren, wählten aber trotzdem die Abseilvariante!
Vom Sattel zurück zum Klein Matterhorn war es dann im Vergleich nur noch ein Spaziergang. Den wir zwar genossen aber der uns auch nochmals tüchtig ins Schwitzen brachte. Nicht unbedingt wegen der Route, sondern wegen der Sonne! Laufen im T-Shirt hiess das Programm!
Pünktlich um halb 12 erreichten wir das Klein Matterhorn und die Bergbahnstation. Keine Minute zu früh, denn Bucheli hatte mit 12 Uhr ziemlich recht: Es zog schon Nebel auf und innerhalb kürzester Zeit hätte ich nicht mehr auf dem Gletscher oder auf einem Grat stehen wollen...
Die Gondelfahrt ins Tal und die trotz vollen Zügen eigentlich recht angenehme Heimfahrt rundeten eine schönes Tourenwochenende ab!
Somit ging mein Sommer (wenigstens der mit den hohen Bergen) mit ein paar super Touren zu Ende!

Ich gebs zu, von da an haben wir etwas getrödelt: Langsam gepackt, dann nochmals einen Tee getunken, nochmals eine Scheibe Brot gegessen und irgendwie wurde es halb 6 bis wir losliefen. Ups, naja, soooo spät wollten wir eigentlich auch nicht sein. Denn auf Mittag war Gewitter angesagt. Und das Ziel war, nicht mehr mit dem Eispickel in der Luft zu fuchteln, wenn es zu Blitzen beginnt...
Es ging bei uns recht rasch über den Gletscher rauf bis unter den Pollux. Wir sahen die Leute am Pollux und jene am Castor. Unser Ziel war jedoch die Schwarzfluh, italienisch Roccia Nera genannt.
Am Vortag sahen wir, dass dort eine gute Spur rauf führt. Und mit den aktuellen Schneebedingungen sollte dies ein Spaziergang sein!
War es eigentlich auch. Sehr steil aber im Moment auch sehr gut zu Laufen. Auf dem Gipfel verbrachten wir nicht viel Zeit, denn es waren noch andere Gruppen unterwegs und wir wollten nicht die Gruppe sein, die dann an den Breithorn Zwillingen für den Stau verantwortlich ist!
Ja, die beiden Zwillinge. Bei den aktuellen Bedingungen sind sie gar nicht schwierig zu besteigen. Von Osten her noch einfacher. Das grösste Stück vom "Weg" führt durch den Schnee. Aber die Westseite hat es noch recht in sich! Beim Abstieg muss man schon trittsicher und auch etwas mutig sein. Zudem erleichtert Abseilen diese Hürde extrem! Ein 30m-Seil reichte uns dazu.
Der Zwilling West schien mir noch etwas schwieriger. Im Aufstieg etwas ausgesetzt und länger. Und im Abstieg muss man ein paar Meter sehr luftig absteigen, bis man zur Abseilstellt kommen. Wahrscheinlich kann man auch auf der Südseite absteigen, statt abseilen. Dafür müssen aber die Schneebedingungen ausgezeichnet sein. Das wären sie bei uns gewesen, wir sahen Spuren, wählten aber trotzdem die Abseilvariante!
Vom Sattel zurück zum Klein Matterhorn war es dann im Vergleich nur noch ein Spaziergang. Den wir zwar genossen aber der uns auch nochmals tüchtig ins Schwitzen brachte. Nicht unbedingt wegen der Route, sondern wegen der Sonne! Laufen im T-Shirt hiess das Programm!
Pünktlich um halb 12 erreichten wir das Klein Matterhorn und die Bergbahnstation. Keine Minute zu früh, denn Bucheli hatte mit 12 Uhr ziemlich recht: Es zog schon Nebel auf und innerhalb kürzester Zeit hätte ich nicht mehr auf dem Gletscher oder auf einem Grat stehen wollen...
Die Gondelfahrt ins Tal und die trotz vollen Zügen eigentlich recht angenehme Heimfahrt rundeten eine schönes Tourenwochenende ab!
Somit ging mein Sommer (wenigstens der mit den hohen Bergen) mit ein paar super Touren zu Ende!
Tourengänger:
MunggaLoch,
Duracell


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