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Aurikelkante und Stuhlwandgrat - Kraxelspaß am Grünten


Published by boerscht , 3 May 2021, 12h37.

Region: World » Germany » Alpen » Allgäuer Alpen
Date of the hike:25 April 2021
Hiking grading: T6- - Difficult High-level Alpine hike
Climbing grading: III (UIAA Grading System)
Waypoints:
Geo-Tags: D 
Time: 4:00
Height gain: 920 m 3018 ft.
Height loss: 920 m 3018 ft.
Route:8,6 km

Die Tour über Aurikelkante und Stuhlwandgrat ist hier auf hikr schon bestens beschrieben, daher nur kurz etwas zu den aktuellen Verhältnissen und meinen Eindrücken...


Herrliches Frühlingswetter im Allgäu, also auf zur Aurikelkante und dem Stuhlwandgrat am Grünten, sollte schon alles schneefrei sein und da wollte ich schon länger mal hin. Wenn man nicht in die Schweiz und nach Österreich darf, gibts ja eh keine Alternative zum Allgäu.
An der Alpe Weiherle ist bereits am Morgen schon die Hölle los, es gibt jedoch genügend Parkplätze für alle.
Hoch gehts den Wanderweg zum Burgberger Hörnle. Der Abzweig zum Aurikelgrat ist nicht ganz einfach zu finden, man gut auf die schmale Wegspur schauen um den zu erwischen. Der Weg wird nach dem Abzwig jedoch deutlich ausgeprägter und ist dann bis zum Einstieg in die Aurikelkante nicht mehr zu verfehlen. In der Südflanke ist es bereits jetzt ziemlich warm, sodass wir alles im T-Shirt weitergehen können. Die Aurikelkante macht richtig Spaß. Schöne Kraxelei direkt an der Kante im I-II Grad, nur wenig wirklich ausgestzt, aber mit super Aussicht. Auch schwerere Südgrat ist heute gut besucht.
Etwas unterhalb vom Gipfel des Burgberger Hörnle gibts eine Pause mit toller Aussicht ins Allgäu. Über den Siechenkopf den teils versicherten Grat entlang weiter zum Sendemast am Grünten. Auf dem Weg gibts noch einige Altschneefelder zu queren, welche teils doch recht rutschig sind.
Am Sendemast ist die Hölle los, also schnell weiter. Eigentlich wollten wir noch auf den Grünten und zum Gigglstein, die Querung vom Mast zum Grünten Gipfel über ein abschüssiges Schneefeld ist uns heute mit den Trailrunnern allerdings zu heikel, das lassen wir lieber sein.
Auf dem Wanderweg gehts zum Einstieg in den Stuhlwandgrat. Dann immer den Grat in anregender Kraxelei entlang (bis III-). Der Grat ist wirklich toll und es sind einige Leute unterwegs.
Kurz vor Ende des Grates ist eine neue Abstiegsroute zur Oberen Schwandalpe mit Schildern aufgrund der Wildruhezone markiert. Der Abstieg ist jedoch nicht ganz klar ersichtlich und die meisten gehen trotzdem bis an das Ende des Grates weiter. Wir steigen den Schildern nach ab, welche sich allerdings im Wald und unwegsamen Gelände verlieren. Seltsam...
Von der Oberen Schwandalpe dann einfach auf Fahrwegen zurück zum Ausgangspunkt.

Tolle Kraxeltour in den Allgäuer Voralpen, auf der man wohl selten allein unterwegs ist. Für den Stuhlwandgrat brauchts auf jeden Fall etwas Erfahrung und Schwindelfreiheit. Wir waren ohne Seil unterwegs, einige leute auch mit Seil, jedem das Seine.

Hike partners: boerscht


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Comments (5)


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wildchip says:
Sent 4 May 2021, 10h58
Man verläßt den Grat zwischen der letzten Kraxelstelle, und dem Funkenplatz, dort wo richtiger Wald ist, und wo man bequem absteigen kann. Das Aufstellen von Schildern, den Grat zu verlassen, und dabei wiederholt Pfeile in Steilwände anzuzeigen, ist gemeingefährlich. Allerdings denke ich auch, dass man weit, weit mehr als "etwas Erfahrung und Schwindelfreiheit" benötigt, um sich am Stuhlwandgrat aufzuhalten. Um das Burgberger Hörnle auf den Normalwegen zu überschreiten, benötigt man "etwas Erfahrung und Schwindelfreiheit". Das versuchen viele, die dort sichtbar ausgelastet sind.

boerscht says: RE:
Sent 4 May 2021, 16h40
Das ist klar und sollte bei einer Bewertung von T6-, III eigentlich jedem bewusst sein...

wildchip says:
Sent 4 May 2021, 21h44
Hier ist ein günstiger (und markierter) Abstiegspunkt vom Grat über Mittlere Schwandalpe:

Bild
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F3ttmull says:
Sent 6 May 2021, 12h16
Von Kempten aus eine schöne Feierabendrunde :)
https://ulligunde.com/2013/06/feierabendkraxelei-burgberger-hornle-und-stuhlwandgrat/

Nic says:
Sent 13 May 2021, 14h43
"Selten alleine unterwegs". Also bis vor ein paar Jahren war man dort in der Regel immer alleine unterwegs. Das es sich hierbei um keinen Geheimtip handelt und viele Einheimische die Tour gehen, ist klar. Aber dass dort mittlerweile so viel los ist, überrascht mich dennoch.


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