Hoher Ifen Überschreitung April Powder Edition 2021
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Willkommen zu dem Wintermärchen,
nach dem Herrn der Augenringe kommt nun der zweite Teil meiner Reihe "Geschichten aus den Bergen".
Nachdem der Ringe der Augenringe erfolgreich im Schlund der Morgensonne verglüht ist suchen die Gefährten nun einzeln Ihr Glück. Einer von Ihnen (ich) sucht nach einem durchwachsenen Winter Mitte April immer noch den besten Powder. Die Reise führt aufgrund der aktuellen beschränkten Reisemöglichkeiten wieder in das schöne Kleinwalsertal. Dort geht es nun nicht Richtung Widderstein sondern zum langen Berg der Winterträume. Dazu fährt er mit seinem Gefährt bis zur Auenhütte (1.280m) und schnallt dort seine Ski an. Der Weg ist nicht so Mühesam wie bei dem ersten Abenteuer und trotz der vergleichbar späten Stunde ist es noch sehr kühl an diesem schönen Morgen. Der Aufstieg verläuft zu erst unterhalb der stillgelegten Gondel hinauf zur Ifenhütte (1.590m). Dort flehte der hungrige Gefährte umsonst nach einem Mahl und nem kühlen Bier. Leicht frustriert aufgrund der geschlossenen Hütte geht es er nun weiter hinauf auf der Suche nach frischen tiefen Powder. Diesen findet er erstmals am südlichen Ende der langen Ifenmulde. Die Laune verbessert sich nun schlagartig und die Vorfreude auf die Abfahrt steigt. Es geht davor allerdings erstmal noch eine ganze Weile der Mulde recht flach hinterher bevor es dann steil hinauf in den Pass des Ifens hinein geht. Die Verhältnisse sind dort überraschend gut und so geht er aufgrund seiner Vergesslichkeit wieder einmal ohne Zusatzausrüstung ohne Probleme (gut eingespurt) durch diese Tragestelle hindurch. Nach dem Durchschlupf und der kleinen Kraxeleinlage erwartet den gut gelaunten Gefährten ein Traumpanorama und ein fast einsames Gipfelkreuz (2.230m) am Hohen Ifen.
Aufgrund der guten Bedingungen geht es nun doch in die Überschreitung des Berges und der Abfahrtspaß bleibt nicht auf der Strecke. Zwischendurch hört man immer mal wieder ein kleines Kratzen unter den Ski - dieses bleibt allerdings folgenlos. Das wichtigste sei der Spaß und das Gebiet der Orks (Wildschutzgebiet) nicht zu durchqueren daher quert man direkt nach der anspruchsvollen Abfahrt vom Plateau nach Norden um auf die Aufstiegsroute zur Ifersgund zu gelangen. Um zur Ifersgund (1.750m) zu gelangen muss nochmal aufgefellt werden und dann schließlich gönnt der Gefährte sich sein zweites Frühstück oder doch Mittagessen? Weiter geht´s nochmal weiter hinauf zum Pellinger Köpfle, der Aufstieg in der Sonne ist warm und der Schnee firnt auf. Die Freude auf die Abfahrt steigt schon wieder und die netten Weggefährten die unterwegs sind machen gute Laune. Oben auf dem Gipfel (2.010m) abgefellt und ab in die zweite Abfahrt. Dieses mal ist der Gefährte auf dem Heimweg und der Melköde (1.350m) trifft er typische Frühjahrsbedingungen an. Erst muss er nach dem Wald ein paar Höhenmeter die Ski zur Melköde tragen und schließlich schiebt er sich auf dem langen Ziehweg zurück zur Auenhütte.
Auch die zweite Reise ist am Schluss ein voller Erfolg - Powder gefunden und Spaß gehabt.
Anforderungen:
Auenhütte - Ifenhütte WS
Ifenhütte - Hoher Ifen ZS- I am Tourentag UIAA I (bei weniger Schnee UIAA II)
Hoher Ifen - Ifersgund ZS
Ifersgund - Pellinger Köpfle WS
Pellinger Köpfle - Auenhütte WS
Ausrüstung:
komplette LVS (Pieps/Schaufel/Sonde)
Steigeisen/Pickel hätten schon Ihre Berechtigung!
nach dem Herrn der Augenringe kommt nun der zweite Teil meiner Reihe "Geschichten aus den Bergen".
Nachdem der Ringe der Augenringe erfolgreich im Schlund der Morgensonne verglüht ist suchen die Gefährten nun einzeln Ihr Glück. Einer von Ihnen (ich) sucht nach einem durchwachsenen Winter Mitte April immer noch den besten Powder. Die Reise führt aufgrund der aktuellen beschränkten Reisemöglichkeiten wieder in das schöne Kleinwalsertal. Dort geht es nun nicht Richtung Widderstein sondern zum langen Berg der Winterträume. Dazu fährt er mit seinem Gefährt bis zur Auenhütte (1.280m) und schnallt dort seine Ski an. Der Weg ist nicht so Mühesam wie bei dem ersten Abenteuer und trotz der vergleichbar späten Stunde ist es noch sehr kühl an diesem schönen Morgen. Der Aufstieg verläuft zu erst unterhalb der stillgelegten Gondel hinauf zur Ifenhütte (1.590m). Dort flehte der hungrige Gefährte umsonst nach einem Mahl und nem kühlen Bier. Leicht frustriert aufgrund der geschlossenen Hütte geht es er nun weiter hinauf auf der Suche nach frischen tiefen Powder. Diesen findet er erstmals am südlichen Ende der langen Ifenmulde. Die Laune verbessert sich nun schlagartig und die Vorfreude auf die Abfahrt steigt. Es geht davor allerdings erstmal noch eine ganze Weile der Mulde recht flach hinterher bevor es dann steil hinauf in den Pass des Ifens hinein geht. Die Verhältnisse sind dort überraschend gut und so geht er aufgrund seiner Vergesslichkeit wieder einmal ohne Zusatzausrüstung ohne Probleme (gut eingespurt) durch diese Tragestelle hindurch. Nach dem Durchschlupf und der kleinen Kraxeleinlage erwartet den gut gelaunten Gefährten ein Traumpanorama und ein fast einsames Gipfelkreuz (2.230m) am Hohen Ifen.
Aufgrund der guten Bedingungen geht es nun doch in die Überschreitung des Berges und der Abfahrtspaß bleibt nicht auf der Strecke. Zwischendurch hört man immer mal wieder ein kleines Kratzen unter den Ski - dieses bleibt allerdings folgenlos. Das wichtigste sei der Spaß und das Gebiet der Orks (Wildschutzgebiet) nicht zu durchqueren daher quert man direkt nach der anspruchsvollen Abfahrt vom Plateau nach Norden um auf die Aufstiegsroute zur Ifersgund zu gelangen. Um zur Ifersgund (1.750m) zu gelangen muss nochmal aufgefellt werden und dann schließlich gönnt der Gefährte sich sein zweites Frühstück oder doch Mittagessen? Weiter geht´s nochmal weiter hinauf zum Pellinger Köpfle, der Aufstieg in der Sonne ist warm und der Schnee firnt auf. Die Freude auf die Abfahrt steigt schon wieder und die netten Weggefährten die unterwegs sind machen gute Laune. Oben auf dem Gipfel (2.010m) abgefellt und ab in die zweite Abfahrt. Dieses mal ist der Gefährte auf dem Heimweg und der Melköde (1.350m) trifft er typische Frühjahrsbedingungen an. Erst muss er nach dem Wald ein paar Höhenmeter die Ski zur Melköde tragen und schließlich schiebt er sich auf dem langen Ziehweg zurück zur Auenhütte.
Auch die zweite Reise ist am Schluss ein voller Erfolg - Powder gefunden und Spaß gehabt.
Anforderungen:
Auenhütte - Ifenhütte WS
Ifenhütte - Hoher Ifen ZS- I am Tourentag UIAA I (bei weniger Schnee UIAA II)
Hoher Ifen - Ifersgund ZS
Ifersgund - Pellinger Köpfle WS
Pellinger Köpfle - Auenhütte WS
Ausrüstung:
komplette LVS (Pieps/Schaufel/Sonde)
Steigeisen/Pickel hätten schon Ihre Berechtigung!
Hike partners:
McGrozy
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0Km
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