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Schnapp chli Sunn' - am Chapisun


Published by Polder , 1 November 2019, 21h52.

Region: World » Switzerland » Grisons » Basse Engadine
Date of the hike: 1 November 2019
Hiking grading: T4 - High-level Alpine hike
Waypoints:
Geo-Tags: CH-GR   Fliana-Gruppe 
Height gain: 1500 m 4920 ft.
Height loss: 1500 m 4920 ft.

...denn nach einer derart trüben Woche sehnt man sich nach ein paar Sonnenstrahlen - und wenn sie dazu noch ins Lärchengold fallen, kann man davon wieder eine Woche zehren. Im Osten soll's heute am längsten sonnig sein, also war das Unterengadin die Destination der Wahl.

In Sagliains reichte es für einen kurzen Schwatz durchs Zugsfenster mit Omega3, der sich gen Zernez ins Lärchengold aufmachte. Ich ging in Lavin vom roten Zug in die gelben Wälder, wobei sich die Restbewölkung rasch verzog, sodass die goldenen Lärchen bald in der Sonne strahlten. Den Wanderweg verliess ich bereits unterhalb Lavuors, um direkt zur Terrasse von Charnadüras anzusteigen. Von dort weiter wieder auf dem Weg zur nächsten Terrasse bei Pt. 2173, wo ich mir ein erstes Päuschen gönnte - leider sollte es das einzige bei strahlender Sonne bleiben....
Das erspriessliche Wandern von Terrasse zu Terrasse ging weiter: Weglos in angenehmem Gelände weiter Pt. 2503 und - die Felsen rechts umgehend - zu Pt. 2796, wo man erstmals den Chapisun (und die vielen Masten, gemäss Roald - thx! - zur Lawinenkontrolle) erblickt. Eigentlich wollte ich ja vornehmlich durch goldene Lärchenfluren wandeln und ebendort sünnele, konnte es mir aber dennoch nicht verkneifen, noch zum Westgipfel des Chapisun (ca. 2870m) anzusteigen, über z.T. verschneites Blockwerk. Dort liess ich es gut sein, die Aussicht auf den Linard ist oben auch nicht besser, vor Jahren war ich bereits auf dem Hauptgipfel und die verschneiten Blöcke waren dann nicht mehr sooo erspriesslich...
Leider hatte sich der Himmel inzwischen milchig überzogen, und ein giftiges Windchen war auch aufgekommen. Deshalb weder eine Rast oben noch auf Muott'Auta, wo ich vom Direktabstieg gen S absah und wieder auf die Aufstiegsroute zurückquerte und bis zu Pt. 2173 abstieg. Am Querweg Richtung C. dal Bescher reichte es dann doch noch zu einem leidlich angenehmen Mittagsrästchen in milchigem Sonnenschein, bevor ich nach dem Laviner da Gonda direkt durch den (steilen und gar nicht soo gut gangbaren) Wald abstieg bis auf den unteren Querweg; dann von der Weide ob Suorns direkt zur Brücke bei Resgia und wieder hinauf nach Guarda zur wohlverdienten Nusstorte.
Durch bunte Berberitzen abschliessendes Verdauungsspaziergängchen hinunter zum Bahnhof und zurück ins lärchenlose Wolkengrau ennet dem Vereina.

Hike partners: Polder


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