Wanderung nach Kloster Weltenburg über die Hohe Wand (440 m) + Brauereibesichtigung.


Published by Gemse , 9 November 2010, 09h39.

Region: World » Germany » Südwestliche Mittelgebirge » Sonstige Höhenzüge und Talgebiete
Date of the hike:27 June 2007
Hiking grading: T1 - Valley hike
Waypoints:
Geo-Tags: D 
Time: 2:30
Height gain: 90 m 295 ft.
Height loss: 80 m 262 ft.
Route:Kehlstein - Lange Wand - Kloster Weltenburg - Kehlheim 11 km davon 6 km Wandern
Access to start point:Kelheim, erreichbar von der Autobahn München - Regensburg - Ausfahrt Kehlheim, weiter Richtung Zentrum, dort Wegweiser "Parkplatz Schiffsanlegestelle Donau" folgen.
Accommodation:Kehlheim, Kloster Weltenburg

Unser diesjähriger Betriebsausflug führt nach Kehlheim an der Donau mit einer Brauereibesichtigung und einer Fahrt nach Kloster Weltenburg. Wir fuhren mit dem Bus von München nach Kehlheim.
Als erstes stand die Brauereibesichtigung auf dem Plan:
 Die Brauereibesichtigung muss vorangemeldet werden, Mindestteilnehmer 15 Personen und 4 € Gebühr pro Person..

Die Private Weißbierbrauerei G. Schneider & Sohn GmbH ist eine bayerischeBrauerei mit Sitz in Kelheim, die sich auf die Produktion von Weißbier spezialisiert hat. Unser Original (vormals Schneider Weisse Original), das unverändert nach dem Originalrezept von 1872 gebraut wird.
Der Firmengründer Georg Schneider I. war der erste Bürgerliche, der von König Ludwig II. von Bayern das Privileg erhielt, Weißbier brauen zu dürfen. Das Unternehmen wird seit seiner Gründung im Jahr 1872 in der männlichen Linie Georg geführt. Inzwischen leitet Georg Schneider VI. die Brauerei. 1946 wurde die Produktion nach der Zerstörung der Produktionsanlagen durch alliierte Bombenangriffe 1944 von München ins niederbayerische Kelheim verlagert. Der Firmensitz ist nach wie vor München.
Das Weisse Brauhaus zu Kelheim, die heutige Produktionsstätte, ist die älteste Weißbierbrauerei Bayerns. Sie wurde im Jahr 1607 von Herzog Maximilian I. als Kurfürstliches Weisse Hofbräuhaus gegründet und gehört seit 1928 zum Unternehmen.
 
Nach der Brauereibesichtigung und einem gepflegten Mittagessen stand jetzt Füße vertreten auf dem Plan.
Ein Kollege meinte, wir laufen nach Kloster Weltenburg und fahren mit einer Zille wieder zurück. Der Weg ist ca. 5,5 km lang und führt über die Hohe Wand nach Kloster Weltenburg.
Gesagt, getan. Beim Abmarsch regnete es leicht. Wir gingen runter an die Donau und marschierten stromaufwärts erst in Richtung Klösterle. Es ist ein idyllischer Wanderweg entlang der Donau zwischen steil aufragenden Felsen. Wir passieren die Einsiedelei Klösterle mit der einzigartigen Höhlenkirche. Leider ist ein Besuch nicht möglich, da verschlossen. Weiter führt der Weg unter dem Bienenfelsen hindurch. Wir nähern uns immer mehr der Weltenburger Enge. Jetzt geht’s nicht mehr weiter. Also steigen wir rechts abbiegend hoch auf die Hochfläche. Durch den Wald geht es weiter immer entlang der Donau. Der erste Aussichtspunkt wird erreicht. Wir stehen oberhalb der so genannten Langen Wand, 90 m über der Donau. Weiter führt der Weg immer leicht wellig durch den Wald, bis der Weg scharf nach rechts abbiegt. Nach links geht es einige Meter zum 2. Aussichtspunkt. Schräg unter uns liegt unser Ziel das Kloster Weltenburg, immer noch gut 90 m unter uns. Wir steigen auf dem jetzt steilen Weg hinab zur Donau. Für die Strecke Kehlheim – Weltenburg benötigten wir 1 Std.
Mit einer Zille setzen wird über ans andere Ufer zum Kloster. Wir handeln mit dem Zillenführer aus uns um 16 Uhr nach Kehlheim zurückzufahren.
Die Klosteranlage Weltenburg bietet einen sehr schönen Biergarten inmitten der Klostermauern vom vom Kloster Weltenburg. Idyllisch auf einer Halbinsel an der Donau gelegen.
Das berühmte Weltenburger Klosterbier muss man einfach probiert haben. Am Besten ist das Weltenburger Kloster Barock Dunkel. Die Klosterbrauerei Weltenburg, braut seit 1050 und gehört zusammen mit der Brauerei Weihenstephan zu den ältesten Klosterbrauereien der Welt.
Weltenburg ist das älteste Kloster in Bayern, erbaut im Jahre 600 n. Ch. Die Barockkirche Weltenburg ist ein Bauwerk der Gebrüder Asam.
Wir besichtigen kurz das Kloster und genießen das gut Bier im Biergarten, wieder bei Regen unterm Schirm.
 
Kurz vor 4 Uhr hörte es wieder auf zu regnen und der Himmel riss auf. So stand der Fahrt mit der Zille nichts mehr im Wege. Pünktlich um 4 Uhr tauchte der Fährmann von Kehlheim kommend, wieder auf. Wir stiegen an Bord und los ging die Fahrt donauabwärts durch den Donaudurchbruch. Die meiste Zeit ließ er sie im Fluss treiben. Nur wenn wir zu nahe an die Felsen gerieten, schaltete er den Außenborder an. Es war herrlich sich so treiben zu lassen. Nur das plätschern der Wellen an die Bordwand. Er erzählte viele Geschichten rund um die Weltenburger Enge. Das Wasser unter dem Boot beträgt im Bereich der Langen Wand, der engsten Stelle, rund 20 m.
An der Langen Wand sieht man in Abständen große Ringösen. An diesen zogen sich die Zillen stromaufwärts hoch, eine äußerst mühsame Angelegenheit.
Zwei Ausflugsboote, die stromaufwärts uns entgegenkamen, brachten unsere Zille ganz schön zum schaukeln.
Nach der Enge sahen wir links wieder unseren Wanderweg. Um eine Ecke sahen wir oben die Befreiungshalle, laut unseres Bootsführers der schönste Blick. Am Bienenfelsen vorbei erreichen wir das Klösterl. Kurz vor dem normalen Schiffsanleger legen wir an und gehen zurück zum Bus und fahren nach München zurück.
 
Fazit: Eine kurzweilige leichte Wanderung, mit der Zillenrückfahrt noch ein romantischer Abschluss.
    Eine Zillenfahrt ist nicht teuerer als eine Fahrt mit dem Schiff, sie kostete für uns (12 Personen) 4 € pro Person.

Wanderer: Karl und noch 11 Wanderer des Finanzamtes München

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Hike partners: Gemse


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Comments (2)


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Felix says: willkommen bei den Flusswanderern!
Sent 14 November 2010, 13h42
Hallo Karl

Äusserst interessant dein Beitrag - nicht nur die Flusswanderung begeistert mich ...

lg Felix

Gemse says: RE:willkommen bei den Flusswanderern!
Sent 14 November 2010, 17h10
Hallo Felix,

Ich glaube Du hast Durst bekommen ...
Das ist vorerst meine einzige, aber vielleicht folgen weitere.

mit einem Berg- und Flußgruß

Karl


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