Balmahorn (Laggintal)
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Das Laggintal ist punkto winterlicher Frequentierung das Gegenteil des Diemtigtales: Das ruppige Gelände mit den offensichtlichen Lawinenhängen schreckt die meisten Wintersportler schon mal ab und die entlegene Lage ennet des Simplonpasses tut das Übrige dazu. So sind hier in aller Regel Italiener unterwegs und dies eher im Frühling. Doch bei günstigen Verhältnissen lohnt sich der Besuch auch im Hochwinter.
Wir starten heute gleich zu fünft beim praktischen Parkplatz unmittelbar neben dem Wäxelkehr. Die Schneelage ist im unteren Teil sehr dürftig, aber das hat immerhin den Vorteil, dass es auf der Fahrstrasse ins Laggintal praktisch keine Lawinenkegel hat (die können sonst ziemlich mühsam zu queren sein). Wir gehen also bequem bis Ussre Laggin, überqueren die Laggina auf der Brücke und steigen auf dem Weg durch den Pästuwald auf. Ab etwa 1700 m wird die Schneedecke allmählich dicker und ab Alpa ist die Landschaft grossartig verschneit.
Einige Kollegen haben den Hang Richtung Balmahorn vor fünf Tagen erstiegen und ihre Zickzackspur ist trotz etwas Neuschnee und Wind noch recht gut zu erkennen. Viele Spitzkehren sind da nötig, immerhin ein Vorteil für den Schneeschuhgänger! Auf den obersten 100 hm sind dann Alle wieder gleich, denn die Unterlage ist hier so hart, dass der Aufstieg besser mit Steigeisen erfolgt. Grossartig dann der Ausstieg auf den Grat und in die Sonne, mit dem Weitblick ins völlig verlassene und spurlose obere Laggintal.
Wir queren dann in Kürze hinüber zur Balmalücke und ersteigen den Grat zum Balmahorn. Wegen des oft heftigen Windes ist der Schnee hier pickelhart und nur noch knapp mit Schneeschuhen zu begehen (sicherer mit Steigeisen). Beeindruckend ist wie immer hier oben die Aussicht, namentlich im Winter beeindruckt die Weite von Laggin- und Zwischbergental. Und weit unten ist sogar ein Zipfel des Lago Maggiore sichtbar!
Der Abstieg erfolgt dann auf der Aufstiegsroute, wobei die meisten Abschnitte für die Skifahrer deutlich besser zu begehen sind als für den Schneeschuhgänger. Und danach zur Einkehr ins Café Arnold in Simplon Dorf, eine gute Adresse.
Wir starten heute gleich zu fünft beim praktischen Parkplatz unmittelbar neben dem Wäxelkehr. Die Schneelage ist im unteren Teil sehr dürftig, aber das hat immerhin den Vorteil, dass es auf der Fahrstrasse ins Laggintal praktisch keine Lawinenkegel hat (die können sonst ziemlich mühsam zu queren sein). Wir gehen also bequem bis Ussre Laggin, überqueren die Laggina auf der Brücke und steigen auf dem Weg durch den Pästuwald auf. Ab etwa 1700 m wird die Schneedecke allmählich dicker und ab Alpa ist die Landschaft grossartig verschneit.
Einige Kollegen haben den Hang Richtung Balmahorn vor fünf Tagen erstiegen und ihre Zickzackspur ist trotz etwas Neuschnee und Wind noch recht gut zu erkennen. Viele Spitzkehren sind da nötig, immerhin ein Vorteil für den Schneeschuhgänger! Auf den obersten 100 hm sind dann Alle wieder gleich, denn die Unterlage ist hier so hart, dass der Aufstieg besser mit Steigeisen erfolgt. Grossartig dann der Ausstieg auf den Grat und in die Sonne, mit dem Weitblick ins völlig verlassene und spurlose obere Laggintal.
Wir queren dann in Kürze hinüber zur Balmalücke und ersteigen den Grat zum Balmahorn. Wegen des oft heftigen Windes ist der Schnee hier pickelhart und nur noch knapp mit Schneeschuhen zu begehen (sicherer mit Steigeisen). Beeindruckend ist wie immer hier oben die Aussicht, namentlich im Winter beeindruckt die Weite von Laggin- und Zwischbergental. Und weit unten ist sogar ein Zipfel des Lago Maggiore sichtbar!
Der Abstieg erfolgt dann auf der Aufstiegsroute, wobei die meisten Abschnitte für die Skifahrer deutlich besser zu begehen sind als für den Schneeschuhgänger. Und danach zur Einkehr ins Café Arnold in Simplon Dorf, eine gute Adresse.
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